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	<title>Politik im Allgemeinen</title>
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	<description>Martin's Polit-Blog 2</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 13:12:38 +0000</pubDate>
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		<title>Wie entstehen Nach-Richten?</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 01:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

		<category><![CDATA[Nachrichtenagenturen]]></category>

		<category><![CDATA[Skandal]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn wieder einmal etwas falsch läuft in der Welt, ist es das Einfachste gleich einmal eine &#8220;Verschwörungstheorie&#8221;, in die Millionen von Journalisten verstrickt sein müssen zu diagnostizieren. Das wird immer und überall gerne gemacht, weil&#8217;s so schön einfach ist.
&#8220;Den Medien&#8221; wird eine bestimmte politische oder gesellschaftliche Meinung und/oder Zielsetzung unterstellt und lustig darüber hergezogen&#8230; ABER: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://db-ist.org/picture/upload/zeitung_small.jpg" alt="Zeitung" width="240" height="170" align="left" />Wenn wieder einmal etwas falsch läuft in der Welt, ist es das Einfachste gleich einmal eine &#8220;Verschwörungstheorie&#8221;, in die Millionen von Journalisten verstrickt sein müssen zu diagnostizieren. Das wird immer und überall gerne gemacht, weil&#8217;s so schön einfach ist.</p>
<p><strong>&#8220;Den Medien&#8221; </strong>wird eine bestimmte politische oder gesellschaftliche Meinung und/oder Zielsetzung unterstellt und lustig darüber hergezogen&#8230; ABER: Wie entstehen redaktionelle Beiträge, die eine Menge Staub aufwirbeln, eigentlich wirklich?</p>
<p><span id="more-20"></span></p>
<p>Jeder Journalist, zumindest alle, die ich getroffen habe, wird sofort sehr viel Wert darauf legen, dass Nachrichten IMMER objektiv erstellt werden sollten damit sich das allfällige Publikum sich eine eigene Meinung bilden kann. Naja; wenn&#8217;s ehrlich sind schwingt, wenn sich schon keine stümperhaften <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neurolinguistische_Programmierung" target="_blank">NLP</a>-Versuche ausgehen, natürlich immer auch die eigene subjektive Meinung mit. Schließlich ist es nicht so einfach ohne weiteres möglich sich selbst ganz aus der Welt herauszunehmen und von einem Standpunkt aus zu berichten, der &#8220;über den Dingen&#8221; steht.</p>
<p>Natürlich trifft das auch auf die Menschen zu, die jeden Tag in den diversen großen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Nachrichtenagenturen" target="_blank">Nachrichtenagenturen</a> arbeiten. [<strong>zynism</strong>] Zwar sind sogar von denen nur ca. 20 ansatzweise von Staat und Regierung (über &#8220;die Wirtschaft&#8221; erspare ich mir in einem Land in dem sogar schon von Seiten einschlägig verrufener Parteien mit Inseratenboykott gedroht wird, wenn die veröffentlichte Meinung in einer Tageszeitung EINMAL nicht &#8220;passt&#8221;, jedes Statement) unabhängig, aber im Großen und Ganzen können wir davon ausgehen, dass dort nicht mit Absicht Fakten und sei es nur zum Selbstzweck von bestimmten Redakteuren, manipuliet werden. [<strong>/</strong><strong>zynism</strong>]</p>
<p>De facto wird in einer Redaktion einer Tageszeitung (natürlich auch beim ORF) relativ wenig, was über regionale Berichterstattung (Freibier am Speckhof in Hintertuxing oder Brückeneröffnung über die Sattnitz) hinausgeht, im ersten Moment, selbst recherchiert. Ganz klar; schließlich kann sich niemand in jedem Kaff einen eigenen Redakteur leisten, der nur darauf wartet, dass ein Komet neben ihm in den Boden einschlägt. Es wird also erst einmal von der oder den jeweiligen Agentur oder Agenturen des Vertrauens abgeschrieben.</p>
<p>Besonders schlimm ist so etwas bei Tageszeitungen und Nachrichtensendungen. Da ein fixer Druck- oder Veröffentlichungstermin eingehalten werden muss, jeder der Erste sein will und der vorhandene Platz eben gefüllt gehört, wird im Zweifel auch einfach einmal irgendwas dazuerfunden oder vom nächstbesten NGO-Lobbyisten abgeschrieben (wenn zufällig jemand in Vertretung eines Medienunternehmens hier reinschauen sollte, in dem das noch NIE passiert ist, bitte ich den ersten Stein zu werfen).</p>
<p>Das kann mitunter auch so gut erfunden sein, dass es die Auflage ankurbelt, was dann im Extremfall dazu führt, dass andere Zeitungen einfach davon abschreiben oder auch selber irgendwie krankhaft Fragen in eine ähnliche Richtung aufwerfen beginnen. Ein bißchen Glück gehört also auch dazu und:</p>
<p>Fertig ist ein nettes Skandälchen (oder eine tolle Massenpanik)!</p>
<p>Dementieren, (ver-)klagen und über die bösen Medien schimpfen hilft dann leider nicht, weil:</p>
<p>a.) das so nur noch alles zusammen viel mysteriöser wird, da offensichtlich etwas zu verbergen ist und</p>
<p>b.) auf jeden Fall irgendetwas &#8220;hängen bleiben&#8221; wird.</p>
<p>Also was tun in so einem Fall? Aussitzen ist verlockend, aber wenig ansprechend auf Dauer für die eigenen Anspruchsgruppen (Wähler, Aktionäre, Mama, etc.), Ablenken bestätigt eher Punkt a.</p>
<p>Es muss also erklärt werden. Vertrauen zurückgewonnen und ein Haufen Hände geschüttelt werden. Klingt lästig, Zeit- und Kostenintensiv, aber hilft leider nix.</p>
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		<title>Lebakas</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 23:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Inflation]]></category>

