David Pölzls: Das Eigene und das Fremde
gepostet von um 13:12:28 26.12.2009
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Das Eigene lässt nicht mehr los. Es hält im Würgegriff des Dorfes gefangen. Die Grenzen des Dorfes, die weiße, gerahmte und doch rahmenlose, auf einem eisernen, farblich kontrastierenden, störenden Stützpfeiler gestützte, aber nicht lose, sondern fest, natürlich, mit allem und jeden in Einklang stehende Fläche, in Leichenfarbe mit dem Namen Apfelberg weniger versehen als durch Treue und Heimatgefühl, von himmlischen Wogen des zügigen, den lebensspendenden Atem erteilenden Herbstwind gesandt, aus den Wurzeln des Ackers per Blut, Kuhfladen und Sargwürmern, sprich Würmer des unfruchtbaren Bodens hervorgegangen. In Klagenfurt gefangen und aus dem Leichtsinn der Fremde heraus den Eingang des Dorfes beschreiben. Mit dem Wort Eingang ist die Öffnung einer Frau verbunden. Das Glied Friedrich Pölzls biegt um die Ecke des Konsums, in dem ein Cousin stangenweise Kaugummizigaretten stiehlt, während ein weiterer Cousin für ihn betet. Es fängt die Kurve ein und schießt geradewegs auf die leichenumwobene Ortstafel zu. Die Eichel speit Feuer. Der rosarote, fleischige, die äußere Materie Fleisch wie den stickigen, aus Staub emporkeimenden Schutzmantel der steirischen Landesfahne, besiegelt mit den dünngoldenen, Menschen und Vieh vergewaltigenden Knüppeln, gefangen gehalten im blutblauen Meer der Mur, ablegende Bohrer durchbohrt die Öffnung des Es. Das Weiß der Tafel umrahmt das gezügelte Feuer, gibt den Buchstaben ihren Ursprung, während das Feld der Kindheit, welches niemals betreten werden darf, sich am nostalgischen Brandherd des wichtigsten Osterbrauchtums erfreut und das wahre Gesicht des Dorfes preisgibt. Friedrich Pölzls Glied sprengt das Dach der Siedlung, während der Feuerwehrmann David Pölzl, dem man die Grundausbildung geschenkt hat, an der kalten Steinmauer, die in ihm wütet, lehnt und seine Tränen vergeudet, so dass für Klagenfurt nichts mehr übrig bleibt, die Stadt, die ihm nichts zu sagen hat und in der sein Eigenes seine Bedeutung erhält. Zielstrebig in seinem Zerstörungstrieb verschüttet das Glied seinen pechschwarzen, den Treibstoff der Führerhäuser wiedergebenden, im Rauch des Nebels aufgehenden, Unheil bringenden Samen über Feld und Vieh. Mit dem Samen verbindet sich die frischeste Jauche und stopft im Raketentempo das Endprodukt dieser Vereinigung in die kotende Öffnung der vom kotenden Samen gekoteten Kühe. Das eigentliche Ziel ist der Faschingsbau des Feuerwehrhauses. Kurz davor entkotet sich das Drachenglied über dem Gasthaus, dessen Inhaber Jehovas Zeugen sind. Als es in die Antenne des Faschingspalastes heult und wütet, sich daran festklammert, lässt es wie im Überfluss kraftstrotzender Onanie, regenwurmdicke Tropfen auf das verwaschene Rot der Dachziegeln sachte und eiligst fallen. Die Befriedigung der Entladung dient zur Befriedigung des Apfelberger Wettergottes. Die Schäden des Monsterpenises sind sofort getilgt. Um nichts schöner als unter der Zerstörungswucht der Peniskatastrophe zeigt sich das Dorf, aus dem David Pölzl stammt und in dem er immer sein wird. Sonne bringt der besänftigte Wettergott auch jetzt nicht. Der Wind reißt nach wie vor alles und jeden mit sich. Nach Klagenfurt dringt er nicht. Im Kopfschmerzen und Übelkeit bereitenden Klagenfurt kreuzigt ein dementsprechender Wind. Der erste Abend im Zimmer des Mozartheimes verspricht Befreiung. Ein selbständiges, nach Erwartungen gezeichnetes Leben bannt sich in den heimelig, zärtlich wie die rosettenhaften, mit grellroten Stift bedeckten Lippen einer Edelprostituierten ausgeleuchteten bürgerlichen Möbeln an. Der Tisch steht vor dem Fenster, dessen Blick unentwegt auf ein Wohnhaus in den Bronx angebracht ist. Dieser unentwegte Blick kann in seiner Hartnäckigkeit gar nicht anders als zu schielen. Schielen angesichts der Verständnislosigkeit einer Pace-Fahne, die auf der Sandbank eines geöffneten Fensters gezeugt wird und sich seither nicht mehr vom Fleck bewegt. David Pölzl zieht es vor, an der Tafel links neben dem Tisch Platz zu nehmen, um sich vom Terror des Schielanschlags von Fenster und Fahne zu verstecken. Unbeirrt nimmt der Terror seinen Lauf. Eine öffentliche Pace-Fahne, angebracht an einem Platz, der in Apfelberg öffentlich und hier, in der Großstadt Privatsphäre genießt. Angesichts der Öffentlichkeit dieser Privatsphäre, zieht der Hut, indem er ihr den Kopf kehrte und im neu bezogenen Salon einen Brief an Erika Pölzl schreibt. Stell dir vor, Mutter, eine Pace-Fahne, die wie Dein schwarzes Nachthemd unverhüllte Blicke auf sich zieht, ziehen könnte, doch sind hier die Straßen gleichermaßen leergeräumt wie bei uns durch den Schneepflug. Keine Köpfe hinter den beigen, ledernen, Verband an sich anlegenden Vorhängen. Keiner schielt nach anderen in Erwartung auf Unterstützung, mit deren Hilfe diesem Ortsbildschänder das Handgelenk tief in den Hintern seiner dunklen Phantasien operiert werden könnte. In leichten, jungfräulichen, vom Meer in Form von sanftäugigen Brisen ausgeschütteten Windstößen bewegt sich das Bunte der Fahne von Zeit zu Zeit, auf Regelmäßigkeit bedacht, dem Gebäude der Landesregierung zu, deren Adleraugen, im Sinne des Volks eingebrannt in der Kärntner Landesfahne, die Hoffnung direkt an Alfred Ogris versendet. Der vierte Stock singt gemeinsam mit dem Pace in den Schlaf. Im Traum der Freiheit wirkt die Entführung entgegen. Umso näher die Heuchelei des Kuschels der Wolken, David Pölzl der Stadt entgegenbringt, umso mehr verwandelt sich alles und jeder, den man liebt und an dem es sich zu erfreuen gilt, in Diktatoren der Weltgeschichte. Am Heiligengeistplatz erfasst eine alkoholgetränkte Leber den bunten Traum und schnäuzt dieser ihre Sucht ein, worauf es zu einem Erbrechen beider kommt. Ein Moment Bewusstsein entsteht. Ein traumatisches Erleben. Mitten im Sonnengewitter, schlägt sich die ertränkte Pace-Fahne betrunken durch die Kurven der Stadt. Ihre wüste Reise wird unterbrochen. Das Spinnennetz der Stadt umwebt sie, so dass ihr nur noch die Flucht vor die Landesregierung gelingt. Gefesselt vom Wind, der der Stange den Rhythmus schlägt, thront sie am Balkon des Führers. Ein jeder Dahereilender holt sich an ihr die tägliche Motivation. Den dicken Obdachlosen, eingekerkert im Glashaus, ersetzt sie den himmlischen Schlaf wie Friedrich Pölzl die Ohnmacht des Morphiums die Angst vorm Sterben. Die Selbstharmonie dieses Abends überwiegt die Lüge der Pace-Fahne. Die Bewusstwerdung des Trugs folgt später, jetzt, im fünften Semester, im Akt des Schreibens. Die Aufgabe der Selbstharmonie tritt schon früher ein, setzt sich durch die bloße, nackte, unschuldige, harmlose Zurechtweisung des Stuhls mit dem Blick durchs Fenster gewaltlos, ohne Gegenwehr durch. Der Drang nach Vervollkommnung der Harmonie fordert die Aufgabe passiven Genusses. Die Nacht der Straße muss dem Blick zurechtgerückt werden, um der seelenhämmernden Idylle freien Lauf zu lassen. Ein drei Wochen altes Baby wird dem Nobelviertel Aichfelds entwendet und der endlosen Ohnmacht der zaunumwobenen Felder ausgesetzt. Die anderen Neugeborenen hatten kaum noch die fahlbraunen Äcker durchs Autoglas geschaut, als dass sie sich schon eingekerkert im rotbraunen Viehtransporter wieder fanden, farblich zum dunkelmorschen Brettergefüge der zusammengesetzten Windställen passend. Die einzelnen Bretter gefährlich instabil miteinander verschmolzen. Das Instabile des Dorfes ist dessen unzerstörbare Struktur. Das weiche, geschmeidige, im Inneren glitzernde Gele Royale der Frau. Der ständig triefend nasse Jungschwanz trägt in sich dieselbe Spannung wie die wässrigmorschen Bretter des Stadels, an deren notwendigen Härte er sich im ersten Aufkeimen von Mut vom Gele Royale der Mutter zu säubern sucht. Hart, unnachgiebig, fordernd, mit Birkenhaut überzogen keilt er sich nach der Stillung des Mutes, zum Streben nach Besitz fortschreitend, in die aus zartesten Stücken Rindfleisches bestehende Sahnekrönung des Nachbarmädchens, die ihm den fertigen, bezahlten EU-Stadel gebiert. Nie und nimmer hätte seine Sahnekrone in der Sahnewüste ungeniert dem Schlachten in sich stimmiger Natur frönen können, doch der Pakt mit der Birkenhaut lässt ihn darin das Dorf immerzu von neuem erschaffen. Mit David Pölzl fuhr man nicht so bald eine Einweihungsfahrt. Die übliche, gern gesehene, zum Erhalt des Dorfes notwendige Einweihungsfahrt dient einer Neugeborenenopferung, die das Dorf fordert. Die Aufrechterhaltung patriarchalischer Strukturen bedingt eine stetige Zufuhr frischen Neugeborenenfleisches, unlängst der durch den Birkenkeil getöteten Vagina entnommen. Der Vater bestimmt die Geschwindigkeit des Kinderwagens. Diese wie auch der Vater ist genau auf die nötige Dauer abgestimmt, die das Dorf benötigt, um dem Erzeugnis hauseigener Pestizide sein Vermächtnis einzuverleiben. Eine Dorfrundfahrt reicht dazu nicht aus. Das Kind setzt sich noch zu Wehr, doch vermag es auf die Dauer nicht davonzulaufen. Betoniert, in den Boden gestampft haben es schon die entscheidenden Gene des Dorfes. Hier ist es erblüht, hier wird es verwelken, ohne der Möglichkeit jemals zu erblühen und zu verwelken. Erinnere Dich Mensch: Aus Staub bist Du und Staub wirst Du werden. Bei dem verbal zum Ausdruck gebrachten Gedenken an dieses Bibelzitat, entfährt es dem Ortspfarrer: Weise ist die Erinnerung daran, dass wir nur ein Leben haben und das Beste daraus machen sollen. Sein Lieblingszitat, bei dem seine Augen in das Reich höllischer Feuer fallen, lautet: Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf das wir klug werden. An einem Sonntag drängt das Dorf besonders nach emsigem Kirchendienst. Ein Festakt bereitet sich in den schweinsbratenbeladenen Gesichtern vor. Ernsten Schrittes, der Schande eine gebückte Haltung schenkend, entsteigt man der Untat des Tales über den steinigen, gottgeweihten Höhen ins Gebirge. Die Untat schmerzt so sehr, dass sie zur Demütigung wird, die sich wiederum in Rachegelüsten Luft schenkt. Der Drang nach Sühne zeigt sich in den Sauerkrautresten der bratensaftigen Gesichter. Der nach Luft und Bier ächzende Anstieg schmerzt so sehr, dass man sich einstimmig dafür entscheidet, die Sünder, die diesen Bußgang erfordern, auszuschließen aus hausgemachter Idylle und Gemütlichkeit. Das Schnaufen und Keuchen schlüpft durch David Pölzls Ministrantentracht hindurch und veraidst im Kreuzzug die Vorhaut samt Gewebe und flachen Erdkugeln. Jubilate Exultate steht in den Gierflammen des Pfarrers geschrieben. Er sieht die sühngeladenen Dörfler bereits mit Trachtenanzug und Feuerwehrfest gegen die Ketzer losziehen. Vor dem Haus Erika und Friedrich Pölzls kräht der Hahn dreimal, als der Pfarrer die Pforte hinter sich schließt. Friedrich Pölzl erbricht einen Säugling im Plastiksack in die Mur. Erika Pölzl öffnet ihre Pforte den Geschlechtskrankheiten des Pfarrers. Der Totengräber kommt mit Nadel und Zwirn und näht das ausgehöhlte Nest zu. Ein Kind durchbricht das Gewebe. Beim Anblick des vom Höllensperma übergossenen Pfarrers verzieht sich das Glied des Kindes in die Weite der Vagina. Das Pfarrerglied wird zum Negerknüppel. Meeresschaum auf Friedrich Pölzls dreckigen Füßen. Der Dreck weicht zum Spermameeresschaum. Plötzlich trägt er Sandalen. Seine Nacktheit wird von David Pölzls weißer Kutte umhüllt. David Pölzl reicht ihm einen silbernen Stab. Als er durch den bachklaren Spermafluss wandelt, kam David Pölzl unter seine Sandalen. Sein Stab durchbohrt David Pölzls Kopf. Erika Pölzl ist schwanger von David Pölzl, während dieser in ihr Gewebe eindringt, sie und ihn zeugt, erschafft, beide mit den roten Blutkörperchen in seiner blutdurchtränkten Penishülle in Form von roten Spermatröpfchen jederzeit der Vernichtung preiszugeben vermag. Friedrich Stadtschreiber bewacht den Zeugungsvorgang seiner Tochter und seines Enkels, den er verleugnet hat. Sein mächtiges Glied durchbricht den Plafond und stürzt sich in den wehrlosen Rachen Erika Pölzls. Friedrich Pölzl, nicht anwesend bei der Zeugung seiner großen Liebe und seines Sohnes durch David Pölzl, bleibt in dem Moment am Flussmeer stehen und sieht durch den auf ihn gerichteten Sonnenheiligenschein hindurch durch das Schlafzimmerfenster. Verzückt, eklektisiert ergreift er den Schaft des schwiegerväterlichen Penises, fährt an diesem die Kindheit Erika Pölzls entlang, ein breites Lächeln auf seinen fahlen Krebslippen überstrahlt den Sonnenheiligenschein, als nach dem händischen Melkvorgang am Glied Friedrich Stadtschreibers eine durchsichtige, in der Mitte von schwarzen Fäden durchlaufene Flüssigkeit in die milchüberflutete Mundöffnung Erika Pölzls in Form eines penivaginalen Einlaufes geschüttet wird. Verreck, du Arschloch, entfährt es Friedrich Stadtschreiber, der plötzlich dieselben schlanken Gliedmaßen wie die Friedrich Pölzls annimmt, in der Wonne des penivaginalen Höhepunktes. Die schlanken Gliedmaßen Friedrich Pölzls werden über den Umweg Friedrich Stadtschreibers an David Pölzl preisgegeben. Aus dem vierzigjährigen Gesicht Friedrich Stadtschreibers wird das dreißigjährige Friedrich Pölzls. Er trägt einen Schnurrbart, denselben, den er sich an David Pölzls ersten gemeinsamen fotographischen Abbild ziehen hat lassen. Die ahnungsvolle Gesichtstransformation geht weiter. Ein vierzehnjähriger Junge mit den Locken Friedrich Stadtschreibers und dem Schnurrbart der Fab Four in Magical Mistery Tour. Die Fab Four wünscht sich der achtjährige Ministrant David Pölzl in die Kirche. All My Loving sollen sie singen, während David Pölzl Briefe vorliest, die sich Friedrich und Erika Pölzl schreiben. Close your eyes and I’ll kiss you, Tomorrow I’ll miss you; Remember I’ll always be true. Ich wünschte, dass Du mich niemals verlässt, doch weiß ich, dass ich Dich gegen Deinen Willen niemals halten kann. Wie sollte ich eine Abkehr von mir auch übel nehmen. Nur zu gut könnte ich sie verstehen. Wenn Deine Liebe zu mir einmal erlischen sollte, werde ich Dir niemals im Weg stehen. In einem solchen Fall hoffe ich, dass Du mit jemand anderen glücklich sein wirst. Anstatt ihn zu hassen, werde ich ihn lieben, denn er ist es, der Dir das Glück über die Schwelle zu zaubern vermag. Lieben werde ich ihn, so wie Dich, ein ganzes Leben lang, über das Irdische hinaus. Heute schlafe ich betend ein, in der Hoffnung, dieser Tag möge niemals eintreten, dieser Tag, an dem Du mich nicht mehr