		<category><![CDATA[Leberkäse]]></category>

		<category><![CDATA[Nepp]]></category>

		<category><![CDATA[Teuro]]></category>

		<category><![CDATA[VPI]]></category>

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		<description><![CDATA[Witzig, aber wahr. Im schönen Lande Österreich wird der „Teuro“ gerne mit einem „Leberkässemmelgleichnis“ erklärt. Leberkässemmeln gab es vor der Währungsumstellung teilweise noch für 10 Schilling. Jetzt gibt es nicht einmal mehr welche für  € 1,- 
Dieses wird von offiziellen Stellen gerne mit Verweis auf die Inflation seit der Euroumstellung begründet. Grund für mich, einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-family: ">Witzig, aber wahr. Im schönen Lande Österreich wird der „Teuro“ gerne mit einem „Leberkässemmelgleichnis“ erklärt. Leberkässemmeln gab es vor der Währungsumstellung teilweise noch für 10 Schilling. Jetzt gibt es nicht einmal mehr welche für <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>€ 1,- </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-family: ">Dieses wird von offiziellen Stellen gerne mit Verweis auf die Inflation seit der Euroumstellung begründet. Grund für mich, einmal nachzurechnen:</span><span style="font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;"><span id="more-19"></span><span style="font-size: 10.0pt; font-family: ">10 : 13,7601 = 0,726738905 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-family: ">10 Schilling zum Zeitpunkt der Umstellung entsprachen also 0,73 Euro. Gut; die 10 Schilling Semmeln gab es, aber die waren zugegebener Maßen EXTREM dünn. Nehmen wir also einmal einen relativ vernünftigen Preis von 12 Schilling an. Ist noch immer dünn, aber sicher im halbwegs erträglichen Rahmen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: ">12 : 13,7601 = 0,872</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;"><span style="font-family: ">12 Schilling damals entsprachen somit rund 90 Cent. Also auf zur Homepage der <a title="Statistik Austria" href="http://www.statistik.at/" target="_self">Statistik Austria</a>; Inflationsrate rausgesucht und in den Taschenrechner damit:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: ">Euro Einführung: 1.1.2002</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: ">Quelle: Statistik Austria, Stand März 2009</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: ">(Grundlage: Veränderung des VPI)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: ">2002: 0,9 * 1,018 = 0,9162</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: ">2003: 0,9162 * 1,013 = 0,9281106</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: ">2004: 0,9281106 * 1,021 = 0,947600923</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: ">2005: 0,947600923 * 1023 = 0,969395744</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: ">2006: 0,969395744 * 1015 = 0,98393668</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: ">2007: 0,98393668 * 1022 = 1,00558329</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: ">2008: 1,00558329 * 1032 = 1,04791617</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;">
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: ">2009: 1,04791617 * 1006 = <strong style="mso-bidi-font-weight: normal;">1,05420367</strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: .0001pt; line-height: normal; mso-pagination: none; mso-layout-grid-align: none; text-autospace: none;">
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: ">Wenn jetzt eine Leberkässemmel irgendwo<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>€ 1,20 kostet, ist da ganz offensichtlich 9% Beschiss dabei, wenn die Qualität nicht entschieden verbessert wurde, was mir subjektiv nicht wirklich so vorkommt. Bin schon gespannt, wie sich der Preis weiterentwickeln wird mit der prognostizierten Deflation 2010. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: ">Update: Letztens habe ich doch tatsächlich eine „anständige“ Leberkässemmel beim kleinen SPAR an der Ecke zum Heiligengeistplatz (also nicht bei dem größeren AM Platz) in Klagenfurt um € 1,- bekommen! Vergleichen zahlt sich also anscheinend auch bei Leberkässemmeln EXTREM aus. Hatte nicht gedacht, dass es da solche Unterscheide gibt. </span><a title="Niederösterreichische Nachrichten" href="http://www.noen.at/redaktion/Preisdetektiv/article.asp?Text=164577&amp;cat=872" target="_self"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: ">Lesenswerter Artikel</span><span style="font-size: 10.0pt; font-family: "><span style="mso-spacerun: yes;"> </span></span></a><span style="font-size: 10.0pt; font-family: ">zur Situation in Niederösterreich dazu.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: ">Anscheinend sind „die Kleinen“ da wirklich nicht nur mit Sicherheit qualitativ vorne mit dabei, sondern auch Preislich. Deshalb (und sowieso): Unterstützt die lokalen Nahversorger! Bei den momentanen Zuständen weltweit, werden wir sie bald wieder dringendst brauchen; da bin ich mir sicher.</span></p>
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		<title>Gott (Fußball) ist tot!</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 22:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Fußball]]></category>