liebst, der Tag, an dem ich sterbe. Hab keine Angst, mach Dir nicht immerzu Sorgen um die Zukunft. Glaub mir doch, dass ich Dich liebe, dass ich mich in jeder Sekunde vor Sehnsucht nach Dir verzehre. Mein ganzes Leben lang habe ich nach jemanden wie Dich gesucht, einer, der mich liebt, um meiner selbstwillen. Es war ein Schrei nach Liebe, der sich ausweitete und in der Ferne Deines Herzens verhallte. Meine Eltern wollten mich im Mutterbauch umbringen, Dein Vater hat Dich nicht haben wollen, ungeliebte Kinder sind wir, doch nun schließen wir dieses Kapitel. Keiner kann uns in dem Maße Liebe geben, wie wir durch unsere nimmer endenden Zärtlichkeiten. Poetische Verklärtheiten, schreit der Pfarrer seine Gemeinde an. Sein Mundgeruch, aus Weihwasser, Kreuznagel, Messwein und Pfarrersköchin bestehend, überflutet in Heringswogen die Kirchgänger. Diese Liebe war von Anfang an der Unreinheit gepriesen. Ein Teufelsgedanke, sich gegenseitig Liebe zu schwören, nur, weil man sich ungeliebt fühlt. Werkzeuge des Teufels sind diese Pölzls. Toren, Schellen, Missachter des Allmächtigen und der Moral des Dorfes. Wenn das der alte, ehrwürdige Friedrich Pölzl noch erlebte. Sein gottseliges Herz würde sich auf der Stelle zu einer Faust verkrampfen und gen Himmel auffahren. Erika und Friedrich Pölzl, Gott, Jesus, Maria, das Dorf, die Beatles und ich verurteilen Euch. Die Niedertracht des Dorfes wird Euch ereilen. Das Dorf hat Euch gelehrt immerzu auf Gott zu vertrauen. Ungeliebte Kinder ward ihr, so sagt Ihr. Habt Ihr denn nicht gewusst, dass Ihr von Gott geliebt werdet? Habt Ihr ihm nicht genug Opfer gegeben, um seine Liebe zu füllen? Gottesheuchler seid Ihr. Von Gott abgewendet habt Ihr Euch, gemeinsame Sache gegen ihn geschmiedet. Ihr habt geglaubt, ihn austricksen zu können, doch nicht mit ihm, dem Großen, dem Weisesten aller Weisen. Eure Falschheit war ihm bekannt und so hat er Eure Liebe von vornherein verteufelt. Heute erteilt er Euch die gerechte Strafe. Die Schande des Dorfes ist über Eure Philisterhäupter gespannt. Friedrich Pölzl wandelt übers Wasser. Der Stab gleitet zu Boden und verfängt sich im Geschlechtsrock des weißen Gewands Jesus. Der Spitz der Lanze verfängt sich in den Einschusslöchern der Vorhaut. Zerteilt und in sich entzweit ist das Blut, das in brennenden Sonnenuntergangswogen dem Hodensack entkommt. Auf die Vorhaut hat sich die Dornenkrone gesetzt. Von diesem Sitz aus beobachtet sie den kränklich glühenden, abgestorbenen Feuerball, der auf die Kirche abprallt und an ihren kalten Mauern verbrennt. Die Wucht der Explosion nistet sich im Herzen Friedrich Pölzls ein und macht beschreitend das Herz. Als Kreuzzugssektenretter fliegt er zum Schlafzimmerfenster der Mutter. Der Aufprall lässt den Pfarrer im Worte Gottes schweigen. Sensationswacker lauschen die Kirchgänger dem Abgleiten in die Tiefe. Am Erdgeschoßfenster angelangt, wütet die Rute der Nachbarin im Gesicht Friedrich Pölzls. Die Zweige hageln Gesichtsbeschwerden über die innere Abgebrühtheit, der heiligen Fortpflanzung zu schelmen. Unerhört. Gerade jetzt, wo das Glied des Ehemannes seiner Bestimmung zu frönen gewillt ist. Dieser Umstand ist klerikal abgesichert. An der abgemagerten Eichel klebt der Entschuldigungszettel wegen fernbleiben von der Heiligen Messe. Der Zettel nagelt im Blumentopf. Der geprügelte Friedrich Pölzl sieht zum letzten Mal eine Vagina. Die Pupillen enthüpfen dem Glasauge und entkommen dem Glied des Nachbars. Ölspuren reiben sich ins Getriebe und zerfressen den Bausatz. Erika Pölzl liegt geknebelt im Ehebett. Fünfzehn afroamerikanische Penise nageln sie an die himmlische Pforte. Petrus lädt Judas zur Pfortenmasturbation ein. Judas‘ Penis ist schwarz, im Gesicht ist er Osama Bin Laden. Viktoria Pölzl verzehrt Petrus‘ Penis, als ob es sich dabei um saftiges Gras handle. Mahlzeit, prostet Jesus‘ Glied ihr zu. Friedrich Pölzls Stab ist im Jesusglied gebohrt. Damit attackiert Jesus den Anus Friedrich Pölzls. Dieser winselt um Gnade und nimmt für sein Gesäß zwölf Negerschwänze in Anspruch. Eine kuhäugige Viktoria Pölzl zuzelt an Petrus‘ Grasgestrüpp. Mehr, mehr, bringt ihre Artikulation hervor. Akustisch versteht man Schaflaute. Der Pfarrer bindet David Pölzl am Altar fest. Die Frucht von Ketzern liegt hier vor uns. Werft nicht mit Steinen! Diese Frucht ist unschuldig. Gott nimmt sich ihrer zerrütteten Seele an. Er wird auf den richtigen Weg geführt werden. Helft mir, ihn zu reinigen! Zweihundert Bauern spielen Knüppel aus dem Sack. Der Urin bedeckt David Pölzls Schuld, löst sie auf. Ich habe keine Eltern mehr. Mein Vater ist der Pfarrer und meine Mutter der Chefpenis der Apfelberger Bauernkammer. Selbst die Familie Pölzl wird eines Tages, Vagina und Penis völlig verlieren. Vater ist ein Lama und bespuckt die Dornenkrone. Die Familie Pölzl wollte sein wie Robert Musil. Geliebter Fritzi, uns kann keiner aufhalten. Glaub an unsere Liebe und alles wird gut! Der Pölzls Gefühle sind begrenzt und sie wissen es. Liebste Erika, lange Zeit waren wir getrennt, nun sind wir vereint, eine Wonne, die mich zu tiefst ergreift und mir in ihrer Ohnmacht zu verstehen gibt, daß unsere gemeinsame Zeit begrenzt ist. Damit noch viele mit der Familie Pölzl gleitend suchen, machen sie ihnen unmoralische Briefromane. David, du hast zu tun, was wir dir sagen. So lange du von uns abhängig bist, wird und kann dies nicht anders sein. Wie wurdet ihr Pölzls in die heilige Nüchternheit gefallen, ihr schönen Morgensternschwäne! Vaters Glied passt nicht in Mutters Vagina, worauf es in den heiligen Krieg der beseelten Vaginen zieht. Wie wurdet ihr Pölzls in die Herzen geschlagen, der ihr alle Rationalismen niederschlugt! Der Pfarrer entreißt die elterlichen Herzkammern und gibt sie den Messegängern als Hostien dar. Ihr aber gedachtet in Eurer Einsamkeit: Wir wollen in den Vulkanorgasmus steigen und Unseren Thron über die Morgensternschwäne heiliger Nüchternheit erhöhen, wir wollen uns setzen auf den Arsch der Gemeindeversammlung im fernsten Hämoridium. Ein ausgemergelter, zerfranster Schwan putzt sich die klirrenden Fahnen aus dem biologischen Ausgang. Die Pölzls wollen auffahren über die Ortskirchturmspitze und gleich sein dem Feuerwehrrüsthaus. Vaters gläserne Wogen entschäumen der Feuerwehrrüsthausantenne und sprengen die Kirchenkrähen. Ja, hinunter zu den geschossenen Schweinemästereien fuhrt ihr, zu Sacher-Masoch. Schrei, soviel du willst. Gib mir Fleisch und ich löse den Widerhaken meines Penis‘. Der Pfarrer steckt in Teufelspupillen. Mein geliebter Fritzi, ich werde dich glücklich machen und dir mein Herz geben, verlass mich nur nicht! Darauf führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. Du weißt genau, dass ich bis jetzt alles in die Hand genommen habe. Wenn es nach dir ginge, würden wir noch immer bei deinen Eltern wohnen. Ich habe diese Wohnung eingerichtet, es ist meine. All unser Geld halte ich zusammen. Es ist meins. Du hast das zu tun, was ich dir sage. Ohne mich wärst du nichts. Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben: „Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.“ I've been a moonshiner, For seventeen long years, I've spent all my money, On whiskey and beer, I go to some hollow, And sit at my still And if whiskey dont kill me, Then I dont know what will, I go to some bar room, And drink with my friends, Where the women cant follow, And see what I spend, God bless them pretty women, I wish they was mine, Their breath is as sweet as, The dew on the vine, Let me eat when I am hungry, Let me drink when I am dry, A dollar when I am hard up, Religion when I die, The whole world's a bottle, And life's but a dram, When the bottle gets empty, It sure aint worth a damn. Da verließ ihn der Teufel. Die Mutter führt den Vater auf der Bahre in die Küche. Die Verwandten stechen zu. Die Mutter verweist vor allem auf das Herzstück, von dem jeder unbedingt einmal kosten müsse. Und siehe, da traten Engel zu ihm und dienten ihm. Viktorias Schatten wirft sich im Bestienjungfernkleid vor das blutarme, wundgeleckte Herzstück, hebt die Toga empor und bietet zum Hauptleichengang ihre aufgestochene Vagina an. Messer wälzen sich am Jungfernfleisch. Die saftigsten Stücke fallen dem Vorspeisezorn anheim. Leergesaugt wird die Tochter neben den herztoten Vater gelegt. Ihre Hand ergreift den schlaffen Penis. Penivaginalumschlungen leben sie vor sich hin. Vaterfleischlüstern rufe ich nach dem Herzstück, den Vaginaangriff der Schwester durch die Mutterpranke abwehrend. Lobend tätscheln die Verwandten meinen Mordsappetit und zerstückeln das Herz sohngerecht. Viktorias Seele zerliest die goldenen Grabeslettern. Er war mein Vater, brülle ich sie an. Du hast kein Recht auf ihn, er gehört mir, er und ich sind eins, all seine Fehler, seinen Wahnsinn, seine Krankheit hat er mir übertragen, du bist eine Frau, die kein Recht auf ihn hat, so wie ich kein Recht auf Glück habe, denn ich bin sein Sohn. In der Ministrantenkluft leite ich den totengräberschwarzen Pfarrer zum Grab graben an. Die Hörner seines Glöcknerbuckels ragen aus dem Gewand in Form von Mutters Brustwarzen hervor. Sacher-Masochs Peitsche in meiner Hand klopft den Warzen Arbeitshiebe entgegen. Abwechselnd nehmen die Peitsche und mein Mund, die Brustwarzen ins Totengräberwellnessprogramm. Viktoria legt sich im Engelsgewand heiligenscheinschwebend in das Grab. Sacher-Masoch entreißt mir die Peitsche und nagelt mich am Kreuz zurück in die Kirche, wo der Dorfgesangsverein zu Freude schöner Götterfunken anstimmt. Freude, schöner Selbstgerechtigkeit, Tochter aus Apfelberg! Viktoria, eine Tochter Apfelbergs, wirft den ersten Stein auf die Mutter. Wir betreten bierbetrunken, Dorfvorstehende, deine Tiefenmoral. Here is a story about a sinner, He used to be a winner who enjoyed a life of prominence and position, But the pressures at the office and his socialite engagements, And his selfish wifes fanatical ambition, It turned him to the booze, And he got mixed up with a floosie And she led him to a life of indecision. Viktoria parkt den Vater in das Schlafzimmer ein und schließt die Tür zum Elternhaus ab. Deine Zauber binden wieder, was die Mode streng geteilt, alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt. Karl Bacher erklärt den Steieranzug für modeninkompetent und ruft die im Gemeinderat unter Beteiligung des gesamten Dorfes dorfstimmig beschlossene Verordnung aus: Wer sich ohne Steieranzug blicken lässt, erklärt sich bereit, diesen sein Leben lang zu produzieren. The floosie made him spend his dole She left him lying on skid row A drunken lag in some salvation army mission. Viktoria legt das bierbesudelte Leichentuch mit dem Apfelberger Wappen auf den lang gedienten Dorfsöldner. Seid umschlungen, Millionen! Karl Bacher legt sich abends mit den unter Dorfarrest geketteten Steireranzügen ins Orgasmuswellenbad. Its such a shame. Die Mutterschande wird mit den dorfansässigen Negerknüppeln aufgewertet. Diesen Kuß der ganzen Welt! Der Klagenfurter Zungenkuss mit Amy Lee säubert die Blutvaginalschande meiner Mutter. Oh demon alcohol, Sad memories I cannot recall, Who thought I would say, Damn it all and blow it all, Oh demon alcohol, Memories I cannot recall, Who thought I would fall a slave to demon alcohol. Der Vater nippt am erinnerungsbetrunkenen Wein, um im blutarmwonnefließenden Unterhaltungsschweigen zu ersticken. Der Pfarrer schlachtet dem Schweigen den Sünder und schenkt Dorfblut nach. Brüder, überm Sternenzelt muß ein lieber Vater wohnen! Ein blutregnender Horizont uriniert den Vater in die Falltür. Barley wine pink gin, Hell drink anything, Port, pernod or tequila, Rum, scotch, vodka on the rocks, As long as all his troubles disappeared. Dann sagte der Pfarrer: “Deine Sünden sind dir vergeben.!” und lässt den Sarg meiner Eltern in das Grabeslodern hinabbrennen. Wem der große Wurf gelungen, eines Freundes Freund zu sein, wer ein holdes Weib errungen, mische seinen Jubel ein! But I’m always alone. And my heart is like ice. But he messed up his life and he beat up his wife, And the floosies gone and found another sucker Shes gonna turn him on to drink Shes gonna lead him to the brink And when his moneys gone, Shell leave him in the gutter, It’s such a shame. Viktoria verschüttet den Bruder im Flaschenleichnamgrabesleib des Vaters. Ja, wer auch nur eine Seele sein nennt auf dem Erdenrund! I give her my heart but she wanted my soul. Und wer's nie gekonnt, der stehle weinend sich aus diesem Bund! Go melt back into the night, babe, Everything inside is made of stone. There’s nothing in here moving An‘ anyway I’m not alone. Was den großen Ring bewohnet, huldige der Sympathie. Lets all drink to the death of a clown. Zu den Sternen leitet sie, wo der Unbekannte thronet. Die Apfelberger Wasserwehr kontrolliert die Mur, als Daidalos, sein Geschlecht im Hades des Ikaros gewachst, dessen Geschlecht der Sympathie Gottes entgegensteuert. Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur; Viktoria kitzelt die Feder des ewigen Inzests. Freude, Freude treibt die Räder, in der großen Weltenuhr. Der Ministrant dreht die Zeiger der Kirchturmuhr zurück, als die Falltür die Zeit mit sich reißt, die Kirchturmuhr und deren Partisanen zurückläßt. Blumen lockt sie aus den Keimen, Sonnen aus dem Firmament, Sphären rollt sie in den Räumen, die des Sehers Rohr nicht kennt. Im Traum operiert man sein Rohr in die sehnsuchtsvergewaltigende Leitung. Froh wie seine Sonnen fliegen durch des Himmels prächtigen Plan, laufet Brüder, eure Bahn, freudig wie ein Held zum Siegen! Die Bahn läuft brüderlos den dunklen Horizont des Borgs in Wolfsberg entlang, um im Spermatod dem angermanischen Held der Mathematik zu frohlocken. Freude sprudelt in Pokalen; Neun Jahre alte Freudenkotze im Pokal für den dritten Platz beim Preisfischen. Der Hass auf die Fische, die sich im kindlichen Geschlecht fangen ließen. Die Vereinbarung mit Vaters Impotenz, der Mutter nichts von dem Verrat an den Vater zu verraten. Dem Vater wird der Pokalinhalt serviert. Gierigen Blicks beginnt er am Blut des Sohnes zu lecken. Sein Ohr bleibt verschlossen. in der Traube goldnem Blut trinken Sanftmut Kannibalen, die Verzweiflung Heldenmut. Vater nippt am Wein und wirft seiner Impotenz sein Glied zu. Brüder, fliegt von euren Sitzen, wenn der volle Römer kreist; Der Apfelberger Gemeinderat erhebt sich zum gemeinsamen Hitler Unser und reicht sich die ins Elysium emporgestreckten nationalsozialistischen Hände zum letzten Abendmahl, an dem Judas Augustin Ischariot Kargl nicht zur Gänze teilnimmt, da er die Palais Fuger Gemeindekassa zu zählen hat. laßt den Schaum zum Himmel spritzen: Der Pfarrer entlädt sich niemals in der Pädophilie Marias, sondern spendet sein Sperma dem Kirchenportal, dessen Öffnung er niemals erreicht. dieses Glas dem guten Geist! Der gute Geist des Mönchs der Josef Friedrich Perkonig Gesellschaft zensiert mit spitzem Glied Josef Winklers bei Jesus‘ Anblick erschlaffendes Kinderglied. Die Jury der Tage der deutschsprachigen Literatur tauft beide Josefs zu katholischen Kärntnern. Den der Sterne Wirbel loben, den des Seraphs Hymne preist, dieses Glas dem guten Geist überm Sternenzelt dort oben! Den Ministranten werden sechs Flügel, Hände und Füße dem Glashaus der geistlosen Verdammung preisgegeben. Festen Mut in schweren Leiden, Hilfe, wo die Unschuld weint, Ewigkeit geschwornen Eiden, Wahrheit gegen Freund und Feind, Männerstolz vor Königsthronen – Brüder, gält's Gut und Blut: Kindliche Tränenlider wogen sich vor dem thronenden Altar, um den Männerstolz des Jesusgliedes in sich aufzunehmen. dem Verdienste seine Kronen, Untergang der Lügenbrut! Jesus, der Lügenbold, reicht die Dornenkrone an den Vater weiter. Schließt den heilgen Zirkel dichter! Peter Handke erschließt den tanzenden Berg im Lesen von Literatur. Schwört bei diesem goldnem Wein, dem Gelübde treu zu sein, schwört es bei dem Sternenrichter! Ministranten aller Länder, vereinigt Euch im Kampf gegen das Groersche Knüppel aus dem Sack Spiel! Lukas will sich aufmachen und zu seinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe Buße getan gegen die Frauen und vor dir. Ich bin hinfort wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner musikalischen Sternstunden! Und Lukas machte mich auf und kam zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn; er lief und fiel um den Hals und küsste ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe Buße getan gegen die Frauen und vor dir; ich bin es hinfort wert, dass ich dein Sohn heiße. Aber der Vater sprach zu seinen musikalischen Sternstunden: Bringt schnell die beste Hure her und zieht sie ihm aus und gebt ihm Großvaters Negerglied an seine Hoden und Gesäßbacken an seine Anusfiltrierungen und bringt die gemästete Großmutter und schlachtet sie; lasst uns fressen und bluten! Denn dieser mein Sohn war lebendig und ist wieder tot geworden. Und sie fingen an, blutig zu sein. Der drei Wochen alte Ministrant entzieht sich der leibeigenen Dorffahrt im Viehtransporter. Die im zweiten Stock dorfentlegene Wohnung gegenüber dem Gemeindeamt, zieht den mutterjungfräulichen Vorhang der Balkontür einen Spalt auf. Fahlgrell terrorisiert die Apfelberger Sonnenfinsternis das an die Pranken des Vaters entrückte Jesuskind. Der Vater hat sich und dem Sohn dem Dorf den Apfelberger Rücken zugewendet. Nur die Mutter ist im Blickwinkel des Fotoapparats dem Blick des Dorfes ausgesetzt. Scheltend zieht die Sonne ihre Brandmale auf ihre Brust. Der Vater erwärmt die Milch am Dorfherd. Der Sohn brennt die Muttermilch in die Brustwarzen. Seine blinden Augen erblinden in der Apfelberger Sonne. Er will das Freie nicht betreten. Die Wohnung muss immer vorhangdunkel sein. Im finsteren Spalt entzündet das Zündholz Vaters Kerze. Die Mutter ist ausgeräuchert. Die Kerzen brennen in der Wohnung im Namen des Vaters und des Sohnes. Diotima ist David Pölzls Offenbarungswunder. Er schwimmt dem Murjetboot hinterher. Diotima schwebt dem Intelligenzbolzen Immanuel Kant hinterher. Ihre Flügel sind aus Wachs, die Eichel des körperlichen Schmerzes beginnt zu schmelzen, siedendheißes Wachs strömt David Pölzls Egomannen in die selbstlodernde Seele. Das Wachs strömt der Mur entgegen. Im letzten Moment wirft Immanuel Kant den rettenden Penis aus und schwebt wachsumwoben, metapherntheoretischen Gefilden entgegen. Weißt du schon meine neueste Idee, bezogen auf Trakls bildhafter Manier, die in vier Strophenzeilen vier einzelne Bildteile zu einem einzigen Eindruck zusammenschmiedet?, sabbern Immanuel Kants Straßenbelagszähne den konzeptionell missratenen Schamlippen Diotimas entgegen. Das klingt ja total interessant, entleert sich die Wildnis der Vagina Diotimas an Immanuel Kants Wikipediaideenforschungsprojekten, finanziert vom Vergeltsgotttopf Jakob Michael Reinhold Lenz’. Ideenlos dreckt David Pölzl dem Abwasser des Murjetboots hinterher. Das Klagenfurter Zimmer ist aus dem vierten in den ersten Stock gestürzt und in David Pölzls Leiche angesiedelt. Die Einsamkeit der Kälte metamorphisiert in den Suizid der Wärme. Die Wirrnis des Kussherzens entspringt den unglückbringenden Spiegelscherben. Das Herz bricht in die Kuhfladenheiterkeit. Die grüne Judith des grünen Heinrichs flickt es wieder aneinander und legt den nächsten Haufen hinzu. Diotima kann nicht flicken. Stattdessen beherrscht sie alle Inszenierungen des Biedermann und Brandstifterschauspiels. Gottlieb Pölzl tritt in den Eisenring zum Kampf mit dem Ringer Diotima Schmitz und bettelt um den Gnadentod, den Josef Diotima ihm nicht gewährt. Der Ringrichter Dr. phil. Immanuel Kant erinnert David Biedermann an die Abmachung vom Seelentod und fügt hinzu, dass eine vollständige irdische Ausrottung niemals zur Debatte stand. Diotima ist finster, dann leuchten ihre verbogenen Zähne auf, man sieht das Gesicht von David Pölzl, der sich Diotimas Zähne anzündet und jetzt, da es heller wird, sich seinerseits umsieht. Ringsum stehen die Feuerwehrmänner Apfelbergs in Trauerhelmen. Nicht einmal Zähne kann man heutzutage anzünden, ohne an die Vergänglichkeit der Vagina zu denken! … das ist ja widerlich – David Pölzl verbirgt die rauchenden Zähne und verzieht sich, worauf die Feuerwehr vortritt in der Art des Kärntner Abwehrkämpferbundes. Eine Turmuhr schlägt: ein Viertel. Brüder der Heimat, seht Bewahrer der Identität uns, Gaffend, Lauschangreifend, Treugesinnte dem eindeutigen Kärntner – Der uns ja schließlich wählt. Treffendaufgerüstete Wandeln wir um der Ungläubigen Haus, Nationalsozialistisch und tolerant zugleich. David Pölzl sitzt im dritten Stock des fantastischen Stifter-Instituts fest und liest Leonard Cohens The Stranger Song. It's true that all the men you knew were dealers who said they were through with dealing Every time you gave them shelter I know that kind of man It's hard to hold the hand of anyone who is reaching for the sky just to surrender who is reaching for the sky just to surrender. Max Amann liefert sich dem Busenhimmel Amy Lees aus und spielt mit Melanie Safkas Brustwarzen. And then sweeping up the jokers that he left behind you find he did not leave you very much not even laughter Like any dealer he was watching for the card that is so high and wild he'll never need to deal another He was just some Joseph looking for a manger He was just some Joseph looking for a manger. Amy, auch ich bin ein Spieler und kann Dich von Deiner Spielsucht nicht heilen. Komm, zier Dich nicht! Wir raunen Joan Baez und Bob Dylan dem Plattenspieler entzwei. You say you're lookin' for someone Never weak but always strong, To protect you an' defend you Whether you are right or wrong, Someone to open each and every door, But it ain't me, babe, No, no, no, it ain't me, babe, It ain't me you're lookin' for, babe. Ich setze die Karte Diotima im Akt des Geschlechts zu Kim Basinger ein. Diotima verlässt mich im Geschlechteranhang Immanuel Kants. Der Spieleinsatz war so hoch, dass ich Amy Lee, Carmen Jones und Friederike Brion in der Krippe einsperre. And then leaning on your window sill he'll say one day you caused his will to weaken with your love and warmth and shelter And then taking from his wallet an old schedule of trains, he'll say I told you when I came I was a stranger I told you when I came I was a stranger. Der Lokführer Immanuel Kant und sein Lehrmädchen Diotima weltreisen den Zug quer durch Apfelberg auf meinen Leichnam zu. Diotima, deine Liebe tritt mich mit Füßen. Warum nur, habe ich dir offenbart, dass ich ein Irrer bin. Ich gratuliere Dir zum gesunden Immanuel Kant. But now another stranger seems to want you to ignore his dreams as though they were the burden of some other O you've seen that man before his golden arm dispatching cards but now it's rusted from the elbows to the finger And he wants to trade the game he plays for shelter Yes he wants to trade the game he knows for shelter. Immanuel Kant kleidet seine geistige Unmündigkeit in die Belesenheit der Bücher. Die Buchstaben streicheln Diotimas Vagina in die Euphorie aller tot geglaubten Bibliotheken. Amy, deinetwegen begrab ich mein Spiel. Komm, spiel mit mir! »Willst, trauriger Knabe, du mit mir gehn? Meine Brüste sollen dich warten schön; Meine Brüste führen den nächtlichen Reihn Und wiegen und tanzen und singen dich ein.« »Ich liebe dich, mich reizt deine leidvolle Gestalt; Und glaubst du mir nicht, so erstick ich dich an den Tränen meiner Brust.« Meine Mama, meine Mama, jetzt gibt sie mir deine Brust! Die Nymphen haben mir die Erlösung getan! – Der Mama ist’s wohl, sie fährt die Wolken hinauf, Sie hält in den Brüsten das reststarrtränende Kind, Erreicht das Elysium mit Mühe und Not; In ihren Armen das Kind war erlöst. Ah you hate to see another tired man lay down his hand like he was giving up the holy game of poker And while he talks his dreams to sleep you notice there's a highway that is curling up like smoke above his shoulder It is curling just like smoke above his shoulder. Stellvertreterin Amy Lee, ich reiche dir meine Hand in meiner irrenden Wirrnis. Bewahr sie auf und schmeiß sie weg! You tell him to come in sit down but something makes you turn around The door is open you can't close your shelter You try the handle of the road It opens do not be afraid It's you my love, you who are the stranger It's you my love, you who are the stranger. Diotima, du hast mir die Tür zu deiner Zärtlichkeit zugestoßen. Du hast die Fremdnis abgeschlossen. „Er kommt mir zu nahe, ich kann nicht ausweichen, nehme den Schweißgeruch auf, präge mir den Anblick der Gelehrtenhände ein, weich und fein, und doch unnachgiebig, ausdauernd, attraktiv. Unerwartet drehe ich mich um, erfasse gerade noch den Blick, mit dem er mich betrachtet und den er zu verbergen sucht. Mein Körper drängt in seine Richtung, er beugt sich über mich, dringt ein in meine Aura, seine Stimme vernehme ich knapp über meinem Kopf, nein, ich wage es nicht, die Augen zu heben, ihn anzusehen, ihm nahe zu sein. Ich will nur eins, mich in seine Arme werfen, mit ihm auf das Bett fallen, unter ihn fallen, auf ihn fallen, ihn auffangen, ihm die Finger zwischen die Rippen zu bohren, ihn berühren, seinem Gesicht will ich so nahe sein, dass die Nasenspitzen sich gegenseitig kitzeln. Seine Hände auf meinem Körper, spinnennetzartig zieht sich die Wissenschaftlichkeit seiner Hände darüber hinweg, streichelt mich zärtlich, philosophiert mit meiner Haut, fachsimpelt mit meinem Bauchnabel, doch das alles in einem Ton, dessen Frequenz die Härchen auf meinen Armen aufstellt, dessen Frequenz mir Gänseschauer überwirft. Lass mich.“ David, der Sex mit uns war das Beste an uns. Der einzige Moment, in dem wir nachgiebig miteinander verschmelzen konnten, durften. Du aber hast alles zunichte gemacht. Deine Berührungen schoben sich unter die Haut. Du zerstörtest den Akt der Maschinerie, indem du das Eigene zum Fremden erklärtest. Das werden wir dir nie verzeihen. Lass uns. Nachdem unter dem Boden des Eigenen die Ungelehrtheit David Pölzls hervorgekehrt worden war, werden vor diesem die Vaginen Diotimas und Friederike Brions mittels langer Unterhosen des Stifter-Instituts geschützt. Let's meet tomorrow if you choose upon the shore, beneath the bridge that they are building on some endless river Then he leaves the platform for the sleeping car that's warm You realize, he's only advertising one more shelter And it comes to you, he never was a stranger And you say ok the bridge or someplace later. Diotima hat die Brücke gesprengt und David Pölzl in ihr Bett angebunden. Amy, haben wir beide eine Chance? Macht es Sinn, den Pontifex Maximus aufzusuchen? Benedikt XVI erbaut uns Pompösitäten Immanuel Kants, an der ich dich erhänge und anschließend umgehend nach Flachland Ausschau halte. An der Ziellose angekommen, ziehe ich meine Leichenkreise um deinen erlösten Körper. Mein Leichnam umzingelt deinen Auferstehungskörper, doch hat er es mit einer Auferstehung zu tun, die der Himmel nicht zu sich nehmen will. Ich entdecke deine himmellose Vagina und spalte sie mit meinem enttarnten Pfosten. Schmerz durchdringt Vagina und Pfosten. Rastlos zerlege ich die Brücke in ihre Bestandteile und preise sie dir als Opfer der Erkenntnis. Du bist tot und nimmst keine Opferungen mehr an. Ach, Amy, wie sehr ich deine brückenlose Zuwendung begehrte. Zigaretten rauchend bringt das Dienstmädchen Amy in weißer Schürze, David Pölzl eine Flasche Wein.
Amy: David? – keine Antwort. David? Er legt die Brücke auseinander.
Pölzl: Ihre Geburt sollte man verhindern. Hab ich’s nicht schon immer vorgeführt? Schon wieder ein Männerverbrechen. Und wieder dieselbe Geschichte, sage und schreibe: wieder so ein braves Gretchen, die sich im Bett einnistet, ein harmloses Geschöpf... Aufhängen sollte man sie!
Amy: David?
Pölzl: Schon alle Zärtlichkeiten erledigt?
Amy: Sie ist noch immer da.
Pölzl: Wer?
Amy: Diotima, die sie sprechen möchte.
Pölzl: Ich bin nicht zu Hause!
Amy: Das habe ich ihr gesagt, David, schon vor einer Stunde. Sie sagt, sie kenne dich. David, ich kann diese kleinen Brüste nicht vor die Tür werfen. Ich kann’s nicht!
Das weißgekleidete Mädchen Diotima hat sich schüchtern in der Tür breitgemacht. Keiner wird dir von nun an etwas zu leide tun. Gib mir deine weiße Hand! Weiß wie Lady Macbeths Herz, schwarz wie ihre Brille gegen das Licht.
Das Herz David Pölzls
Diotima singt Pi Pa Po, dann klopft es an die Herzinnenwand.
Diotima
Herein!
Sie pfeift weiter, aber niemand tritt ein.
Herein!
Eintritt David Pölzl, zaghaft, die Hände in den Taschen.
Diotima
Morgen, David!
David Pölzl
Stör ich?
Diotima
Gut geschlafen?
David Pölzl
Miserabel.
Diotima
Ich auch. Das Herz leistet Widerstand . . .
Sie arbeitet weiter mit Streichel und Einheit.
David Pölzl
Ich möchte nicht kränken.
Diotima
Aber bitte, David, du musst dich wie zu Hause fühlen.
David Pölzl
Ich möchte keine Antworten drängen . . .