		<category><![CDATA[ÖFB]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich in Ende letzter Woche angekündigt habe, meinen Blog wieder zu reaktivieren, den ich in den vergangenen Monaten so sträflich vernachlässigt habe, wurde viel darüber spekuliert, was ich wohl als erstes schreiben würde.
Währen dem Verkauf meines Hauses in St.Veit/Glan habe ich ja genug Erfahrungen sammeln &#8220;dürfen&#8221; für mindestens zwei Konsumentenschützerseiten. Den ein oder anderen Artikel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich in Ende letzter Woche angekündigt habe, meinen Blog wieder zu reaktivieren, den ich in den vergangenen Monaten so sträflich vernachlässigt habe, wurde viel darüber spekuliert, was ich wohl als erstes schreiben würde.</p>
<p>Währen dem Verkauf meines Hauses in St.Veit/Glan habe ich ja genug Erfahrungen sammeln &#8220;dürfen&#8221; für mindestens zwei Konsumentenschützerseiten. Den ein oder anderen Artikel zu diesem Thema werde ich zwar sicher gerne später einmal nachreichen, aber für den ersten Beitrag nach der ganzen Zeit schien mir die Herumjammerei zum Thema &#8221;meine eigene Leidensgeschichte&#8221; schon wirklich etwas zu fad.</p>
<p>Über Tagespolitik wollte ich dann aber auch nicht wirklich etwas schreiben, schließlich ist sie korrupt wie immer. Ein Einheitssystems bietet verschiedene Farbauswahlmöglichkeiten statt Systemalternativen und nennt  das ganze dann auch noch &#8220;demokratischen Selbstreinigungsprozeß&#8221;. Wenn die Parteienförderungen erhöht werden gibt es keinen Aufschrei, alle greifen zu und teilen die &#8220;Beute&#8221;. Damit ist der/die gelernte Österreicher/in* schon lange nicht mehr wirklich aus der Ruhe zu bringen. So Kleinigkeiten in unserer geliebten &#8220;Bürokratur&#8221;, wie: Urteile ignorierende Landeshauptmänner, kindermordende Exekutivbeamte (auch wenn es ein &#8220;Unfall&#8221; gewesen sein sollte!) und Dampfplaudernde, darunter viele Ex- Politiker die von ihrer &#8220;ehemaligen&#8221; Partei in ihre Position gehieft wurden, Vostandsmitglieder von Banken, wen interessieren die schon noch? Der Boulevard weiß eh immer eine Antwort und Lösungen wird euch jeder anbieten, der irgendwo seinen geistigen Durchfall zu Papier/auf den Monitor bringen kann, weil er oder sie davon etwas vorher wo anders gelesen hat; da wär&#8217; die Meine ja auch nur eine weitere, unbedeutende, im Dschungel der Schmierereien einer reizüberfluteten, von Massenmedien gesteuerten, Welt. </p>
<p>Ihr wißt ja, wie das ist mit Meinungen: &#8220;Meinungen sind wie Arschlöcher. Jeder hat eine(s) und alle stinken&#8230;&#8221;</p>
<p>Nein, der/die Österreicher/in braucht &#8216;was richtig &#8220;Hartes&#8221;. *Tadamm!* - Ich möchte die Gelegenheit nutzen ein paar Worte über einen schönen Teil der heiligsten Kuh der Österreicher/innen zu verlieren und hoffe, von unseren &#8220;linientreuen&#8221; Massenmedien, nicht so dafür gegeiselt zu werden wie Frau Jelinek, nämlich: <strong>SPORT</strong></p>
<p><span id="more-18"></span></p>
<p>Letzten Mittwoch (12.9.09) &#8220;durfte&#8221; ich bei einem Freund zu Hause das Spiel zwischen Österreich und Kamerun erleben.  Gleich vorweg: das ganze Debakel, im umstrittensten Stadion Österreichs, fand das, von mir prophezeite aber vorweg wenig geglaubte, Ende mit einem eindeutigen Sieg von Kamerun (0:2).</p>
<p>Faszinierend jedoch die Aussagen von sog. &#8220;Experten&#8221; wie z.B. Herbert Prohaska davor. Der sah unsere Nationalmannschaft nämlich als &#8220;leichten Favoriten&#8221;. Also bitte! Entweder haben die Spaßvögel, die in Österreich als &#8220;große Fußballer&#8221; bezeichnet werden, inzwischen schon eine leichte &#8220;Führerbunkermentalität&#8221; entwickelt, also eine, bei der sie in ihrem Wahn nicht mehr ganz mitbekommen, was um sie herum passiert, da die Lage ganz einfach komplett hoffnungslos ist, oder sind einfach dumm. Egal; in jedem dieser beiden Fälle sind diese komplett ungeeignet eine Nationalmannschaft zu betreuen und/oder zu beurteilen und sollten um jeden Preis von dieser ferngehalten werden.</p>
<p>Einer alten &#8220;Fußballerweißheit&#8221; nach, spiegelt das Spiel einer Nationalmannschaft auch immer die Stimmung in deren Bevölkerung wieder. Die Nordländer kämpfen, die Südländer tanzen und Österreich kann beides nicht&#8230;  sicher, aber der &#8220;unbedingte Wille zur Niederlage&#8221; muss auch andere Gründe haben, als lineare Algebra. Ein junger Fußballer wird in Österreich nämlich zuerst gequält, gedrillt, dann verkauft und muß die ganze Zeit &#8220;Menschen&#8221; die Hände schütteln, die mit den Worten &#8220;Schleimer&#8221;, &#8220;Versager&#8221; oder &#8220;Besserwisser&#8221; wohl recht gut beschrieben werden könnten. An dieser Stelle meine ich aber nicht unbedingt die Trainer, sondern den ganzen &#8220;Funktionärsrotz&#8221;, bis &#8220;hinauf&#8221; zu Lokalpolitikern, die den Spielbetrieb behindern indem sie versuchen Stimmung mit den Leistungen anderer zu machen.</p>
<p>Klar frustriert so etwas. Wenn ein junger Spieler nicht schnell aus Österreich wegkommt, bekommt er das alles mit und saugt die (depressive) Stimmung im Land auf, was sich dann auch schön am Platz sehen läßt. Bälle werden vergeben und es sieht aus, als wär&#8217;s vielen Spielern &#8221;eh wurscht&#8221;. &#8220;Geht ja um nix&#8221;. Meine Herren, es geht um alles! Das Wunder von Bern hat den Deutschen wieder ein Einheitsgefühl gegeben; in Brasilien werden die Nationalspieler als Helden gefeiert. Ihr könntet so viel bewegen, wenn ihr es wirklich schaffen würdet einmal über euren Schatten zu springen. Gebt uns noch ein einziges Cordoba; bitte! Fußball wird zwar mit den Füßen gespielt, aber mit dem Herzen gewonnen; das wißt ihr ganz genau. Die Menschen spüren das dann auch. Wir wollen wieder einmal wissen, wie es ist stolz und glücklich zu sein. Dieses Land hat das so dringend notwendig. Zeigt uns, dass Fußball doch &#8220;schönste Nebensache der Welt&#8221; ist und es soagr Spaß machen kann, den Ferseher anzuschalten, wenn die österreichische Mannschaft mitspielt. Beweißt uns, das &#8220;Gott Fußball&#8221; doch noch lebt!</p>
<p>In der Zwischenzeit bleibe ich einer von acht Millionen beleidigten Nationaltrainern und möchte euch folgendes mit in die Spielpause geben: Das Budget des ÖFB beträgt heuer ca. € 20,5 Mio, während für den Unterstützungsfond für Menschen mit Behinderung nur ca. € 11 Mio vorgesehen sind. Bei den konstant unterirdischen Leistungen dieser Elf, wäre es doch evtl. angebracht zu überlegen, ob nicht zumindest ein Teil des staatlichen Anteils am ÖFB-Budget an diesen Fond gegeben werden sollte, um potentielle, höchstwahrscheinlich sogar bessere, Teamspieler direkt unterstützen zu können&#8230;<br />
 </p>
<p>*Der Artikel ist in Folge rein aus Provokation und zur schlechteren Lesbarkeit gegendert worden; ich bitte um Verständnis.</p>
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		<title>Nostalgieanfall&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 00:29:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[OEH]]></category>