Man hört Johnny Cash, Hurt singend. David Pölzl ohnmachtet in Adalbert Stifters kantschen Diotima-Institut. Er schmerzt sich am Gauklersymposium. Diotima febert David Pölzl entgegen. Der Gehsteig brüstet sich in seinen Gliedern dem ersten Kuss entgegen. Max Amann echot den Frühlingsschallkörper. Zwei A Brüste körben Tristan und Isolde. In verabsäumter Leichtigkeit schwert leichtend der Gehsteig Klaus Amann dem Mozartheim entgegen. Die Glocke der Ginzkeygasse 1 demokratisiert den Nazifinger David Pölzl. Der Gärtner Klaus Amann zaubert die wilde Rose. Die wilde Rose verwildert in Elisa Days Musiktheaterfilm, basierend auf Josef Winklers CSI Trilogie. Der gute Mensch Diotima diktatoriert in Sezuan. Drei Frühlingsmonate lang wartet David Pölzl auf den Götterboten Wang. In den letzten Tagen der Diotima-Diktatur erscheint er ihm. Ich bin Liebesverkäufer hier in der Hauptstadt von Klagenfurt. Mein Geschäft ist mühselig. Wenn es wenig Liebe gibt, muß ich weit danach laufen. Und gibt es viel, bin ich ohne Verdienst. Aber in unserer Provinz gibt es überhaupt große Armut. Es heißt allgemein, dass uns nur noch der Mörder Nick Cave helfen kann. Zu meiner unaussprechlichen Freude erfahre ich von Heinrich Himmler, der viele Konzentrationslager betreut, dass einige der höchsten Nick Caves schon unterwegs sind und auch hier in Klagenfurt erwartet werden dürfen. Klaus Amann soll sehr beunruhigt sein wegen der vielen Klagen, die in sein Biotop mit den wilden Rosen steigen. Seit drei Monaten warte ich hier am Beginn der Kärntner Einstimmigkeit, besonders gegen Abend, damit ich sie als erster begrüßen kann. Später hätte ich ja dazu wohl kaum mehr Gelegenheit, sie werden von Albert Gunzer, Jörg Haider und Harald Scheucher umgeben sein und überhaupt stark eingestampft werden. Wenn ich sie nur erkenne! Sie müssen ja nicht zusammen kommen. Vielleicht kommen sie einzeln, damit sie schwerer fassbar sind. Die dort können es nicht sein, die kommen von in Röcken erahnbaren Diskotheken. Er beobachtet in sich stimmige Mädchen. Ihre Brustkörbe sind ganz eingedrückt vom Lastentragen. Diotima dort ist auch ganz unmöglich ein Nick Cave, sie hat David Pölzls Blut an den Fingern. Das ist höchstens eine Metzgerin in einem Schlachtbetrieb. Nicht einmal diese Diotimen dort – Amy Lee und die grüne Judith des grünen Heinrichs gehen vorüber – kommen mir wie Nick Caves vor, sie haben einen brutalen Ausdruck wie Leute, die viel prügeln, und das haben die Nick Caves nicht nötig. Aus David Pölzls Auge strahlt Nick Cave auf Diotima. Ihre Vagina foltert sich in Nick Caves Glied, dessen Samenmurfluss David Pölzl im Stich lässt. Nick Cave kommt am 02. Juli 2007 zu spät in Diotimas David Pölzl stechende Wohngemeinschaft, worauf ihn Elisa Day sticht. Diotimas Schönheitstod sterbend gärtnert er am 14. und 15. Juli 2007 in Piran. Am späten Abend des 16. Juli 2007 eilt ihm der Rosentod der Gebärmutter Diotimas entgegen. Tags darauf taucht Diotima als Nick Cave im Rosenmeer unter. Ihre Lippen besitzen die Form von Pythonschlangen, die in der Kärntner Landesregierung aus dem slawisch veraidsten Rachen Jörg Haiders auf das gesunde Volksbewusstsein gepresst werden. Diotima beginnt in den stürzenden Armen David Pölzls die Verrostung ihrer Vagina zu polieren. Ihre Mutter, die Poliermeisterin, poliert die Keule des Verkehrspolizisten H. C. Strache. David Pölzl tränt Diotimas Tränen in das Keulenmeer ihrer Vagina. In seinen Herzkammern sind all seine gepflückten wilden Rosen geheftet, gebrandmarkt. Er schüttet sie in Diotimas Blumenbett, in dem sie von neuem zu wildern beginnen. Wolfsberg ist in David Pölzls Klagenfurt, die grüne Judith des grünen Heinrichs ist in David Pölzls Diotima. Glenn Gould, spiel mir Grigias Lied! Diotima kehrte 2007, drei Jahre nach ihrem Verschwinden, in das von David Pölzls bewohnten Haus der grünen Judith des grünen Heinrichs zurück. Diotima befreit den Efeu vom Sturm. Der Sturm peitscht die Wurzeln des Baums vom Grün der Haft in das Gemeine. Diotima Brustwarzen feiern in den Klippen Pirans. David Pölzls Meereswogen zersplittern im Labyrinth des Ringens im Brustwarzenpiercing. Der Efeu entkorkt den Spatenhieb Diotimas. Der Hieb bringt Immanuel Kants Seitenhieb gegen David Pölzl hervor. David Pölzl stürzt tödlich in das von der grünen Judith des grünen Heinrichs gewaschene Haus Diotimas. Die Nisse David Pölzl nistet sich in die Vertrautheit des Hausrhythmuses ein. Der Rat des Hauses kocht pene vom Spar. Die grüne Judith des grünen Heinrichs versperrt mit der Wolle ihres jungfräulichen Weiß das pene regal am Kuhkotdunst des Spars in Meidling. Der Kot behörnter Kühe mit cojones wandert am Strich des Bahnhofs entlang und entlädt sich in Diotimas Klagenfurter Sparstiefeln. Der Spitz des Absatzes des spitzförmigen Stiefels messert die pene Packung in die rasierklingenüberzogenen Schamlippen. Die Schärfe der Kante der Packung schlitzt sich an den ausgetrockneten Lippen der Schamlosigkeit in das Reißaus der pene. Die pene absatzen die Presse. Die grüne Redakteurin des grünen Heinrichs Judith presst die pene zu Lettern. David Pölzl liest die Ankunft der pene im Teller zermalmter Tomaten. Die Tomatensauce leckert an der Schürze der grünen Judith des grünen Heinrichs in der Menstruationsblutlache Diotimas. Die Einzigartigkeit Diotimas löst sich im Mutterkreuzdienst der grünen Judith des grünen Heinrichs auf. Diotimas Zärtlichkeitsangriff mündet in die Verlustängste der grünen Judith des grünen Heinrichs. Die Emanzipation kettet an den Herd. Die Untergeordnetheit wäscht die Schamlippen vor dem Eintritt in den leuchtenden Weihnachtsstern der Verehrung des Heroischen. Im heroischen Analgriff gefangen, zuckt das Glied in dem seichten Gewässer der Vagina mehrmals auf, bevor es im Tiefspitz des Degens die ersten Schneeflocken hinterlässt. In der Erleuchtung des Wiener Zimmers singt ein rothaariges Mädchen mit den dunkelgrauen Kopien im Duett mit dem hintergründigen Original Damian Rice zu Blower’s Daughter. Das Wahre liegt für die Öffentlichkeit sichtbar im Seelenausdruck der Frauen auf und hinterlässt in Liebesgebärden die entschlüsselbaren Spuren. Die Leichtigkeit stellt sich nicht im Begreifen, sondern im konsequenten Umgang mit den Folgen der aus dem Erkennen strömenden Konsequenzen ein. In dem, was mit ihr, sie, sanft, weich, emanzipiert, konsequent, hart, unnachgiebig, lebenswert, begehrenswert, sterbenswert bezeichnet wird, ist kein Himmel eingebrannt, der das, was mit ihm, er, hart, unnachgiebig, emanzipiert, konsequent, sanft, weich, lebenswert, begehrenswert, sterbenswert zur sprachlichen Vervollkommnung gelangt, aufsaugt und an die Spitze des Saugnippels stellt. Die Augen von ihm brennen sich in Tränenflüssigkeit in die Augen von ihr ein. Die Augen von ihr halten dem stand, die Tränen von ihm fließen aufrecht weiter, die Leere fängt sie ein, spuckt sie wieder aus, no direction home, der popupblocker der Augen von ihr blockt jedes Ziel up. Die sanfte Dezemberbrise des Meidlinger Sturmföhns schlägt der Klagenfurter Januarleichtigkeit ihr Tuch in den Wogen der Sturmböen über. Das Universitätsgesetz des Germanistik-Instituts weiht Robert Musils Zöglinge in die Irrealität der Liebe ein. Die Möglichkeit, sich nach Beendigung einer Liebesbeziehung in lichtere Ideen zu verfangen, erhält den Unmöglichkeitssinn der Wirklichkeit. Diese lichteren Ideen sind gleichfalls innerhalb der Grenzen der Wirklichkeitsunsinnigen felsenfest, unverrückbar angebohrt. Die drei Worte sprachen zu früh, um sich ihrer Isolation bewusst zu werden. Die drei Worte sprachen zu spät, um ihren Wirklichkeitssinn zu retten. Der Wirklichkeitssinn der Liebe wird von der Möglichkeit an den Bahnhofsstrich der Unmöglichkeit weitergegeben. Hinter sich lassen bedeutet niemals voran zu kommen. Der Liebende ist ein Geist der Beschränktheit. Diese Geistesauffassung liegt im Übel der Monogamie wurzellos begraben. Die Zeit, die zwischen dem Jahreszeitenwechsel, dem man absolute Treue verspricht, treuest ergeben hereinbricht und sich nur schweren Fesselns löst, bezeichnet den Zwischenraum, der sich Erkenntnis nennt und dem Wirklichkeitssinn den Möglichkeitssinn öffnet, bis ihn das Monotone des Jahreszeitenwechsels wieder schließt. Verschwendung breitet sich in der spermadurchzogenen Vagina aus. Die Frau geht und trägt den Samen in sich. Samenlos schwächelt der Mann vor sich hin. Der Gedanke der Lebensverschwendung rückt in den Hintergrund der Ratio. Das Gefühl der Samenleere prägt sich aus. Sobald man wieder bei Kräften ist, geht die Lebenskonsumverschwendung freudig, mit einem bitteren Beigeschmack und der Erkenntnis im Hintergrund der von der emotio mit Nebel gefüllten Ratio weiter. Die nebellichterdurchflutete Ratio lässt Existenz zu. Die richtige Zeit, um sich in die erneute Abhängigkeit eines gestrig gekrönten Diktators festzusaugen, ist, da der Mensch Freude an der Dummheit hat, immer die richtige. Der die Liebe staatlich beendende grunzt seine wieder erworbene Fickfreiheit in Richtung der Kärntner Landesregierung. Ist das in Ordnung, fragt er den die Wunde des Anus krankenhausreifstoßenden Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider, der zum Zeichen seiner Dummheit die Doktorehre durch den braungeschundenen Wörthersee in das Fickmaul Stefan Petzners anal einführt. Im Bierzelt wird der Doktor mit Bier in den biologischen Ausguss gekippt, wo dieser und Haider auch hingehören. Die Spätzündung der zweisprachigen Kärntner Ortstafeln brachte den achtzehnjährigen Stefan Petzner hervor. In der neuesten Mode emporgeschossen brach der Pädophile die Süße der sechzehnjährigen Petra, die umgehend zum Sauerampfer verwelkte. Das Rot der Rose ist das Wilde der Frau. Vertraue dem Leid und der Unsicherheit, das zum unablässigen, wildwuchernden Rosenrot verkommt! Das Bett der Vertrautheit nickt dem Blut, das es vergießen wird, engelsvertrauend entgegen. Nick Cave legt all seine verwelkten Rosen dem Fluss des Kärntner Wildwassers hinzu, in der Hoffnung, Bob Dylans harter Regen wird sie dorthin nieseln, wo die wilden Rosen zu wachsen pflegen. Elisa Days Fluss färbt sich an Nick Caves Händen Kylie Minogue. Der Erzählfluss der ehemaligen Liebesbeziehungen färbt die Lippen in der Verkrampfung des Todeskusses teufelsrot. Das Murmeln wirft den ersten Stein. Das Murmeln tötet. Im Knien zu murmeln hat den Stein in der Hand zur Folge. Im Knien zu murmeln setzt den Mörder frei. Das Wort Freiheit vergast am Klo. Der WC Stein schärft die Zunge im Verdauungsakt des Kotes. Der Geruch des Kotes ist die einzige zugängliche menschliche Sprache. Mach die Sense am Braun des WC Steines scharf! Die daraus gekotete Schärfe ist ein Mord aus Menschlichkeit. Der Führer führt Haider zu den brutzelnden Krematorien der Vernichtungslager und setzt ihm an der Heiligkeit der Stätte die Dornen der Führerkrone auf. An den Ufern des Wörthersees hat man einen Ausblick über Arnulf Prasch’ herrlichem Kärnten der volkstümlichen Entfernung alles und jeden nicht volksdümmlich kärntnerischen. Der Wind leuchtet als ein Dieb der verklärten Emotion. Lass mich, geistert rufzeichenlos am Weiß des Papiers in der Dumpfheit der Emotion. Der Ruf des Zeichens ist hartnäckig. Ein Ruf ohne Zeichen schwächelt das Gefühl der Sinnlosigkeit vor sich hin und her, her und hin. Lass mich drückt das Lose des Sinns aus. Das Weiß will von der Schwärze der Überflüssigkeit geschwängert werden. Ein überflüssiges Kind presst sich in das Strahlengift des Monitors. Die Elektronen speichern auch diesen Müll vor der Entleerung der Kippe. Geistiges Kapitel füllt den Müll der Lettern. Die Rose zwischen den Zähnen ist die Nahrung und der Tod der Narzissten. Die Kettensäge steht bereit zur Folterung. Der zersägte Zeigefinger schmerzt in der Erinnerung an die Einführung des vaginalen Höhepunktes als Ersatz für die Schande des Zeigens der Klitoris. Die Angst vor dem Fliegen erscheint so lange als Lächerlichkeit der Vergangenheit, bis man wieder kurz vor dem Abgrund angekommen ist. Die Erinnerung an alles und jeden tränt die Nadel in den Dumpfsinn der Überheblichkeit. Die willenlose Vermeidbarkeit des endgültigen, weder überbrückbaren noch jemals wieder gutzumachenden Ruins ist der Zwischenraum, der die lose Grenzentrennung bis zum Verfall der noch verbleibenden Zeit aufrechterhält. Nichts war, nichts ist und nichts wird sein. Auf ewig. Das Drama spielt den Menschen in seiner Selbstinszenierung. Die Einsamkeit hält uns in Vorsicht vor den Stegen der anderen Wanderer. Die Tatenlosigkeit verscheut. Die Beziehung zueinander kann erst durch Rückgradstärkung des einen mit der Folge der Gradänderung des anderen auf dem Platz stehen. Die Geschmacklosigkeit treibt in die Wüstenei’n. Das Vergangene hält den Verstand in Folter. Die Folter haftet in des Verstandes Unmündigkeit. Das Gegenständliche umfängt den Machtbereich auf das gegenstandslose Gehirn. Ins Gegenständliche mündet die Erinnerung. Im Gegenständlichen ist die Erinnerung zu suchen. Der Mensch zermürbt den Verstand im Triebverhalten der Erinnerung. Gute Liebe, gute Liebe! Tu die Zungen zu! Liebe, du müde, du bist zu Haus. Der Proust ist nicht hier, Sollst liegen bei mir, Bis die Mutter will schütten die Milfordbox aus. Will saugen dich kühl Auf gläsernen Grund In dem roten eitrigen Rundbogen. Heran, heran, was wiegen kann, Woget und wieget die Liebe mir ein! Wenn der Proust schallt Aus Mamas entzogenen Lippenkuss, Will ich kochen und bluten wohl um dich her. Die Faulheit des allabendlichen Entkleidens mündet in die Depression der Todessehnsuchtstonarten. Ein Klang der Selbstverstümmelung mit bitterem Beigeschmack der aufbegehrenden, in sich selbst erkoteten, gebrochenen Liebesbeteuerungen mischt sich in das selbstepochale Erbrechen David Pölzls ein. Jörg Haider hat ganz recht: Kärntens Vergangenheit braucht nicht dokumentiert zu werden, denn sie hat es sich niemals angemaßt, die Fesseln des Gegenwartsbezug von sich zu lösen. Marcel Proust verschwört sich mit Kurt Waldheims nicht heraufzubeschwörenden Vergangenheit. Kurt Waldheim diktiert Proust die Suche nach der verlorenen Zeit, deren sich nicht ziemender Fund in dem Ungeziefer der Nostalgie lebendig aufgebahrt wird. Die Erinnerungsauslöschung verstandestilgt die Hakenkreuzfahne in die Empfindung des Namenschriftzugshakerls. Darüber herrscht Ahnungslosigkeit in der Portraitfratze Engelbert Schüssels. Sechs Millionen begegnen lebend, rein zufällig dem allnächtlichen Traum der Hakenkreuzfahne. Der Spiegel des Teesuds äschert die erinnerliche Vergangenheit in die Wolken der Schönheit. Die Hakenkreuzfahne ist die Ignoranz der Trübnis des Lebens. rotschwarzweiß in einer Farbe. Sorgenfreie Schönheit birgt der Farbeeinheitsbrei in seiner Multikulturalität. Die Nazigräuel haben sich nicht in Kärnten abgespielt. Kärnten ist der Plural der Nazigräuel. Auch heute sagt man in Kärnten noch Plural. Das Lebensserum schwächt im Mittelmaß der Zufallsbedingtheit in Prousts Teehaus zur schnell erworbenen Fähigkeit der Nostalgie. Woher nur bombardierst du zufallsbedingte Freude auf mich zu? Aus Prousts Märchenbuch staubst du kräftig deinen Teufelsschatten ab. Geteerter Straßennikotin teert mir meine Wunden. Das Rühren im Zigarettenstummelsumpf lichtet die Lichtungen meiner Gewissheit. Die nicht zu verblassende Wirklichkeit der Apfelberger Geruchszustände klebt und reibt sich nährend an David Pölzls Impotenz, die in das Ferlacher Höllental Carina Kaziankas tröpfelt. Proust führt herbei, David Pölzl erstickt. Der erste vaginale Geruchstest kreuzigt Eva Sturm, Céline Struger, Judith Walter und Carina Kazianka im Tau ihrer Schamlippenreptilien. Die Hoffnung eines Geruchswohlseins speit den gesammelten einmaligen Vaginalgeruch in die kleinstädtische Kloakenvereinigung Christina Tosonis. Die Verlockerung der Finsternis findet sich im Gewohnten. David Pölzl krepiert an der Penetranz der Geruchsneutralität. Die Entwöhnung der ausreizenden Düfte schnuppert an den Todesigeln seines Sarges. Carina Kaziankas geduschte Penetranz öffnet den Spalt eines neuen Lichtscheins in der Finsternis des alten Rahmens. David Pölzl riecht sich dem Genuss des strömenden Vaginalgiftgastodes entgegen. Proust hat gesucht, David Pölzl findet. Das Neue liegt im ewigen Wunsch und Schrecken. Der Schnupperkurs verfolgt die Veraidsung der stumm gewordenen Landschaftsstriche. Den krankheitserregenden Tauben wehrt der Streif des gefüllten Straßenmenschenlärms Venedigs die Todesengelschaft ab. Der Schnupperkurs wird im Frauengesetzbuch als strafbar gehandhabt. Stattdessen wird das umgehende Eindringen in die Materie verlangt. Die Materialaufhäufung der Warenhäuser lechzt nach vaginaler Befriedigung und verkauft die klitorale an den Winterschlussverkauf. Der Clown bietet seine Nase als integralen Towerbestandteil Bill Gates an. Nun ist sie nicht mehr länger rot gefärbt, sondern taucht in die tausend Ströme penisbefreiender Menstruationslachen ein. Des Clowns Buntheit existiert ausschließlich in den Schillerfarben der geraden Hauptes bahnbrechenden Kabeln. Er singt die Hymne an den Tower: Altern heißt allein sein, darum tunkt mein blutendes Haar im genähten Nebel.
Das Eigene lässt nicht mehr los. Es hält im Würgegriff des Dorfes gefangen. Die Grenzen des Dorfes, die weiße, gerahmte und doch rahmenlose, auf einem eisernen, farblich kontrastierenden, störenden Stützpfeiler gestützte, aber nicht lose, sondern fest, natürlich, mit allem und jeden in Einklang stehende Fläche, in Leichenfarbe mit dem Namen Apfelberg weniger versehen als durch Treue und Heimatgefühl, von himmlischen Wogen des zügigen, den lebensspendenden Atem erteilenden Herbstwind gesandt, aus den Wurzeln des Ackers per Blut, Kuhfladen und Sargwürmern, sprich Würmer des unfruchtbaren Bodens hervorgegangen. In Klagenfurt gefangen und aus dem Leichtsinn der Fremde heraus den Eingang des Dorfes beschreiben. Mit dem Wort Eingang ist die Öffnung einer Frau verbunden. Das Glied Friedrich Pölzls biegt um die Ecke des Konsums, in dem ein Cousin stangenweise Kaugummizigaretten stiehlt, während ein weiterer Cousin für ihn betet. Es fängt die Kurve ein und schießt geradewegs auf die leichenumwobene Ortstafel zu. Die Eichel speit Feuer. Der rosarote, fleischige, die äußere Materie Fleisch wie den stickigen, aus Staub emporkeimenden Schutzmantel der steirischen Landesfahne, besiegelt mit den dünngoldenen, Menschen und Vieh vergewaltigenden Knüppeln, gefangen gehalten im blutblauen Meer der Mur, ablegende Bohrer durchbohrt die Öffnung des Es. Das Weiß der Tafel umrahmt das gezügelte Feuer, gibt den Buchstaben ihren Ursprung, während das Feld der Kindheit, welches niemals betreten werden darf, sich am nostalgischen Brandherd des wichtigsten Osterbrauchtums erfreut und das wahre Gesicht des Dorfes preisgibt. Friedrich Pölzls Glied sprengt das Dach der Siedlung, während der Feuerwehrmann David Pölzl, dem man die Grundausbildung geschenkt hat, an der kalten Steinmauer, die in ihm wütet, lehnt und seine Tränen vergeudet, so dass für Klagenfurt nichts mehr übrig bleibt, die Stadt, die ihm nichts zu sagen hat und in der sein Eigenes seine Bedeutung erhält. Zielstrebig in seinem Zerstörungstrieb verschüttet das Glied seinen pechschwarzen, den Treibstoff der Führerhäuser wiedergebenden, im Rauch des Nebels aufgehenden, Unheil bringenden Samen über Feld und Vieh. Mit dem Samen verbindet sich die frischeste Jauche und stopft im Raketentempo das Endprodukt dieser Vereinigung in die kotende Öffnung der vom kotenden Samen gekoteten Kühe. Das eigentliche Ziel ist der Faschingsbau des Feuerwehrhauses. Kurz davor entkotet sich das Drachenglied über dem Gasthaus, dessen Inhaber Jehovas Zeugen sind. Als es in die Antenne des Faschingspalastes heult und wütet, sich daran festklammert, lässt es wie im Überfluss kraftstrotzender Onanie, regenwurmdicke Tropfen auf das verwaschene Rot der Dachziegeln sachte und eiligst fallen. Die Befriedigung der Entladung dient zur Befriedigung des Apfelberger Wettergottes. Die Schäden des Monsterpenises sind sofort getilgt. Um nichts schöner als unter der Zerstörungswucht der Peniskatastrophe zeigt sich das Dorf, aus dem David Pölzl stammt und in dem er immer sein wird. Sonne bringt der besänftigte Wettergott auch jetzt nicht. Der Wind reißt nach wie vor alles und jeden mit sich. Nach Klagenfurt dringt er nicht. Im Kopfschmerzen und Übelkeit bereitenden Klagenfurt kreuzigt ein dementsprechender Wind. Der erste Abend im Zimmer des Mozartheimes verspricht Befreiung. Ein selbständiges, nach Erwartungen gezeichnetes Leben bannt sich in den heimelig, zärtlich wie die rosettenhaften, mit grellroten Stift bedeckten Lippen einer Edelprostituierten ausgeleuchteten bürgerlichen Möbeln an. Der Tisch steht vor dem Fenster, dessen Blick unentwegt auf ein Wohnhaus in den Bronx angebracht ist. Dieser unentwegte Blick kann in seiner Hartnäckigkeit gar nicht anders als zu schielen. Schielen angesichts der Verständnislosigkeit einer Pace-Fahne, die auf der Sandbank eines geöffneten Fensters gezeugt wird und sich seither nicht mehr vom Fleck bewegt. David Pölzl zieht es vor, an der Tafel links neben dem Tisch Platz zu nehmen, um sich vom Terror des Schielanschlags von Fenster und Fahne zu verstecken. Unbeirrt nimmt der Terror seinen Lauf. Eine öffentliche Pace-Fahne, angebracht an einem Platz, der in Apfelberg öffentlich und hier, in der Großstadt Privatsphäre genießt. Angesichts der Öffentlichkeit dieser Privatsphäre, zieht der Hut, indem er ihr den Kopf kehrte und im neu bezogenen Salon einen Brief an Erika Pölzl schreibt. Stell dir vor, Mutter, eine Pace-Fahne, die wie Dein schwarzes Nachthemd unverhüllte Blicke auf sich zieht, ziehen könnte, doch sind hier die Straßen gleichermaßen leergeräumt wie bei uns durch den Schneepflug. Keine Köpfe hinter den beigen, ledernen, Verband an sich anlegenden Vorhängen. Keiner schielt nach anderen in Erwartung auf Unterstützung, mit deren Hilfe diesem Ortsbildschänder das Handgelenk tief in den Hintern seiner dunklen Phantasien operiert werden könnte. In leichten, jungfräulichen, vom Meer in Form von sanftäugigen Brisen ausgeschütteten Windstößen bewegt sich das Bunte der Fahne von Zeit zu Zeit, auf Regelmäßigkeit bedacht, dem Gebäude der Landesregierung zu, deren Adleraugen, im Sinne des Volks eingebrannt in der Kärntner Landesfahne, die Hoffnung direkt an Alfred Ogris versendet. Der vierte Stock singt gemeinsam mit dem Pace in den Schlaf. Im Traum der Freiheit wirkt die Entführung entgegen. Umso näher die Heuchelei des Kuschels der Wolken, David Pölzl der Stadt entgegenbringt, umso mehr verwandelt sich alles und jeder, den man liebt und an dem es sich zu erfreuen gilt, in Diktatoren der Weltgeschichte. Am Heiligengeistplatz erfasst eine alkoholgetränkte Leber den bunten Traum und schnäuzt dieser ihre Sucht ein, worauf es zu einem Erbrechen beider kommt. Ein Moment Bewusstsein entsteht. Ein traumatisches Erleben. Mitten im Sonnengewitter, schlägt sich die ertränkte Pace-Fahne betrunken durch die Kurven der Stadt. Ihre wüste Reise wird unterbrochen. Das Spinnennetz der Stadt umwebt sie, so dass ihr nur noch die Flucht vor die Landesregierung gelingt. Gefesselt vom Wind, der der Stange den Rhythmus schlägt, thront sie am Balkon des Führers. Ein jeder Dahereilender holt sich an ihr die tägliche Motivation. Den dicken Obdachlosen, eingekerkert im Glashaus, ersetzt sie den himmlischen Schlaf wie Friedrich Pölzl die Ohnmacht des Morphiums die Angst vorm Sterben. Die Selbstharmonie dieses Abends überwiegt die Lüge der Pace-Fahne. Die Bewusstwerdung des Trugs folgt später, jetzt, im fünften Semester, im Akt des Schreibens. Die Aufgabe der Selbstharmonie tritt schon früher ein, setzt sich durch die bloße, nackte, unschuldige, harmlose Zurechtweisung des Stuhls mit dem Blick durchs Fenster gewaltlos, ohne Gegenwehr durch. Der Drang nach Vervollkommnung der Harmonie fordert die Aufgabe passiven Genusses. Die Nacht der Straße muss dem Blick zurechtgerückt werden, um der seelenhämmernden Idylle freien Lauf zu lassen. Ein drei Wochen altes Baby wird dem Nobelviertel Aichfelds entwendet und der endlosen Ohnmacht der zaunumwobenen Felder ausgesetzt. Die anderen Neugeborenen hatten kaum noch die fahlbraunen Äcker durchs Autoglas geschaut, als dass sie sich schon eingekerkert im rotbraunen Viehtransporter wieder fanden, farblich zum dunkelmorschen Brettergefüge der zusammengesetzten Windställen passend. Die einzelnen Bretter gefährlich instabil miteinander verschmolzen. Das Instabile des Dorfes ist dessen unzerstörbare Struktur. Das weiche, geschmeidige, im Inneren glitzernde Gele Royale der Frau. Der ständig triefend nasse Jungschwanz trägt in sich dieselbe Spannung wie die wässrigmorschen Bretter des Stadels, an deren notwendigen Härte er sich im ersten Aufkeimen von Mut vom Gele Royale der Mutter zu säubern sucht. Hart, unnachgiebig, fordernd, mit Birkenhaut überzogen keilt er sich nach der Stillung des Mutes, zum Streben nach Besitz fortschreitend, in die aus zartesten Stücken Rindfleisches bestehende Sahnekrönung des Nachbarmädchens, die ihm den fertigen, bezahlten EU-Stadel gebiert. Nie und nimmer hätte seine Sahnekrone in der Sahnewüste ungeniert dem Schlachten in sich stimmiger Natur frönen können, doch der Pakt mit der Birkenhaut lässt ihn darin das Dorf immerzu von neuem erschaffen. Mit David Pölzl fuhr man nicht so bald eine Einweihungsfahrt. Die übliche, gern gesehene, zum Erhalt des Dorfes notwendige Einweihungsfahrt dient einer Neugeborenenopferung, die das Dorf fordert. Die Aufrechterhaltung patriarchalischer Strukturen bedingt eine stetige Zufuhr frischen Neugeborenenfleisches, unlängst der durch den Birkenkeil getöteten Vagina entnommen. Der Vater bestimmt die Geschwindigkeit des Kinderwagens. Diese wie auch der Vater ist genau auf die nötige Dauer abgestimmt, die das Dorf benötigt, um dem Erzeugnis hauseigener Pestizide sein Vermächtnis einzuverleiben. Eine Dorfrundfahrt reicht dazu nicht aus. Das Kind setzt sich noch zu Wehr, doch vermag es auf die Dauer nicht davonzulaufen. Betoniert, in den Boden gestampft haben es schon die entscheidenden Gene des Dorfes. Hier ist es erblüht, hier wird es verwelken, ohne der Möglichkeit jemals zu erblühen und zu verwelken. Erinnere Dich Mensch: Aus Staub bist Du und Staub wirst Du werden. Bei dem verbal zum Ausdruck gebrachten Gedenken an dieses Bibelzitat, entfährt es dem Ortspfarrer: Weise ist die Erinnerung daran, dass wir nur ein Leben haben und das Beste daraus machen sollen. Sein Lieblingszitat, bei dem seine Augen in das Reich höllischer Feuer fallen, lautet: Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf das wir klug werden. An einem Sonntag drängt das Dorf besonders nach emsigem Kirchendienst. Ein Festakt bereitet sich in den schweinsbratenbeladenen Gesichtern vor. Ernsten Schrittes, der Schande eine gebückte Haltung schenkend, entsteigt man der Untat des Tales über den steinigen, gottgeweihten Höhen ins Gebirge. Die Untat schmerzt so sehr, dass sie zur Demütigung wird, die sich wiederum in Rachegelüsten Luft schenkt. Der Drang nach Sühne zeigt sich in den Sauerkrautresten der bratensaftigen Gesichter. Der nach Luft und Bier ächzende Anstieg schmerzt so sehr, dass man sich einstimmig dafür entscheidet, die Sünder, die diesen Bußgang erfordern, auszuschließen aus hausgemachter Idylle und Gemütlichkeit. Das Schnaufen und Keuchen schlüpft durch David Pölzls Ministrantentracht hindurch und veraidst im Kreuzzug die Vorhaut samt Gewebe und flachen Erdkugeln. Jubilate Exultate steht in den Gierflammen des Pfarrers geschrieben. Er sieht die sühngeladenen Dörfler bereits mit Trachtenanzug und Feuerwehrfest gegen die Ketzer losziehen. Vor dem Haus Erika und Friedrich Pölzls kräht der Hahn dreimal, als der Pfarrer die Pforte hinter sich schließt. Friedrich Pölzl erbricht einen Säugling im Plastiksack in die Mur. Erika Pölzl öffnet ihre Pforte den Geschlechtskrankheiten des Pfarrers. Der Totengräber kommt mit Nadel und Zwirn und näht das ausgehöhlte Nest zu. Ein Kind durchbricht das Gewebe. Beim Anblick des vom Höllensperma übergossenen Pfarrers verzieht sich das Glied des Kindes in die Weite der Vagina. Das Pfarrerglied wird zum Negerknüppel. Meeresschaum auf Friedrich Pölzls dreckigen Füßen. Der Dreck weicht zum Spermameeresschaum. Plötzlich trägt er Sandalen. Seine Nacktheit wird von David Pölzls weißer Kutte umhüllt. David Pölzl reicht ihm einen silbernen Stab. Als er durch den bachklaren Spermafluss wandelt, kam David Pölzl unter seine Sandalen. Sein Stab durchbohrt David Pölzls Kopf. Erika Pölzl ist schwanger von David Pölzl, während dieser in ihr Gewebe eindringt, sie und ihn zeugt, erschafft, beide mit den roten Blutkörperchen in seiner blutdurchtränkten Penishülle in Form von roten Spermatröpfchen jederzeit der Vernichtung preiszugeben vermag. Friedrich Stadtschreiber bewacht den Zeugungsvorgang seiner Tochter und seines Enkels, den er verleugnet hat. Sein mächtiges Glied durchbricht den Plafond und stürzt sich in den wehrlosen Rachen Erika Pölzls. Friedrich Pölzl, nicht anwesend bei der Zeugung seiner großen Liebe und seines Sohnes durch David Pölzl, bleibt in dem Moment am Flussmeer stehen und sieht durch den auf ihn gerichteten Sonnenheiligenschein hindurch durch das Schlafzimmerfenster. Verzückt, eklektisiert ergreift er den Schaft des schwiegerväterlichen Penises, fährt an diesem die Kindheit Erika Pölzls entlang, ein breites Lächeln auf seinen fahlen Krebslippen überstrahlt den Sonnenheiligenschein, als nach dem händischen Melkvorgang am Glied Friedrich Stadtschreibers eine durchsichtige, in der Mitte von schwarzen Fäden durchlaufene Flüssigkeit in die milchüberflutete Mundöffnung Erika Pölzls in Form eines penivaginalen Einlaufes geschüttet wird. Verreck, du Arschloch, entfährt es Friedrich Stadtschreiber, der plötzlich dieselben schlanken Gliedmaßen wie die Friedrich Pölzls annimmt, in der Wonne des penivaginalen Höhepunktes. Die schlanken Gliedmaßen Friedrich Pölzls werden über den Umweg Friedrich Stadtschreibers an David Pölzl preisgegeben. Aus dem vierzigjährigen Gesicht Friedrich Stadtschreibers wird das dreißigjährige Friedrich Pölzls. Er trägt einen Schnurrbart, denselben, den er sich an David Pölzls ersten gemeinsamen fotographischen Abbild ziehen hat lassen. Die ahnungsvolle Gesichtstransformation geht weiter. Ein vierzehnjähriger Junge mit den Locken Friedrich Stadtschreibers und dem Schnurrbart der Fab Four in Magical Mistery Tour. Die Fab Four wünscht sich der achtjährige Ministrant David Pölzl in die Kirche. All My Loving sollen sie singen, während David Pölzl Briefe vorliest, die sich Friedrich und Erika Pölzl schreiben. Close your eyes and I’ll kiss you, Tomorrow I’ll miss you; Remember I’ll always be true. Ich wünschte, dass Du mich niemals verlässt, doch weiß ich, dass ich Dich gegen Deinen Willen niemals halten kann. Wie sollte ich eine Abkehr von mir auch übel nehmen. Nur zu gut könnte ich sie verstehen. Wenn Deine Liebe zu mir einmal erlischen sollte, werde ich Dir niemals im Weg stehen. In einem solchen Fall hoffe ich, dass Du mit jemand anderen glücklich sein wirst. Anstatt ihn zu hassen, werde ich ihn lieben, denn er ist es, der Dir das Glück über die Schwelle zu zaubern vermag. Lieben werde ich ihn, so wie Dich, ein ganzes Leben lang, über das Irdische hinaus. Heute schlafe ich betend ein, in der Hoffnung, dieser Tag möge niemals eintreten, dieser Tag, an dem Du mich nicht mehr liebst, der Tag, an dem ich sterbe. Hab keine Angst, mach Dir nicht immerzu Sorgen um