		<category><![CDATA[Die Brut]]></category>

		<category><![CDATA[Forderungen]]></category>

		<category><![CDATA[Klagenfurt]]></category>

		<category><![CDATA[ÖH]]></category>

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		<description><![CDATA[Bin gerade über eine alte Mail gestolpert, die ich am 21.05.2007 (also mitten im letzten ÖH-Wahlkampf) über den students_politics Verteiler geschickt habe und will diese hier &#8216;mal wieder posten, da ich immer wieder nach einem Programm gefragt werde und um auf die Aktualität von vielen Punkten da drin zu erinnern&#8230; immer wieder schockierend, wie wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bin gerade über eine alte Mail gestolpert, die ich am 21.05.2007 (also mitten im letzten ÖH-Wahlkampf) über den students_politics Verteiler geschickt habe und will diese hier &#8216;mal wieder posten, da ich immer wieder nach einem Programm gefragt werde und um auf die Aktualität von vielen Punkten da drin zu erinnern&#8230; immer wieder schockierend, wie wenig in fast 2 Jahren ÖH an der Uni Klagenfurt passieren kann:</p>
<p><span id="more-17"></span></p>
<p>Ein (diesmal eher kurzer) ÖH Wahlkampf geht dem Ende zu. Deshalb wollen wir uns bei allen unseren Freunden, Fans, Mitgliedern und den Menschen an unserem Wahlkampfstand dafür bedanken, dass sie uns so zahlreich die Treue halten und etwas, das einst für unmöglich gehalten wurde, zusammen mit uns, in den nächsten Tagen vielleicht schaffen werden.<br />
Wir danken für eure Besuche und hoffen, dass euch das Gulasch am Donnerstag vor 2 Wochen geschmeckt hat und laden euch herzlichst heute zum Grillen vor der Uni (DB-Burger und Schank-Bier, natürlich gratis im Gegensatz zu den überfinanzierten anderen Gruppierungen, die gern&#8217; auch &#8216;mal Geld verlangen) ab 14:00 ein.</p>
<p>Noch immer sind 1/3 der Studierenden, die überhaupt noch wählen gehen wollen unentschlossen. Ab 22:00 gibt es heute die Möglichkeit auf Radio Agora der Elefantenrunde der Spitzenkandidaten zu lauschen. In der Zwischenzeit analysieren wir wieso:</p>
<p>- Die Aula ist ein Plakatdschungel (Wir halten uns an das Wahlkampfübereinkommen) und grausam anzusehen.<br />
- Jede Woche schreibt jede in der ÖH vertretene Fraktion eine Massenmail über den Verteiler (Wir, inkl. dieser, nur 2 im ganzen Wahlkampf)&#8230;<br />
- Versprechen, die gegeben wurden, wurden praktisch NIE gehalten (Gebt uns eine Chance zu beweisen, dass es auch anders geht und ein Mandat in der UV!)<br />
- Die Menschen wissen gar nicht mehr, für was div. &#8220;Fraktionen&#8221; eigentlich genau stehen.</p>
<p>Hier unser Programm:</p>
<p>DB-FORDERUNGEN AN DIE UNI-KLAGENFURT UND ZIELE IN DER ÖH*</p>
<p><strong>Ist-Stand:</strong></p>
<p>Wir alle sind Studierende an der Universität Klagenfurt. Wir sind NICHT (alle) Mitglieder von korrumpierten Parlamentsparteien und sollten unsere höchste Vertretung auch aus unseren eigenen Reihen wählen!<br />
An unserer Universitären Vertretung gibt es jedoch nur eine einzige unabhängige Plattform, die von einer kleinen Clique unprofessioneller, überforderter Individuen dominiert wird, die vorgibt in unserem Interesse zu handeln.<br />
Als einzige Alternative treten „Parteienableger“ auf, die jedoch in erster Linie an Entscheidungen ihrer „Mutterparteien“ gebunden sind und so lokal nur mit Glück für angehende Akademiker überhaupt etwas unternehmen können. Ein klarer Entscheid gegen die Meinung der Bundespartei ist meistens das „Todesurteil“ für den jeweiligen Vorsitzenden.<br />
Jetzt wird es natürlich Fraktionen geben die behaupten, dass dem nicht so ist. Natürlich ist das bei einigen bestimmten nicht so. Ohne effiziente Struktur ist es kaum möglich gegen die heuchlerischen Vorstellungen karrieresüchtiger Opportunisten auf Bundesebene zu rebellieren. Wie denn auch, wenn keiner weiß, was jetzt im Moment genau „Parteilinie“ ist und mitunter sogar verdiente Parlamentsabgeordnete aus den eigenen Reihen angegriffen werden.<br />
Hier ein kleines Beispiel zum Thema Klischee-vorbehaftete positive Meinung über eine Gruppe, die von Ideologien einer renommierten Partei leben: Was tun die GRAS für Behinderte an der Universität (und wie viele Vorstandmitglieder befassen sich mit diesem Thema/sitzen selbst in einem Rollstuhl)? Trotzdem werden ihnen Ideologien angedichtet, von denen sie kaum eine Ahnung haben, Busse versprochen und dann intern gestritten statt gearbeitet.<br />
Wir fordern daher (und sowieso):</p>
<p><strong>Studierenden- statt Parteienvertretung</strong><br />
- Ein Wiedererstarken der ÖH, als wirkliche Studierenden- und NICHT (als lokale) Parteienvertretung.</p>
<p><strong>Senkung der Hürde für ein Mandat</strong><br />
- Senkung der Hürde für ein Mandat bei ÖH-Wahlen in Kärnten auf praktisch 4% (evtl. Aufstockung der Mandatarzahl… Leoben hat gleich viele Mandatare wie Klagenfurt, obwohl dort nur ca. ¼ so viele Studierende inskribierten sind wie hier). Dies ist natürlich auch einfach schaffbar durch einen Anstieg der Studierendenzahlen dieses Jahr!</p>
<p><strong>Ja zu Minderheiten und Randgruppen/Subkulturen und der Mehrsprachigkeit im Alpen-Adria Raum</strong><br />
- Wir fordern eine WIRKLICHE und EFFIZIENTE Integration und mehr Verständnis für Randgruppen und Subkulturen, Jugendszenen, die Andersartigkeit, und für jegliche Behinderungen aller Art sowie die Meinungsfreiheit und Pluralität. Das sind unserer Meinung nach die Hauptstützen einer demokratischen Gesellschaft, wobei auch die kulturelle Identitäten von Region hervorheben werden sollten. Wir sprechen uns für die Zweisprachige Ortstafel [Universität Klagenfurt / Univerza v Celovcu] und unterstützen den Rektor, wenn er sich eine dreisprachige Ortstafel, wie im Kärnten Heute Interview angesprochen, vorstellen kann. Wir fordern eine Auseinandersetzung mit der Mehrsprachigkeit im Alpen-Adria Raum. Die kulturelle Beeinflussung ist in Kärnten sehr wohl slowenisch, so wie sie in Krain [Slowenien] von je her auch &#8220;deutsch&#8221; ist. Hier wird sich im Bewusstsein der Menschen jenseits und diesseits der Karawanken einiges ändern müssen. Im Sinne des Friedens und der Verständigung wäre es sinnvoll, dass auch an den Universitäten Sloweniens zweisprachige Ortstafeln mit den Bezeichnungen [Univerza v Lublijana / Universität Laibach] bzw. [Univerza v Maribori / Universität Marburg] angebracht werden.</p>