die Zukunft. Glaub mir doch, dass ich Dich liebe, dass ich mich in jeder Sekunde vor Sehnsucht nach Dir verzehre. Mein ganzes Leben lang habe ich nach jemanden wie Dich gesucht, einer, der mich liebt, um meiner selbstwillen. Es war ein Schrei nach Liebe, der sich ausweitete und in der Ferne Deines Herzens verhallte. Meine Eltern wollten mich im Mutterbauch umbringen, Dein Vater hat Dich nicht haben wollen, ungeliebte Kinder sind wir, doch nun schließen wir dieses Kapitel. Keiner kann uns in dem Maße Liebe geben, wie wir durch unsere nimmer endenden Zärtlichkeiten. Poetische Verklärtheiten, schreit der Pfarrer seine Gemeinde an. Sein Mundgeruch, aus Weihwasser, Kreuznagel, Messwein und Pfarrersköchin bestehend, überflutet in Heringswogen die Kirchgänger. Diese Liebe war von Anfang an der Unreinheit gepriesen. Ein Teufelsgedanke, sich gegenseitig Liebe zu schwören, nur, weil man sich ungeliebt fühlt. Werkzeuge des Teufels sind diese Pölzls. Toren, Schellen, Missachter des Allmächtigen und der Moral des Dorfes. Wenn das der alte, ehrwürdige Friedrich Pölzl noch erlebte. Sein gottseliges Herz würde sich auf der Stelle zu einer Faust verkrampfen und gen Himmel auffahren. Erika und Friedrich Pölzl, Gott, Jesus, Maria, das Dorf, die Beatles und ich verurteilen Euch. Die Niedertracht des Dorfes wird Euch ereilen. Das Dorf hat Euch gelehrt immerzu auf Gott zu vertrauen. Ungeliebte Kinder ward ihr, so sagt Ihr. Habt Ihr denn nicht gewusst, dass Ihr von Gott geliebt werdet? Habt Ihr ihm nicht genug Opfer gegeben, um seine Liebe zu füllen? Gottesheuchler seid Ihr. Von Gott abgewendet habt Ihr Euch, gemeinsame Sache gegen ihn geschmiedet. Ihr habt geglaubt, ihn austricksen zu können, doch nicht mit ihm, dem Großen, dem Weisesten aller Weisen. Eure Falschheit war ihm bekannt und so hat er Eure Liebe von vornherein verteufelt. Heute erteilt er Euch die gerechte Strafe. Die Schande des Dorfes ist über Eure Philisterhäupter gespannt. Friedrich Pölzl wandelt übers Wasser. Der Stab gleitet zu Boden und verfängt sich im Geschlechtsrock des weißen Gewands Jesus. Der Spitz der Lanze verfängt sich in den Einschusslöchern der Vorhaut. Zerteilt und in sich entzweit ist das Blut, das in brennenden Sonnenuntergangswogen dem Hodensack entkommt. Auf die Vorhaut hat sich die Dornenkrone gesetzt. Von diesem Sitz aus beobachtet sie den kränklich glühenden, abgestorbenen Feuerball, der auf die Kirche abprallt und an ihren kalten Mauern verbrennt. Die Wucht der Explosion nistet sich im Herzen Friedrich Pölzls ein und macht beschreitend das Herz. Als Kreuzzugssektenretter fliegt er zum Schlafzimmerfenster der Mutter. Der Aufprall lässt den Pfarrer im Worte Gottes schweigen. Sensationswacker lauschen die Kirchgänger dem Abgleiten in die Tiefe. Am Erdgeschoßfenster angelangt, wütet die Rute der Nachbarin im Gesicht Friedrich Pölzls. Die Zweige hageln Gesichtsbeschwerden über die innere Abgebrühtheit, der heiligen Fortpflanzung zu schelmen. Unerhört. Gerade jetzt, wo das Glied des Ehemannes seiner Bestimmung zu frönen gewillt ist. Dieser Umstand ist klerikal abgesichert. An der abgemagerten Eichel klebt der Entschuldigungszettel wegen fernbleiben von der Heiligen Messe. Der Zettel nagelt im Blumentopf. Der geprügelte Friedrich Pölzl sieht zum letzten Mal eine Vagina. Die Pupillen enthüpfen dem Glasauge und entkommen dem Glied des Nachbars. Ölspuren reiben sich ins Getriebe und zerfressen den Bausatz. Erika Pölzl liegt geknebelt im Ehebett. Fünfzehn afroamerikanische Penise nageln sie an die himmlische Pforte. Petrus lädt Judas zur Pfortenmasturbation ein. Judas‘ Penis ist schwarz, im Gesicht ist er Osama Bin Laden. Viktoria Pölzl verzehrt Petrus‘ Penis, als ob es sich dabei um saftiges Gras handle. Mahlzeit, prostet Jesus‘ Glied ihr zu. Friedrich Pölzls Stab ist im Jesusglied gebohrt. Damit attackiert Jesus den Anus Friedrich Pölzls. Dieser winselt um Gnade und nimmt für sein Gesäß zwölf Negerschwänze in Anspruch. Eine kuhäugige Viktoria Pölzl zuzelt an Petrus‘ Grasgestrüpp. Mehr, mehr, bringt ihre Artikulation hervor. Akustisch versteht man Schaflaute. Der Pfarrer bindet David Pölzl am Altar fest. Die Frucht von Ketzern liegt hier vor uns. Werft nicht mit Steinen! Diese Frucht ist unschuldig. Gott nimmt sich ihrer zerrütteten Seele an. Er wird auf den richtigen Weg geführt werden. Helft mir, ihn zu reinigen! Zweihundert Bauern spielen Knüppel aus dem Sack. Der Urin bedeckt David Pölzls Schuld, löst sie auf. Ich habe keine Eltern mehr. Mein Vater ist der Pfarrer und meine Mutter der Chefpenis der Apfelberger Bauernkammer. Selbst die Familie Pölzl wird eines Tages, Vagina und Penis völlig verlieren. Vater ist ein Lama und bespuckt die Dornenkrone. Die Familie Pölzl wollte sein wie Robert Musil. Geliebter Fritzi, uns kann keiner aufhalten. Glaub an unsere Liebe und alles wird gut! Der Pölzls Gefühle sind begrenzt und sie wissen es. Liebste Erika, lange Zeit waren wir getrennt, nun sind wir vereint, eine Wonne, die mich zu tiefst ergreift und mir in ihrer Ohnmacht zu verstehen gibt, daß unsere gemeinsame Zeit begrenzt ist. Damit noch viele mit der Familie Pölzl gleitend suchen, machen sie ihnen unmoralische Briefromane. David, du hast zu tun, was wir dir sagen. So lange du von uns abhängig bist, wird und kann dies nicht anders sein. Wie wurdet ihr Pölzls in die heilige Nüchternheit gefallen, ihr schönen Morgensternschwäne! Vaters Glied passt nicht in Mutters Vagina, worauf es in den heiligen Krieg der beseelten Vaginen zieht. Wie wurdet ihr Pölzls in die Herzen geschlagen, der ihr alle Rationalismen niederschlugt! Der Pfarrer entreißt die elterlichen Herzkammern und gibt sie den Messegängern als Hostien dar. Ihr aber gedachtet in Eurer Einsamkeit: Wir wollen in den Vulkanorgasmus steigen und Unseren Thron über die Morgensternschwäne heiliger Nüchternheit erhöhen, wir wollen uns setzen auf den Arsch der Gemeindeversammlung im fernsten Hämoridium. Ein ausgemergelter, zerfranster Schwan putzt sich die klirrenden Fahnen aus dem biologischen Ausgang. Die Pölzls wollen auffahren über die Ortskirchturmspitze und gleich sein dem Feuerwehrrüsthaus. Vaters gläserne Wogen entschäumen der Feuerwehrrüsthausantenne und sprengen die Kirchenkrähen. Ja, hinunter zu den geschossenen Schweinemästereien fuhrt ihr, zu Sacher-Masoch. Schrei, soviel du willst. Gib mir Fleisch und ich löse den Widerhaken meines Penis‘. Der Pfarrer steckt in Teufelspupillen. Mein geliebter Fritzi, ich werde dich glücklich machen und dir mein Herz geben, verlass mich nur nicht! Darauf führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. Du weißt genau, dass ich bis jetzt alles in die Hand genommen habe. Wenn es nach dir ginge, würden wir noch immer bei deinen Eltern wohnen. Ich habe diese Wohnung eingerichtet, es ist meine. All unser Geld halte ich zusammen. Es ist meins. Du hast das zu tun, was ich dir sage. Ohne mich wärst du nichts. Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben: „Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.“ I've been a moonshiner, For seventeen long years, I've spent all my money, On whiskey and beer, I go to some hollow, And sit at my still And if whiskey dont kill me, Then I dont know what will, I go to some bar room, And drink with my friends, Where the women cant follow, And see what I spend, God bless them pretty women, I wish they was mine, Their breath is as sweet as, The dew on the vine, Let me eat when I am hungry, Let me drink when I am dry, A dollar when I am hard up, Religion when I die, The whole world's a bottle, And life's but a dram, When the bottle gets empty, It sure aint worth a damn. Da verließ ihn der Teufel. Die Mutter führt den Vater auf der Bahre in die Küche. Die Verwandten stechen zu. Die Mutter verweist vor allem auf das Herzstück, von dem jeder unbedingt einmal kosten müsse. Und siehe, da traten Engel zu ihm und dienten ihm. Viktorias Schatten wirft sich im Bestienjungfernkleid vor das blutarme, wundgeleckte Herzstück, hebt die Toga empor und bietet zum Hauptleichengang ihre aufgestochene Vagina an. Messer wälzen sich am Jungfernfleisch. Die saftigsten Stücke fallen dem Vorspeisezorn anheim. Leergesaugt wird die Tochter neben den herztoten Vater gelegt. Ihre Hand ergreift den schlaffen Penis. Penivaginalumschlungen leben sie vor sich hin. Vaterfleischlüstern rufe ich nach dem Herzstück, den Vaginaangriff der Schwester durch die Mutterpranke abwehrend. Lobend tätscheln die Verwandten meinen Mordsappetit und zerstückeln das Herz sohngerecht. Viktorias Seele zerliest die goldenen Grabeslettern. Er war mein Vater, brülle ich sie an. Du hast kein Recht auf ihn, er gehört mir, er und ich sind eins, all seine Fehler, seinen Wahnsinn, seine Krankheit hat er mir übertragen, du bist eine Frau, die kein Recht auf ihn hat, so wie ich kein Recht auf Glück habe, denn ich bin sein Sohn. In der Ministrantenkluft leite ich den totengräberschwarzen Pfarrer zum Grab graben an. Die Hörner seines Glöcknerbuckels ragen aus dem Gewand in Form von Mutters Brustwarzen hervor. Sacher-Masochs Peitsche in meiner Hand klopft den Warzen Arbeitshiebe entgegen. Abwechselnd nehmen die Peitsche und mein Mund, die Brustwarzen ins Totengräberwellnessprogramm. Viktoria legt sich im Engelsgewand heiligenscheinschwebend in das Grab. Sacher-Masoch entreißt mir die Peitsche und nagelt mich am Kreuz zurück in die Kirche, wo der Dorfgesangsverein zu Freude schöner Götterfunken anstimmt. Freude, schöner Selbstgerechtigkeit, Tochter aus Apfelberg! Viktoria, eine Tochter Apfelbergs, wirft den ersten Stein auf die Mutter. Wir betreten bierbetrunken, Dorfvorstehende, deine Tiefenmoral. Here is a story about a sinner, He used to be a winner who enjoyed a life of prominence and position, But the pressures at the office and his socialite engagements, And his selfish wifes fanatical ambition, It turned him to the booze, And he got mixed up with a floosie And she led him to a life of indecision. Viktoria parkt den Vater in das Schlafzimmer ein und schließt die Tür zum Elternhaus ab. Deine Zauber binden wieder, was die Mode streng geteilt, alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt. Karl Bacher erklärt den Steieranzug für modeninkompetent und ruft die im Gemeinderat unter Beteiligung des gesamten Dorfes dorfstimmig beschlossene Verordnung aus: Wer sich ohne Steieranzug blicken lässt, erklärt sich bereit, diesen sein Leben lang zu produzieren. The floosie made him spend his dole She left him lying on skid row A drunken lag in some salvation army mission. Viktoria legt das bierbesudelte Leichentuch mit dem Apfelberger Wappen auf den lang gedienten Dorfsöldner. Seid umschlungen, Millionen! Karl Bacher legt sich abends mit den unter Dorfarrest geketteten Steireranzügen ins Orgasmuswellenbad. Its such a shame. Die Mutterschande wird mit den dorfansässigen Negerknüppeln aufgewertet. Diesen Kuß der ganzen Welt! Der Klagenfurter Zungenkuss mit Amy Lee säubert die Blutvaginalschande meiner Mutter. Oh demon alcohol, Sad memories I cannot recall, Who thought I would say, Damn it all and blow it all, Oh demon alcohol, Memories I cannot recall, Who thought I would fall a slave to demon alcohol. Der Vater nippt am erinnerungsbetrunkenen Wein, um im blutarmwonnefließenden Unterhaltungsschweigen zu ersticken. Der Pfarrer schlachtet dem Schweigen den Sünder und schenkt Dorfblut nach. Brüder, überm Sternenzelt muß ein lieber Vater wohnen! Ein blutregnender Horizont uriniert den Vater in die Falltür. Barley wine pink gin, Hell drink anything, Port, pernod or tequila, Rum, scotch, vodka on the rocks, As long as all his troubles disappeared. Dann sagte der Pfarrer: “Deine Sünden sind dir vergeben.!” und lässt den Sarg meiner Eltern in das Grabeslodern hinabbrennen. Wem der große Wurf gelungen, eines Freundes Freund zu sein, wer ein holdes Weib errungen, mische seinen Jubel ein! But I’m always alone. And my heart is like ice. But he messed up his life and he beat up his wife, And the floosies gone and found another sucker Shes gonna turn him on to drink Shes gonna lead him to the brink And when his moneys gone, Shell leave him in the gutter, It’s such a shame. Viktoria verschüttet den Bruder im Flaschenleichnamgrabesleib des Vaters. Ja, wer auch nur eine Seele sein nennt auf dem Erdenrund! I give her my heart but she wanted my soul. Und wer's nie gekonnt, der stehle weinend sich aus diesem Bund! Go melt back into the night, babe, Everything inside is made of stone. There’s nothing in here moving An‘ anyway I’m not alone. Was den großen Ring bewohnet, huldige der Sympathie. Lets all drink to the death of a clown. Zu den Sternen leitet sie, wo der Unbekannte thronet. Die Apfelberger Wasserwehr kontrolliert die Mur, als Daidalos, sein Geschlecht im Hades des Ikaros gewachst, dessen Geschlecht der Sympathie Gottes entgegensteuert. Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur; Viktoria kitzelt die Feder des ewigen Inzests. Freude, Freude treibt die Räder, in der großen Weltenuhr. Der Ministrant dreht die Zeiger der Kirchturmuhr zurück, als die Falltür die Zeit mit sich reißt, die Kirchturmuhr und deren Partisanen zurückläßt. Blumen lockt sie aus den Keimen, Sonnen aus dem Firmament, Sphären rollt sie in den Räumen, die des Sehers Rohr nicht kennt. Im Traum operiert man sein Rohr in die sehnsuchtsvergewaltigende Leitung. Froh wie seine Sonnen fliegen durch des Himmels prächtigen Plan, laufet Brüder, eure Bahn, freudig wie ein Held zum Siegen! Die Bahn läuft brüderlos den dunklen Horizont des Borgs in Wolfsberg entlang, um im Spermatod dem angermanischen Held der Mathematik zu frohlocken. Freude sprudelt in Pokalen; Neun Jahre alte Freudenkotze im Pokal für den dritten Platz beim Preisfischen. Der Hass auf die Fische, die sich im kindlichen Geschlecht fangen ließen. Die Vereinbarung mit Vaters Impotenz, der Mutter nichts von dem Verrat an den Vater zu verraten. Dem Vater wird der Pokalinhalt serviert. Gierigen Blicks beginnt er am Blut des Sohnes zu lecken. Sein Ohr bleibt verschlossen. in der Traube goldnem Blut trinken Sanftmut Kannibalen, die Verzweiflung Heldenmut. Vater nippt am Wein und wirft seiner Impotenz sein Glied zu. Brüder, fliegt von euren Sitzen, wenn der volle Römer kreist; Der Apfelberger Gemeinderat erhebt sich zum gemeinsamen Hitler Unser und reicht sich die ins Elysium emporgestreckten nationalsozialistischen Hände zum letzten Abendmahl, an dem Judas Augustin Ischariot Kargl nicht zur Gänze teilnimmt, da er die Palais Fuger Gemeindekassa zu zählen hat. laßt den Schaum zum Himmel spritzen: Der Pfarrer entlädt sich niemals in der Pädophilie Marias, sondern spendet sein Sperma dem Kirchenportal, dessen Öffnung er niemals erreicht. dieses Glas dem guten Geist! Der gute Geist des Mönchs der Josef Friedrich Perkonig Gesellschaft zensiert mit spitzem Glied Josef Winklers bei Jesus‘ Anblick erschlaffendes Kinderglied. Die Jury der Tage der deutschsprachigen Literatur tauft beide Josefs zu katholischen Kärntnern. Den der Sterne Wirbel loben, den des Seraphs Hymne preist, dieses Glas dem guten Geist überm Sternenzelt dort oben! Den Ministranten werden sechs Flügel, Hände und Füße dem Glashaus der geistlosen Verdammung preisgegeben. Festen Mut in schweren Leiden, Hilfe, wo die Unschuld weint, Ewigkeit geschwornen Eiden, Wahrheit gegen Freund und Feind, Männerstolz vor Königsthronen – Brüder, gält's Gut und Blut: Kindliche Tränenlider wogen sich vor dem thronenden Altar, um den Männerstolz des Jesusgliedes in sich aufzunehmen. dem Verdienste seine Kronen, Untergang der Lügenbrut! Jesus, der Lügenbold, reicht die Dornenkrone an den Vater weiter. Schließt den heilgen Zirkel dichter! Peter Handke erschließt den tanzenden Berg im Lesen von Literatur. Schwört bei diesem goldnem Wein, dem Gelübde treu zu sein, schwört es bei dem Sternenrichter! Ministranten aller Länder, vereinigt Euch im Kampf gegen das Groersche Knüppel aus dem Sack Spiel! Lukas will sich aufmachen und zu seinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe Buße getan gegen die Frauen und vor dir. Ich bin hinfort wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner musikalischen Sternstunden! Und Lukas machte mich auf und kam zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn; er lief und fiel um den Hals und küsste ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe Buße getan gegen die Frauen und vor dir; ich bin es hinfort wert, dass ich dein Sohn heiße. Aber der Vater sprach zu seinen musikalischen Sternstunden: Bringt schnell die beste Hure her und zieht sie ihm aus und gebt ihm Großvaters Negerglied an seine Hoden und Gesäßbacken an seine Anusfiltrierungen und bringt die gemästete Großmutter und schlachtet sie; lasst uns fressen und bluten! Denn dieser mein Sohn war lebendig und ist wieder tot geworden. Und sie fingen an, blutig zu sein. Der drei Wochen alte Ministrant entzieht sich der leibeigenen Dorffahrt im Viehtransporter. Die im zweiten Stock dorfentlegene Wohnung gegenüber dem Gemeindeamt, zieht den mutterjungfräulichen Vorhang der Balkontür einen Spalt auf. Fahlgrell terrorisiert die Apfelberger Sonnenfinsternis das an die Pranken des Vaters entrückte Jesuskind. Der Vater hat sich und dem Sohn dem Dorf den Apfelberger Rücken zugewendet. Nur die Mutter ist im Blickwinkel des Fotoapparats dem Blick des Dorfes ausgesetzt. Scheltend zieht die Sonne ihre Brandmale auf ihre Brust. Der Vater erwärmt die Milch am Dorfherd. Der Sohn brennt die Muttermilch in die Brustwarzen. Seine blinden Augen erblinden in der Apfelberger Sonne. Er will das Freie nicht betreten. Die Wohnung muss immer vorhangdunkel sein. Im finsteren Spalt entzündet das Zündholz Vaters Kerze. Die Mutter ist ausgeräuchert. Die Kerzen brennen in der Wohnung im Namen des Vaters und des Sohnes. Diotima ist David Pölzls Offenbarungswunder. Er schwimmt dem Murjetboot hinterher. Diotima schwebt dem Intelligenzbolzen Immanuel Kant hinterher. Ihre Flügel sind aus Wachs, die Eichel des körperlichen Schmerzes beginnt zu schmelzen, siedendheißes Wachs strömt David Pölzls Egomannen in die selbstlodernde Seele. Das Wachs strömt der Mur entgegen. Im letzten Moment wirft Immanuel Kant den rettenden Penis aus und schwebt wachsumwoben, metapherntheoretischen Gefilden entgegen. Weißt du schon meine neueste Idee, bezogen auf Trakls bildhafter Manier, die in vier Strophenzeilen vier einzelne Bildteile zu einem einzigen Eindruck zusammenschmiedet?, sabbern Immanuel Kants Straßenbelagszähne den konzeptionell missratenen Schamlippen Diotimas entgegen. Das klingt ja total interessant, entleert sich die Wildnis der Vagina Diotimas an Immanuel Kants Wikipediaideenforschungsprojekten, finanziert vom Vergeltsgotttopf Jakob Michael Reinhold Lenz’. Ideenlos dreckt David Pölzl dem Abwasser des Murjetboots hinterher. Das Klagenfurter Zimmer ist aus dem vierten in den ersten Stock gestürzt und in David Pölzls Leiche angesiedelt. Die Einsamkeit der Kälte metamorphisiert in den Suizid der Wärme. Die Wirrnis des Kussherzens entspringt den unglückbringenden Spiegelscherben. Das Herz bricht in die Kuhfladenheiterkeit. Die grüne Judith des grünen Heinrichs flickt es wieder aneinander und legt den nächsten Haufen hinzu. Diotima kann nicht flicken. Stattdessen beherrscht sie alle Inszenierungen des Biedermann und Brandstifterschauspiels. Gottlieb Pölzl tritt in den Eisenring zum Kampf mit dem Ringer Diotima Schmitz und bettelt um den Gnadentod, den Josef Diotima ihm nicht gewährt. Der Ringrichter Dr. phil. Immanuel Kant erinnert David Biedermann an die Abmachung vom Seelentod und fügt hinzu, dass eine vollständige irdische Ausrottung niemals zur Debatte stand. Diotima ist finster, dann leuchten ihre verbogenen Zähne auf, man sieht das Gesicht von David Pölzl, der sich Diotimas Zähne anzündet und jetzt, da es heller wird, sich seinerseits umsieht. Ringsum stehen die Feuerwehrmänner Apfelbergs in Trauerhelmen. Nicht einmal Zähne kann man heutzutage anzünden, ohne an die Vergänglichkeit der Vagina zu denken! … das ist ja widerlich – David Pölzl verbirgt die rauchenden Zähne und verzieht sich, worauf die Feuerwehr vortritt in der Art des Kärntner Abwehrkämpferbundes. Eine Turmuhr schlägt: ein Viertel. Brüder der Heimat, seht Bewahrer der Identität uns, Gaffend, Lauschangreifend, Treugesinnte dem eindeutigen Kärntner – Der uns ja schließlich wählt. Treffendaufgerüstete Wandeln wir um der Ungläubigen Haus, Nationalsozialistisch und tolerant zugleich. David Pölzl sitzt im dritten Stock des fantastischen Stifter-Instituts fest und liest Leonard Cohens The Stranger Song. It's true that all the men you knew were dealers who said they were through with dealing Every time you gave them shelter I know that kind of man It's hard to hold the hand of anyone who is reaching for the sky just to surrender who is reaching for the sky just to surrender. Max Amann liefert sich dem Busenhimmel Amy Lees aus und spielt mit Melanie Safkas Brustwarzen. And then sweeping up the jokers that he left behind you find he did not leave you very much not even laughter Like any dealer he was watching for the card that is so high and wild he'll never need to deal another He was just some Joseph looking for a manger He was just some Joseph looking for a manger. Amy, auch ich bin ein Spieler und kann Dich von Deiner Spielsucht nicht heilen. Komm, zier Dich nicht! Wir raunen Joan Baez und Bob Dylan dem Plattenspieler entzwei. You say you're lookin' for someone Never weak but always strong, To protect you an' defend you Whether you are right or wrong, Someone to open each and every door, But it ain't me, babe, No, no, no, it ain't me, babe, It ain't me you're lookin' for, babe. Ich setze die Karte Diotima im Akt des Geschlechts zu Kim Basinger ein. Diotima verlässt mich im Geschlechteranhang Immanuel Kants. Der Spieleinsatz war so hoch, dass ich Amy Lee, Carmen Jones und Friederike Brion in der Krippe einsperre. And then leaning on your window sill he'll say one day you caused his will to weaken with your love and warmth and shelter And then taking from his wallet an old schedule of trains, he'll say I told you when I came I was a stranger I told you when I came I was a stranger. Der Lokführer Immanuel Kant und sein Lehrmädchen Diotima weltreisen den Zug quer durch Apfelberg auf meinen Leichnam zu. Diotima, deine Liebe tritt mich mit Füßen. Warum nur, habe ich dir offenbart, dass ich ein Irrer bin. Ich gratuliere Dir zum gesunden Immanuel Kant. But now another stranger seems to want you to ignore his dreams as though they were the burden of some other O you've seen that man before his golden arm dispatching cards but now it's rusted from the elbows to the finger And he wants to trade the game he plays for shelter Yes he wants to trade the game he knows for shelter. Immanuel Kant kleidet seine geistige Unmündigkeit in die Belesenheit der Bücher. Die Buchstaben streicheln Diotimas Vagina in die Euphorie aller tot geglaubten Bibliotheken. Amy, deinetwegen begrab ich mein Spiel. Komm, spiel mit mir! »Willst, trauriger Knabe, du mit mir gehn? Meine Brüste sollen dich warten schön; Meine Brüste führen den nächtlichen Reihn Und wiegen und tanzen und singen dich ein.« »Ich liebe dich, mich reizt deine leidvolle Gestalt; Und glaubst du mir nicht, so erstick ich dich an den Tränen meiner Brust.« Meine Mama, meine Mama, jetzt gibt sie mir deine Brust! Die Nymphen haben mir die Erlösung getan! – Der Mama ist’s wohl, sie fährt die Wolken hinauf, Sie hält in den Brüsten das reststarrtränende Kind, Erreicht das Elysium mit Mühe und Not; In ihren Armen das Kind war erlöst. Ah you hate to see another tired man lay down his hand like he was giving up the holy game of poker And while he talks his dreams to sleep you notice there's a highway that is curling up like smoke above his shoulder It is curling just like smoke above his shoulder. Stellvertreterin Amy Lee, ich reiche dir meine Hand in meiner irrenden Wirrnis. Bewahr sie auf und schmeiß sie weg! You tell him to come in sit down but something makes you turn around The door is open you can't close your shelter You try the handle of the road It opens do not be afraid It's you my love, you who are the stranger It's you my love, you who are the stranger. Diotima, du hast mir die Tür zu deiner Zärtlichkeit zugestoßen. Du hast die Fremdnis abgeschlossen. „Er kommt mir zu nahe, ich kann nicht ausweichen, nehme den Schweißgeruch auf, präge mir den Anblick der Gelehrtenhände ein, weich und fein, und doch unnachgiebig, ausdauernd, attraktiv. Unerwartet drehe ich mich um, erfasse gerade noch den Blick, mit dem er mich betrachtet und den er zu verbergen sucht. Mein Körper drängt in seine Richtung, er beugt sich über mich, dringt ein in meine Aura, seine Stimme vernehme ich knapp über meinem Kopf, nein, ich wage es nicht, die Augen zu heben, ihn anzusehen, ihm nahe zu sein. Ich will nur eins, mich in seine Arme werfen, mit ihm auf das Bett fallen, unter ihn fallen, auf ihn fallen, ihn auffangen, ihm die Finger zwischen die Rippen zu bohren, ihn berühren, seinem Gesicht will ich so nahe sein, dass die Nasenspitzen sich gegenseitig kitzeln. Seine Hände auf meinem Körper, spinnennetzartig zieht sich die Wissenschaftlichkeit seiner Hände darüber hinweg, streichelt mich zärtlich, philosophiert mit meiner Haut, fachsimpelt mit meinem Bauchnabel, doch das alles in einem Ton, dessen Frequenz die Härchen auf meinen Armen aufstellt, dessen Frequenz mir Gänseschauer überwirft. Lass mich.“ David, der Sex mit uns war das Beste an uns. Der einzige Moment, in dem wir nachgiebig miteinander verschmelzen konnten, durften. Du aber hast alles zunichte gemacht. Deine Berührungen schoben sich unter die Haut. Du zerstörtest den Akt der Maschinerie, indem du das Eigene zum Fremden erklärtest. Das werden wir dir nie verzeihen. Lass uns. Nachdem unter dem Boden des Eigenen die Ungelehrtheit David Pölzls hervorgekehrt worden war, werden vor diesem die Vaginen Diotimas und Friederike Brions mittels langer Unterhosen des Stifter-Instituts geschützt. Let's meet tomorrow if you choose upon the shore, beneath the bridge that they are building on some endless river Then he leaves the platform for the sleeping car that's warm You realize, he's only advertising one more shelter And it comes to you, he never was a stranger And you say ok the bridge or someplace later. Diotima hat die Brücke gesprengt und David Pölzl in ihr Bett angebunden. Amy, haben wir beide eine Chance? Macht es Sinn, den Pontifex Maximus aufzusuchen? Benedikt XVI erbaut uns Pompösitäten Immanuel Kants, an der ich dich erhänge und anschließend umgehend nach Flachland Ausschau halte. An der Ziellose angekommen, ziehe ich meine Leichenkreise um deinen erlösten Körper. Mein Leichnam umzingelt deinen Auferstehungskörper, doch hat er es mit einer Auferstehung zu tun, die der Himmel nicht zu sich nehmen will. Ich entdecke deine himmellose Vagina und spalte sie mit meinem enttarnten Pfosten. Schmerz durchdringt Vagina und Pfosten. Rastlos zerlege ich die Brücke in ihre Bestandteile und preise sie dir als Opfer der Erkenntnis. Du bist tot und nimmst keine Opferungen mehr an. Ach, Amy, wie sehr ich deine brückenlose Zuwendung begehrte. Zigaretten rauchend bringt das Dienstmädchen Amy in weißer Schürze, David Pölzl eine Flasche Wein.
Amy: David? – keine Antwort. David? Er legt die Brücke auseinander.
Pölzl: Ihre Geburt sollte man verhindern. Hab ich’s nicht schon immer vorgeführt? Schon wieder ein Männerverbrechen. Und wieder dieselbe Geschichte, sage und schreibe: wieder so ein braves Gretchen, die sich im Bett einnistet, ein harmloses Geschöpf... Aufhängen sollte man sie!
Amy: David?
Pölzl: Schon alle Zärtlichkeiten erledigt?
Amy: Sie ist noch immer da.
Pölzl: Wer?
Amy: Diotima, die sie sprechen möchte.
Pölzl: Ich bin nicht zu Hause!
Amy: Das habe ich ihr gesagt, David, schon vor einer Stunde. Sie sagt, sie kenne dich. David, ich kann diese kleinen Brüste nicht vor die Tür werfen. Ich kann’s nicht!
Das weißgekleidete Mädchen Diotima hat sich schüchtern in der Tür breitgemacht. Keiner wird dir von nun an etwas zu leide tun. Gib mir deine weiße Hand! Weiß wie Lady Macbeths Herz, schwarz wie ihre Brille gegen das Licht.
Das Herz David Pölzls
Diotima singt Pi Pa Po, dann klopft es an die Herzinnenwand.
Diotima
Herein!
Sie pfeift weiter, aber niemand tritt ein.
Herein!
Eintritt David Pölzl, zaghaft, die Hände in den Taschen.
Diotima
Morgen, David!
David Pölzl
Stör ich?
Diotima
Gut geschlafen?
David Pölzl
Miserabel.
Diotima
Ich auch. Das Herz leistet Widerstand . . .
Sie arbeitet weiter mit Streichel und Einheit.
David Pölzl
Ich möchte nicht kränken.
Diotima
Aber bitte, David, du musst dich wie zu Hause fühlen.
David Pölzl
Ich möchte keine Antworten drängen . . .