<p><strong>Schutz von Behinderten und Minderheitenrechten</strong><br />
- rigorose Überwachung der Behindertenparkplätze. Wenn keine entsprechende Kennzeichnung an einem Wagen angebracht ist, soll dieser abgeschleppt werden. Beseitigung von baulichen Mängeln am Uni-Gelände (Stichwort &#8220;Barrierefreiheit&#8221;).</p>
<p><strong>Mehr Zuwendungen an benachteiligte Uni- Organisationen</strong><br />
- mehr finanzielle Zuwendungen an ausgegrenzte Organisationen und die Gender-Ko. Stelle<br />
.<br />
<strong>Mehr Parkplätze schaffen heißt auch Umweltschutz</strong><br />
- Wir sprechen uns für mehr Parkplätze aus. Dass mitunter bis zu einer halben Stunde eine Parkplatz gesucht werden muß, heißt nicht nur Stress und kostenintensive Belastungen für jedermann, sondern massivste Umweltverschmutzung durch die hohen Abgasemissionen. Nur der Ausbau von Parkflächen sichert einen aktiven Beitrag zur Umwelt.</p>
<p><strong>Parkplätze statt Abzocke mit Gebühren, mit denen wir belastet werden sollen</strong><br />
- Deshalb müssen auf jeden Fall mehr Parkplätze her. Mit € 3 Mio. Studiengebühren/Semester muss das ja irgendwie möglich sein. Lippenbekenntnisse und Betteleien beim Finanzminister werden wohl kaum helfen, die Situation zu verbessern. Wenn wir etwas ändern wollen, müssen wir es SELBER tun! Statt Einführung von Parkplatzgebühren sollte man lieber Zuschüsse der ÖH für einen Parkplatzbau erhalten oder dessen Bewirtschaftung nach dem Bau.</p>
<p><strong>Wir schaffen Parkplätze- die rot-grüne ÖH hat ihre Chance gehabt</strong><br />
-Die ÖH hat ihre Chance in der konkreten Umsetzung von Parkplätzen gehabt. Sie hat nichts getan, sie hat die Studierenden angeschwafelt, manipuliert und geschwiegen. Mit dem Zubau des USI wurden auch praktisch keine zusätzlichen Parklätze geschaffen, sondern stattdessen ein sündteurer Auflagerasen gelegt. Wir fordern Parkplätze, anstatt Scheinaktionen. Wir Studierenden lassen uns von euch nicht für Dumm verkaufen!</p>
<p><strong>Ausgleich und Gleichberechtigung für Raucher und Nichtraucher</strong><br />
-Die raucherfreie Zone gehört weg von dort, wo einst die Raucherzone war! Jahrelang wurde im Bereich der Aula geraucht und es hat kein gerichtliches Verfahren deshalb gegeben (Trotz der Gesetzesänderung von 2004). Eine anständige Belüftungseinrichtung in diesem Bereich oder eine Umrüstung der aktuell bestehenden, würde wohl kaum das Budget der Uni sprengen (zumal abenteuerliche Dinge, wie das Alpen-Adria-Stipendium ja auch finanzierbar sind) und gleichzeitig zusätzliche Luft-Qualität bei Uni-Parties schaffen. Alternativ wäre eine Abtrennung z.B. mittels (getönter) Glastüre und eine „Privatisierung“ des Bereiches wie im Falle des Cafes im Unibereich denkbar.<br />
Als Übergangslösung fordern wir rasch einen beheizten Raum für Raucher mit Cafeautomat um die Studierenden an der Universität Klagenfurt nicht im Winter ins Freie zwingen zu müssen, was oft zu Erkrankungen und damit Problemen in Kursen führt.</p>
<p><strong>Schaffung eines Ruheraums</strong><br />
- Einen Ruheraum mit Liegegelegenheit zum kurzen Ausrasten und evtl. Ausnüchtern nach Uniparties. Dieser Bereich kann und darf keine Konkurrenz für Jugendherbergen werden, trotzdem wird er benötigt, um die vielen Pendler auch in das Universitäre Leben (das sich unserer Meinung nach nicht nur am Campus selber, sondern auch im Gebiet um die Uni abspielt). Ziel ist eine nachhaltige Belebung des Uni-Viertels, was auch zusätzlich durch Anreize seitens der Menschen an der Universität an Betriebe und Firmen, gefördert werden könnte (Bsp.: Aufwertung von Lebensmittelhändlern, etc.)</p>
<p><strong>Studierende müssen einen Kursplatz in LVs erhalten</strong><br />
- Mehr Kurse in &#8220;überlaufenen&#8221; Studienrichtungen oder zumindest mehr Teilnehmer in den betreffenden Kursen! Es kann nicht sein, dass Studierende der Psychologie z.B. 2 Semester warten müssen um einen bestimmten Kurs besuchen zu können. Ein geringer „Qualitätsverlust“ des Studiums, mit dem immer „gedroht“ wird, muss eben in Kauf genommen werden, wenn finanzielle Mittel fehlen. Offensichtlich sind diese wo anders wichtiger…</p>
<p><strong>Offenlegung von „Spenden“</strong><br />
- Wir fordern ein öffentliches Aushängen von Stipendien, die die Uni vergibt und eine öffentliche Diskussion über deren Sinn. Wir sollten uns nicht nur auf das Tschetschenien-Thema oder den zweiten Weltkrieg versteifen, sondern müssen auch auf andere Konflikte und Unrecht in der Welt hinweisen&#8230;</p>
<p><strong>Gleichstellung bei der Vergabe vom ÖH- Sozialfond</strong><br />
- Die Vergabe darf auf keinem Fall aufgrund partei-ideologischer Nähe zur ÖH- Fraktion vergeben werden.</p>
<p><strong>Keine Studierendenhatz sondern UNI als Bildungs-Qualitätssicherung</strong><br />
- Die Einführung des Magisters (Plag.). Diese Studienrichtung ist als Beschäftigungstherapie für fadisierte Plagiatsjäger und als Zukunftschance für die Universität Klagenfurt von fundamentalem Wert. Andererseits wären vielleicht eine Standardisierung der Arbeiten mittels normierter Anleitungen und eine Evaluation der Prüfenden sinnvoller um evtl. mit einer Qualitätssicherungsmaßnahme in Österreich Vorreiter zu werden, als mit den leidigen Versuchen die Plagiatsfälle verzweifelt zu vertuschen.</p>
<p><strong>Sicherung der akademischen Freiheit und der Qualität der Universität gegenüber der FH</strong><br />
- Keine schleichende Umwandlung der Universität in eine FH, stattdessen lieber einmal ein Bekenntnis zum, leider nicht mehr verhinderbaren, Bologna Prozess und eine rasche Umsetzung um die Studierenden zu schonen.</p>
<p><strong>Studierendenfreundliche Preise an der UNI-KLU. statt Wucherpreise</strong><br />