Man hört Johnny Cash, Hurt singend. David Pölzl ohnmachtet in Adalbert Stifters kantschen Diotima-Institut. Er schmerzt sich am Gauklersymposium. Diotima febert David Pölzl entgegen. Der Gehsteig brüstet sich in seinen Gliedern dem ersten Kuss entgegen. Max Amann echot den Frühlingsschallkörper. Zwei A Brüste körben Tristan und Isolde. In verabsäumter Leichtigkeit schwert leichtend der Gehsteig Klaus Amann dem Mozartheim entgegen. Die Glocke der Ginzkeygasse 1 demokratisiert den Nazifinger David Pölzl. Der Gärtner Klaus Amann zaubert die wilde Rose. Die wilde Rose verwildert in Elisa Days Musiktheaterfilm, basierend auf Josef Winklers CSI Trilogie. Der gute Mensch Diotima diktatoriert in Sezuan. Drei Frühlingsmonate lang wartet David Pölzl auf den Götterboten Wang. In den letzten Tagen der Diotima-Diktatur erscheint er ihm. Ich bin Liebesverkäufer hier in der Hauptstadt von Klagenfurt. Mein Geschäft ist mühselig. Wenn es wenig Liebe gibt, muß ich weit danach laufen. Und gibt es viel, bin ich ohne Verdienst. Aber in unserer Provinz gibt es überhaupt große Armut. Es heißt allgemein, dass uns nur noch der Mörder Nick Cave helfen kann. Zu meiner unaussprechlichen Freude erfahre ich von Heinrich Himmler, der viele Konzentrationslager betreut, dass einige der höchsten Nick Caves schon unterwegs sind und auch hier in Klagenfurt erwartet werden dürfen. Klaus Amann soll sehr beunruhigt sein wegen der vielen Klagen, die in sein Biotop mit den wilden Rosen steigen. Seit drei Monaten warte ich hier am Beginn der Kärntner Einstimmigkeit, besonders gegen Abend, damit ich sie als erster begrüßen kann. Später hätte ich ja dazu wohl kaum mehr Gelegenheit, sie werden von Albert Gunzer, Jörg Haider und Harald Scheucher umgeben sein und überhaupt stark eingestampft werden. Wenn ich sie nur erkenne! Sie müssen ja nicht zusammen kommen. Vielleicht kommen sie einzeln, damit sie schwerer fassbar sind. Die dort können es nicht sein, die kommen von in Röcken erahnbaren Diskotheken. Er beobachtet in sich stimmige Mädchen. Ihre Brustkörbe sind ganz eingedrückt vom Lastentragen. Diotima dort ist auch ganz unmöglich ein Nick Cave, sie hat David Pölzls Blut an den Fingern. Das ist höchstens eine Metzgerin in einem Schlachtbetrieb. Nicht einmal diese Diotimen dort – Amy Lee und die grüne Judith des grünen Heinrichs gehen vorüber – kommen mir wie Nick Caves vor, sie haben einen brutalen Ausdruck wie Leute, die viel prügeln, und das haben die Nick Caves nicht nötig. Aus David Pölzls Auge strahlt Nick Cave auf Diotima. Ihre Vagina foltert sich in Nick Caves Glied, dessen Samenmurfluss David Pölzl im Stich lässt. Nick Cave kommt am 02. Juli 2007 zu spät in Diotimas David Pölzl stechende Wohngemeinschaft, worauf ihn Elisa Day sticht. Diotimas Schönheitstod sterbend gärtnert er am 14. und 15. Juli 2007 in Piran. Am späten Abend des 16. Juli 2007 eilt ihm der Rosentod der Gebärmutter Diotimas entgegen. Tags darauf taucht Diotima als Nick Cave im Rosenmeer unter. Ihre Lippen besitzen die Form von Pythonschlangen, die in der Kärntner Landesregierung aus dem slawisch veraidsten Rachen Jörg Haiders auf das gesunde Volksbewusstsein gepresst werden. Diotima beginnt in den stürzenden Armen David Pölzls die Verrostung ihrer Vagina zu polieren. Ihre Mutter, die Poliermeisterin, poliert die Keule des Verkehrspolizisten H. C. Strache. David Pölzl tränt Diotimas Tränen in das Keulenmeer ihrer Vagina. In seinen Herzkammern sind all seine gepflückten wilden Rosen geheftet, gebrandmarkt. Er schüttet sie in Diotimas Blumenbett, in dem sie von neuem zu wildern beginnen. Wolfsberg ist in David Pölzls Klagenfurt, die grüne Judith des grünen Heinrichs ist in David Pölzls Diotima. Glenn Gould, spiel mir Grigias Lied! Diotima kehrte 2007, drei Jahre nach ihrem Verschwinden, in das von David Pölzls bewohnten Haus der grünen Judith des grünen Heinrichs zurück. Diotima befreit den Efeu vom Sturm. Der Sturm peitscht die Wurzeln des Baums vom Grün der Haft in das Gemeine. Diotima Brustwarzen feiern in den Klippen Pirans. David Pölzls Meereswogen zersplittern im Labyrinth des Ringens im Brustwarzenpiercing. Der Efeu entkorkt den Spatenhieb Diotimas. Der Hieb bringt Immanuel Kants Seitenhieb gegen David Pölzl hervor. David Pölzl stürzt tödlich in das von der grünen Judith des grünen Heinrichs gewaschene Haus Diotimas. Die Nisse David Pölzl nistet sich in die Vertrautheit des Hausrhythmuses ein. Der Rat des Hauses kocht pene vom Spar. Die grüne Judith des grünen Heinrichs versperrt mit der Wolle ihres jungfräulichen Weiß das pene regal am Kuhkotdunst des Spars in Meidling. Der Kot behörnter Kühe mit cojones wandert am Strich des Bahnhofs entlang und entlädt sich in Diotimas Klagenfurter Sparstiefeln. Der Spitz des Absatzes des spitzförmigen Stiefels messert die pene Packung in die rasierklingenüberzogenen Schamlippen. Die Schärfe der Kante der Packung schlitzt sich an den ausgetrockneten Lippen der Schamlosigkeit in das Reißaus der pene. Die pene absatzen die Presse. Die grüne Redakteurin des grünen Heinrichs Judith presst die pene zu Lettern. David Pölzl liest die Ankunft der pene im Teller zermalmter Tomaten. Die Tomatensauce leckert an der Schürze der grünen Judith des grünen Heinrichs in der Menstruationsblutlache Diotimas. Die Einzigartigkeit Diotimas löst sich im Mutterkreuzdienst der grünen Judith des grünen Heinrichs auf. Diotimas Zärtlichkeitsangriff mündet in die Verlustängste der grünen Judith des grünen Heinrichs. Die Emanzipation kettet an den Herd. Die Untergeordnetheit wäscht die Schamlippen vor dem Eintritt in den leuchtenden Weihnachtsstern der Verehrung des Heroischen. Im heroischen Analgriff gefangen, zuckt das Glied in dem seichten Gewässer der Vagina mehrmals auf, bevor es im Tiefspitz des Degens die ersten Schneeflocken hinterlässt. In der Erleuchtung des Wiener Zimmers singt ein rothaariges Mädchen mit den dunkelgrauen Kopien im Duett mit dem hintergründigen Original Damian Rice zu Blower’s Daughter. Das Wahre liegt für die Öffentlichkeit sichtbar im Seelenausdruck der Frauen auf und hinterlässt in Liebesgebärden die entschlüsselbaren Spuren. Die Leichtigkeit stellt sich nicht im Begreifen, sondern im konsequenten Umgang mit den Folgen der aus dem Erkennen strömenden Konsequenzen ein. In dem, was mit ihr, sie, sanft, weich, emanzipiert, konsequent, hart, unnachgiebig, lebenswert, begehrenswert, sterbenswert bezeichnet wird, ist kein Himmel eingebrannt, der das, was mit ihm, er, hart, unnachgiebig, emanzipiert, konsequent, sanft, weich, lebenswert, begehrenswert, sterbenswert zur sprachlichen Vervollkommnung gelangt, aufsaugt und an die Spitze des Saugnippels stellt. Die Augen von ihm brennen sich in Tränenflüssigkeit in die Augen von ihr ein. Die Augen von ihr halten dem stand, die Tränen von ihm fließen aufrecht weiter, die Leere fängt sie ein, spuckt sie wieder aus, no direction home, der popupblocker der Augen von ihr blockt jedes Ziel up. Die sanfte Dezemberbrise des Meidlinger Sturmföhns schlägt der Klagenfurter Januarleichtigkeit ihr Tuch in den Wogen der Sturmböen über. Das Universitätsgesetz des Germanistik-Instituts weiht Robert Musils Zöglinge in die Irrealität der Liebe ein. Die Möglichkeit, sich nach Beendigung einer Liebesbeziehung in lichtere Ideen zu verfangen, erhält den Unmöglichkeitssinn der Wirklichkeit. Diese lichteren Ideen sind gleichfalls innerhalb der Grenzen der Wirklichkeitsunsinnigen felsenfest, unverrückbar angebohrt. Die drei Worte sprachen zu früh, um sich ihrer Isolation bewusst zu werden. Die drei Worte sprachen zu spät, um ihren Wirklichkeitssinn zu retten. Der Wirklichkeitssinn der Liebe wird von der Möglichkeit an den Bahnhofsstrich der Unmöglichkeit weitergegeben. Hinter sich lassen bedeutet niemals voran zu kommen. Der Liebende ist ein Geist der Beschränktheit. Diese Geistesauffassung liegt im Übel der Monogamie wurzellos begraben. Die Zeit, die zwischen dem Jahreszeitenwechsel, dem man absolute Treue verspricht, treuest ergeben hereinbricht und sich nur schweren Fesselns löst, bezeichnet den Zwischenraum, der sich Erkenntnis nennt und dem Wirklichkeitssinn den Möglichkeitssinn öffnet, bis ihn das Monotone des Jahreszeitenwechsels wieder schließt. Verschwendung breitet sich in der spermadurchzogenen Vagina aus. Die Frau geht und trägt den Samen in sich. Samenlos schwächelt der Mann vor sich hin. Der Gedanke der Lebensverschwendung rückt in den Hintergrund der Ratio. Das Gefühl der Samenleere prägt sich aus. Sobald man wieder bei Kräften ist, geht die Lebenskonsumverschwendung freudig, mit einem bitteren Beigeschmack und der Erkenntnis im Hintergrund der von der emotio mit Nebel gefüllten Ratio weiter. Die nebellichterdurchflutete Ratio lässt Existenz zu. Die richtige Zeit, um sich in die erneute Abhängigkeit eines gestrig gekrönten Diktators festzusaugen, ist, da der Mensch Freude an der Dummheit hat, immer die richtige. Der die Liebe staatlich beendende grunzt seine wieder erworbene Fickfreiheit in Richtung der Kärntner Landesregierung. Ist das in Ordnung, fragt er den die Wunde des Anus krankenhausreifstoßenden Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider, der zum Zeichen seiner Dummheit die Doktorehre durch den braungeschundenen Wörthersee in das Fickmaul Stefan Petzners anal einführt. Im Bierzelt wird der Doktor mit Bier in den biologischen Ausguss gekippt, wo dieser und Haider auch hingehören. Die Spätzündung der zweisprachigen Kärntner Ortstafeln brachte den achtzehnjährigen Stefan Petzner hervor. In der neuesten Mode emporgeschossen brach der Pädophile die Süße der sechzehnjährigen Petra, die umgehend zum Sauerampfer verwelkte. Das Rot der Rose ist das Wilde der Frau. Vertraue dem Leid und der Unsicherheit, das zum unablässigen, wildwuchernden Rosenrot verkommt! Das Bett der Vertrautheit nickt dem Blut, das es vergießen wird, engelsvertrauend entgegen. Nick Cave legt all seine verwelkten Rosen dem Fluss des Kärntner Wildwassers hinzu, in der Hoffnung, Bob Dylans harter Regen wird sie dorthin nieseln, wo die wilden Rosen zu wachsen pflegen. Elisa Days Fluss färbt sich an Nick Caves Händen Kylie Minogue. Der Erzählfluss der ehemaligen Liebesbeziehungen färbt die Lippen in der Verkrampfung des Todeskusses teufelsrot. Das Murmeln wirft den ersten Stein. Das Murmeln tötet. Im Knien zu murmeln hat den Stein in der Hand zur Folge. Im Knien zu murmeln setzt den Mörder frei. Das Wort Freiheit vergast am Klo. Der WC Stein schärft die Zunge im Verdauungsakt des Kotes. Der Geruch des Kotes ist die einzige zugängliche menschliche Sprache. Mach die Sense am Braun des WC Steines scharf! Die daraus gekotete Schärfe ist ein Mord aus Menschlichkeit. Der Führer führt Haider zu den brutzelnden Krematorien der Vernichtungslager und setzt ihm an der Heiligkeit der Stätte die Dornen der Führerkrone auf. An den Ufern des Wörthersees hat man einen Ausblick über Arnulf Prasch’ herrlichem Kärnten der volkstümlichen Entfernung alles und jeden nicht volksdümmlich kärntnerischen. Der Wind leuchtet als ein Dieb der verklärten Emotion. Lass mich, geistert rufzeichenlos am Weiß des Papiers in der Dumpfheit der Emotion. Der Ruf des Zeichens ist hartnäckig. Ein Ruf ohne Zeichen schwächelt das Gefühl der Sinnlosigkeit vor sich hin und her, her und hin. Lass mich drückt das Lose des Sinns aus. Das Weiß will von der Schwärze der Überflüssigkeit geschwängert werden. Ein überflüssiges Kind presst sich in das Strahlengift des Monitors. Die Elektronen speichern auch diesen Müll vor der Entleerung der Kippe. Geistiges Kapitel füllt den Müll der Lettern. Die Rose zwischen den Zähnen ist die Nahrung und der Tod der Narzissten. Die Kettensäge steht bereit zur Folterung. Der zersägte Zeigefinger schmerzt in der Erinnerung an die Einführung des vaginalen Höhepunktes als Ersatz für die Schande des Zeigens der Klitoris. Die Angst vor dem Fliegen erscheint so lange als Lächerlichkeit der Vergangenheit, bis man wieder kurz vor dem Abgrund angekommen ist. Die Erinnerung an alles und jeden tränt die Nadel in den Dumpfsinn der Überheblichkeit. Die willenlose Vermeidbarkeit des endgültigen, weder überbrückbaren noch jemals wieder gutzumachenden Ruins ist der Zwischenraum, der die lose Grenzentrennung bis zum Verfall der noch verbleibenden Zeit aufrechterhält. Nichts war, nichts ist und nichts wird sein. Auf ewig. Das Drama spielt den Menschen in seiner Selbstinszenierung. Die Einsamkeit hält uns in Vorsicht vor den Stegen der anderen Wanderer. Die Tatenlosigkeit verscheut. Die Beziehung zueinander kann erst durch Rückgradstärkung des einen mit der Folge der Gradänderung des anderen auf dem Platz stehen. Die Geschmacklosigkeit treibt in die Wüstenei’n. Das Vergangene hält den Verstand in Folter. Die Folter haftet in des Verstandes Unmündigkeit. Das Gegenständliche umfängt den Machtbereich auf das gegenstandslose Gehirn. Ins Gegenständliche mündet die Erinnerung. Im Gegenständlichen ist die Erinnerung zu suchen. Der Mensch zermürbt den Verstand im Triebverhalten der Erinnerung. Gute Liebe, gute Liebe! Tu die Zungen zu! Liebe, du müde, du bist zu Haus. Der Proust ist nicht hier, Sollst liegen bei mir, Bis die Mutter will schütten die Milfordbox aus. Will saugen dich kühl Auf gläsernen Grund In dem roten eitrigen Rundbogen. Heran, heran, was wiegen kann, Woget und wieget die Liebe mir ein! Wenn der Proust schallt Aus Mamas entzogenen Lippenkuss, Will ich kochen und bluten wohl um dich her. Die Faulheit des allabendlichen Entkleidens mündet in die Depression der Todessehnsuchtstonarten. Ein Klang der Selbstverstümmelung mit bitterem Beigeschmack der aufbegehrenden, in sich selbst erkoteten, gebrochenen Liebesbeteuerungen mischt sich in das selbstepochale Erbrechen David Pölzls ein. Jörg Haider hat ganz recht: Kärntens Vergangenheit braucht nicht dokumentiert zu werden, denn sie hat es sich niemals angemaßt, die Fesseln des Gegenwartsbezug von sich zu lösen. Marcel Proust verschwört sich mit Kurt Waldheims nicht heraufzubeschwörenden Vergangenheit. Kurt Waldheim diktiert Proust die Suche nach der verlorenen Zeit, deren sich nicht ziemender Fund in dem Ungeziefer der Nostalgie lebendig aufgebahrt wird. Die Erinnerungsauslöschung verstandestilgt die Hakenkreuzfahne in die Empfindung des Namenschriftzugshakerls. Darüber herrscht Ahnungslosigkeit in der Portraitfratze Engelbert Schüssels. Sechs Millionen begegnen lebend, rein zufällig dem allnächtlichen Traum der Hakenkreuzfahne. Der Spiegel des Teesuds äschert die erinnerliche Vergangenheit in die Wolken der Schönheit. Die Hakenkreuzfahne ist die Ignoranz der Trübnis des Lebens. rotschwarzweiß in einer Farbe. Sorgenfreie Schönheit birgt der Farbeeinheitsbrei in seiner Multikulturalität. Die Nazigräuel haben sich nicht in Kärnten abgespielt. Kärnten ist der Plural der Nazigräuel. Auch heute sagt man in Kärnten noch Plural. Das Lebensserum schwächt im Mittelmaß der Zufallsbedingtheit in Prousts Teehaus zur schnell erworbenen Fähigkeit der Nostalgie. Woher nur bombardierst du zufallsbedingte Freude auf mich zu? Aus Prousts Märchenbuch staubst du kräftig deinen Teufelsschatten ab. Geteerter Straßennikotin teert mir meine Wunden. Das Rühren im Zigarettenstummelsumpf lichtet die Lichtungen meiner Gewissheit. Die nicht zu verblassende Wirklichkeit der Apfelberger Geruchszustände klebt und reibt sich nährend an David Pölzls Impotenz, die in das Ferlacher Höllental Carina Kaziankas tröpfelt. Proust führt herbei, David Pölzl erstickt. Der erste vaginale Geruchstest kreuzigt Eva Sturm, Céline Struger, Judith Walter und Carina Kazianka im Tau ihrer Schamlippenreptilien. Die Hoffnung eines Geruchswohlseins speit den gesammelten einmaligen Vaginalgeruch in die kleinstädtische Kloakenvereinigung Christina Tosonis. Die Verlockerung der Finsternis findet sich im Gewohnten. David Pölzl krepiert an der Penetranz der Geruchsneutralität. Die Entwöhnung der ausreizenden Düfte schnuppert an den Todesigeln seines Sarges. Carina Kaziankas geduschte Penetranz öffnet den Spalt eines neuen Lichtscheins in der Finsternis des alten Rahmens. David Pölzl riecht sich dem Genuss des strömenden Vaginalgiftgastodes entgegen. Proust hat gesucht, David Pölzl findet. Das Neue liegt im ewigen Wunsch und Schrecken. Der Schnupperkurs verfolgt die Veraidsung der stumm gewordenen Landschaftsstriche. Den krankheitserregenden Tauben wehrt der Streif des gefüllten Straßenmenschenlärms Venedigs die Todesengelschaft ab. Der Schnupperkurs wird im Frauengesetzbuch als strafbar gehandhabt. Stattdessen wird das umgehende Eindringen in die Materie verlangt. Die Materialaufhäufung der Warenhäuser lechzt nach vaginaler Befriedigung und verkauft die klitorale an den Winterschlussverkauf. Der Clown bietet seine Nase als integralen Towerbestandteil Bill Gates an. Nun ist sie nicht mehr länger rot gefärbt, sondern taucht in die tausend Ströme penisbefreiender Menstruationslachen ein. Des Clowns Buntheit existiert ausschließlich in den Schillerfarben der geraden Hauptes bahnbrechenden Kabeln. Er singt die Hymne an den Tower: Altern heißt allein sein, darum tunkt mein blutendes Haar im genähten Nebel.

