- Anpassung der Mensa- und Buffetpreise ans internationale Niveau. Die Heuchelei mit den ÖH-Preisnachlässen muss ein Ende haben. Günstigere Angebote an Pächter und direkte Förderung von Uni-nahen Betrieben statt Gusskannenprinzip. Hier gibt es sogar ein ungenutztes EINSPARUNGSPOTENTIAL!</p>
<p><strong>Stipendien und Beihilfen an die Inflationsrate anpassen</strong><br />
- Ziel einer ÖH mit unserer Beteiligung ist eine Angleichung der Stipendien an Inflationsrate. Auch wenn Bildung diversen Bundes- und Landespolitikern anscheinend nichts mehr Wert ist, muss es zumindest Aufgabe der ÖH sein mit Nachdruck für eine solche Anpassung nach vielen, vielen Jahren der Untätigkeit einzutreten, statt in ÖH-Wahlkampfzeiten eine relativ geringe (einmalige?) Anpassung um läppische 12% von diversen Parlamentsparteien „dankbarst“ entgegenzunehmen. Das ist wahres Service für Studierende und nicht nur das Beschimpfen anderer Fraktionen und das Drucken von Skripten, die nicht online gestellt werden dürfen um dieser sog. „Servicestelle“ eine Einnahmequelle zu bewahren.</p>
<p><strong>Studienvertretung bis hin zur Schaffung einer Studiengewerkschaft statt des bisherigen Kuschelkurses der ÖH</strong><br />
- Beendigung des „Kuschelkurses“ der ÖH mit dem Rektorrat und den Professoren. Klar müssen wir mit diesen „Stellen“ auskommen, jedoch nicht mit ihnen um jeden Preis befreundet (oder sogar mehr?) sein. Unser Ziel ist die Schaffung einer „Studierendengewerkschaft“, die mit allen zur Verfügung stehenden (legalen) Kampfmaßnahmen bedingungslos für die Interessen von einem Gro der von ihnen vertretenen Massen eintritt.</p>
<p><strong>Installation einer effizienten ÖH</strong><br />
- Die ÖH soll eine Zentrale Anlaufstelle für Studierende mit all ihren Fragen sein oder ein solches Service zumindest anbieten. Wer kennt sich bei den ganzen Stellen schon noch wirklich aus?</p>
<p><strong>Neuschaffung des Alpen-Adria Stipendiums</strong><br />
- GLEICHES RECHT FÜR ALLE STUDIERENDE (UND ZWAR WIRKLICH ALLE), daher: Abschaffung/Verhinderung des Alpen-Adria Stipendiums, wie es z.Z. angedacht ist! Nicht einmal unsere direkten Nachbarn in Friaul und Slowenien werden davon profitieren, sondern nur Studierende aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Mazedonien (ehemalige jugoslawische Republik), Rumänien, Serbien und Montenegro, werden zum Zuge kommen und sollen ein doppeltes Stipendium beziehen… klar ohne uns. Auch hier gibt es arme Leute… wenn schon höhere Stipendien, dann gefälligst für alle!</p>
<p><strong>Schaffung einer Sommerakademie</strong><br />
- Eine freiwillige, verbesserte Sommerakademie, die durchaus auch teilweise privat betrieben werden könnte, um die Universität auch im Sommer auszulasten und engagierten Menschen oder solchen, die sonst saisonalbedingt arbeiten müssen auch einen Zugang zum Tertiären Bildungssektor anzubieten</p>
<p><strong>Bessere Betreuungsplätze</strong><br />
- Bessere Betreuungsplätze und mehr koordinierte Angebote seitens der ÖH an allein stehende Mütter und Weiterverfolgung der unserer Meinung nach hervorragenden Studi Kids Projektes.</p>
<p><strong>Verbesserung der Infrastruktur auf der UNI- [Computer, Internet, Licht]</strong><br />
- Der Zustand der Geräte an der Universität ist unserer Meinung nach erbärmlich. Deshalb sollen neue, modernere (schnellere) angeschafft werden, wenn schon eine Erhöhung der Stückzahlen nicht möglich ist. Außerdem sollte das ÖH-Büro auch endlich einmal ein offenes Ohr haben für Studierende, die sich über den Zustand gewisser Einrichtungsgegenstände, bzw. die Beleuchtung beschweren. Ein Weiterleiten dieser kleinen Unannehmlichkeiten an die dafür zuständige Stelle ist kein Problem und sollte auch nicht zu einem Solchem gemacht werden.</p>
<p><strong>Kostengünstige Exkursionen für sozial Schwächere</strong><br />
- Keinen Zwang für Studierende diverser Studienrichtungen (z.B. Geschichte) zur Teilnahme an Exkursionen, die wegen ihrer Entfernung und Kostenintensivität für sozial schwächere Studierende praktisch unerschwinglich sind. Wir fordern stattdessen eine kostengünstige landeskundliche Exkursion im Alpen Adria Raum, die auch als eine Tagesexkursion mit dem Bus durchführen werden könnte. Diese Exkursion kann natürlich nach Slowenien führen. Die nationalen Konflikte im 20 Jh. haben sehr viele Spuren im Alpen- Adria Raum hinterlassen. Durch das Totschweigen und Desinteresse an diesen Themen wird die Geschichte der die Definition dessen, was in dem Raum war und ist, den ideologischen Nachfolgern der alten „Garden“ überlassen. Wenn sich eine Gesellschaft in Richtung Zukunft bewegen will, muss sie sich der unangenehmen Vergangenheit stellen.</p>
<p>Wenn Ihr das jetzt gelesen habt, stellt sich eigentlich nur noch eine Frage:<br />
Gebt ihr einer neuen Liste von motivierten und engagierten Studierenden die Chance, etwas zum Guten zu wenden, oder wollt ihr euch an unrealistischen, teuren Sinnlosaktionen (z.B.: Uni-Süd von GRAS, das auch nie wirklich umgesetzt wurde) erfreuen? Also ich will nicht mit meinen Gebühren „Planschbecken“ finanzieren müssen, die dann nicht einmal kommen.<br />
Wenn du Anliegen die hier nicht erfasst wurden oder eines unserer Anliegen, parteienunabhängig vertreten willst, mach doch einfach mit!</p>
<p>One Brood to rule ‘em…</p>
<p>*&#8230; in ihrer momentanen Form, als &#8220;Bonzenzuchtanstalt&#8221; ist die ÖH nicht in der Lage effiziente Arbeit für die Studierenden an den österreichischen Unis zu leisten.</p>
<p>Mehr Infos unter: <a href="http://db-ist.org" target="_blank">www.db-ist.org</a></p>
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		<item>
		<title>It&#8217;s the end of the world as we know it&#8230; and I feel fine</title>
		<link>http://www.db-ist.org/blog/its-the-end-of-the-world-as-we-know-it-and-i-feel-fine/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 21:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Ende Gelände]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>

		<category><![CDATA[Kapitalsystem]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Was ist besser als eine Bank zu überfallen? Selber eine Bank aufmachen!&#8221;
Selten war dieser Witz aktueller als dieser Tage. Profit um jeden Preis, willkürliche Bewertungen von Unternehmen am anderen Ende der Welt auf Grundlage von Bauchgefühlen. Alle wollen sie gewarnt haben vor der großen Krise, aber sogar die, die heute empfehlen Depots zu behalten, haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Was ist besser als eine Bank zu überfallen? Selber eine Bank aufmachen!&#8221;</p>
<p>Selten war dieser Witz aktueller als dieser Tage. Profit um jeden Preis, willkürliche Bewertungen von Unternehmen am anderen Ende der Welt auf Grundlage von Bauchgefühlen. Alle wollen sie gewarnt haben vor der großen Krise, aber sogar die, die heute empfehlen Depots zu behalten, haben ihre schon längst verkauft. Panik greift um sich in der globalisierten Kapitalgesellschaft. Eine Blase platzt nach der Anderen; die großen Automobilkonzerne müssen ihre Produktion zurückfahren. Eine Idee, was das bedeutet? Richtig; Grundlagen der Volkswirtschaftslehre: Weniger Leute haben Geld, deshalb konsumieren sie auch weniger. Waren werden zwar produziert, aber können nicht mehr abgesetzt werden. Deshalb wird in der Produktion, natürlich auch beim &#8220;Produktionsfaktor Mensch&#8221; eingespart. Die Arbeiter also folgerichtig entlassen, damit sie nicht mehr bezahlt werden müssen. Was machen die dann? Frecher- und unverständlicher Weise konsumieren die dann nicht was geht, um die Wirtschaft zu retten, sondern versuchen irgendwie über die Runden zu kommen. Wie gemein&#8230; Es lebe der Teufelskreis!<span id="more-15"></span><br />
Würden sich wenigstens Menschen auf der ganzen Welt an den Ratschlag von Stephan Schulmeister &#8220;Im Zentrum&#8221; letzten Sonntag halten und &#8220;ausgeben!&#8221;, hätten wir vielleicht Chancen auf eine &#8220;gemütliche Landung&#8221;. Aber schlauerweise werden jetzt unbegrenzte Garantien auf Spareinlagen geboten, was meiner Meinung nach folgendes bewirkt:<br />
a.) Jeder, der Geld auf der Bank hat, wird&#8217;s da lassen und NICHT damit die Wirtschaft (z.B. in Form von Hamsterkäufen in Erwartung dessen, was uns noch blüht in den nächsten Jahren) ankurbeln.<br />
b.) Im &#8220;Schadensfall&#8221;, d.h.: eine Bank geht Bankrott, weil sie sich eben &#8220;verspekuliert&#8221; hat, wird Geld von den vielen Mindestlohnempfängern und Mc-Jobbern auf die umverteilt die so reich sind, dass sie fürchten müssen in Europa nicht genügend Banken zu finden, um ihr Vermögen mit einzelnen Sparbüchern zu je € 20.000 sichern zu können.<br />
Sehr sozial und schön. Apropos schön: Viele Kapitalgesellschaften waren gar nicht so dumm und haben Casino gespielt. Die haben sich &#8220;rückversichert&#8221;. Bin schon sehr gespannt, wie das wird, wenn diese &#8220;Kapitalversicherungen&#8221; für geplatzte Blasen zur Kasse gebeten werden. Schätzungen gehen da in die Billionen. Kann das der Staat abfedern? Sicher nicht. Das Ende des Kapitalsystems? Vielleicht wäre das langsam wirklich an der Zeit.<br />
Gerade dieser Tage sehen wir &#8216;mal wieder, wo die Reise hingeht, wenn &#8220;Lehman Brothers&#8221;, &#8220;Goldman Sachs&#8221; und wie sich diese ganzen Banken, verteilt über die ganze Welt, auch immer nennen mögen, ohne Kontrollen  einfach so machen können, was sie wollen. Der Staat muß einspringen und &#8220;vernichtet&#8221; so Vermögen, dass besser anders genutzt werden sollte, als es in Form von Zinszahlungen, unter anderem auch auf das Konto der Weltbank, noch in hundert Jahren zu überweisen. Geld fürs Gesundheitssystem fehlt, Geld für Teuerungszulagen fehlt, aber Geld fürs Banksystem ist immer da. Am besten wäre dann auch noch, wenn der Staat Aktien und ganze Fonds, die niemand mehr haben will, der halbwegs bei Verstand ist, kaufen würde, was Gottseidank gerade noch von Deutschland verhindert wurde.</p>
<p>Sollen sie doch einmal Verluste machen. Sicher würde so ein Rettungskauf einiges im maroden Finanzsystem abfedern können, aber es scheint mir immer mehr so, als würden einige eine harte Landung eben auch brauchen, damit ihnen am Boden die Augen aufgehen.<br />
Der Wirtschaft wurde ein Nullwachstum prognostiziert. Das klingt vielleicht im ersten Moment nicht schlimm, schließlich wird Null nicht als Minus wahrgenommen. Wenn wir aber berücksichtigen, dass es so Dinge wie etwa die Inflation gibt und auch nicht vergessen, dass sicher nicht jeder Gewinn 1:1 an die werktätige Bevölkerung weitergegeben wird, müssen wir davon ausgehen, dass das Wirtschaftswachstum um die 4% liegen muß, damit es den Menschen in ca. &#8220;gleich gut&#8221; geht, wie im vorherigen Jahr. Eine Wirtschaft sollte also immer wachsen. Tut sie aber nimmer wirklich. Ist das Ende des Gelände erreicht? Das werden wir in den nächsten Jahren sehen.</p>
<p>Analysten rechnen mit steigender Arbeitslosigkeit, folglich wird die Kaufkraft sinken. Die Konjunktur schwingt weiter ab&#8230; und so weiter. Bin gespannt, wie lange das geht. Zwei, drei Jahre und gesellschaftliche Probleme werden um vieles deutlicher zu spüren sein. Bereits bestehende Spannungen sich verstärken. Das hat uns das Kapitalsystem in der jetzigen Form gebracht. Vielleicht wäre es langsam wirklich an der Zeit den christlichen Ansatz der Zinslosigkeit umzusetzen; als einen ersten Schritt mit dem Ziel einer geldlosen Zukunft!</p>
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		<title>Grün(d)e zum Nichtwählen</title>
		<link>http://www.db-ist.org/blog/grunde-zum-nichtwahlen/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 12:28:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Grüne]]></category>

		<category><![CDATA[Nationalratswahlen 2008]]></category>

		<category><![CDATA[Politikverständnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange hat es gedauert, aber nach reiflichem Überlegen habe ich mich jetzt doch dazu durchgerungen, ein paar Worte zum, meiner Meinung nach skandalösen, Auftritt von Alexander Van der Bellen in der ZiB am Montag bei Armin Wolf, zu schreiben.
Mit Bedauern mußte ich feststellen, dass inzwischen anscheinend statt von &#8220;Grünen Kernthemen&#8221; eher von Wunschvorstellungen die Rede [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange hat es gedauert, aber nach reiflichem Überlegen habe ich mich jetzt doch dazu durchgerungen, ein paar Worte zum, meiner Meinung nach skandalösen, Auftritt von Alexander Van der Bellen in der ZiB am Montag bei Armin Wolf, zu schreiben.</p>
<p>Mit Bedauern mußte ich feststellen, dass inzwischen anscheinend statt von &#8220;Grünen Kernthemen&#8221; eher von Wunschvorstellungen die Rede ist und nicht deutsch sprechende Wirtschaftsökonomen mit teilweise  intergrationsunwilligen Gangs in unseren &#8220;Großstädten&#8221; gleichgesetzt werden (wobei ich natürlich &#8216;mal die Frage außen vorlasse, wer über die Jahre mehr Schaden in Österreich angerichtet hat).</p>
<p><span id="more-14"></span></p>
<p>Wie weit kann eigentlich jemand von der Situation auf der Straße entfernt sein, der in Österreich Politik machen darf? &#8220;Grüne&#8221; noch dazu?</p>
<p>Mit solchen Aussagen verharmlost er ja geradezu die wirklich schreckliche Integrations- und Zuwanderungspolitik der letzten Jahre (und Jahrzehnte)! &#8220;Wenn&#8217;s auf der Uni geht, dann ist&#8217;s sicher sonst auch kein Problem&#8221; ist schon ein seeeehr einfacher, ich meine im Sinne von &#8220;naiver&#8221;, Standpunkt. Jemand, der herkommt, weil er (angeblich) unbedingt gebraucht wird, toll bezahlt wird und einen gewissen Bildungsgrad besitzt (der natürlich auch nicht vor Torheit schützt), wird sich sicher leichter tun in einem anderen Land, als jemand, der herkommt, damit es ihm irgendwie besser geht als zu Hause.</p>
<p>Wie auch immer. Ist halt auch eine Meinung die, wenn schon nicht gewählt, zumindest respektiert gehört. Anders ist es da aber mit der Weigerung vor der Wahl konkrete Bedingungen für eine mögliche Koalition danach zu formulieren. &#8220;Von der Bewegung zur Partei&#8221; war einmal der Titel eines Seminars der Grünen Bildungswerkstätte. Anscheinend geht das ja inzwischen mit gewaltigen Schritten in diese Richtung. Ich meine: Wie tief muß jemand sinken, damit eine &#8220;Anbiederung&#8221; von vornherein nicht ausgeschlossen werden kann?</p>
<blockquote><p>&#8220;Sie werden mich nicht dazu bringen, vor laufender Kamera einem möglichen Partner Bedingungen zu diktieren&#8230; Ich finde, das ist schlechter Stil.&#8221;</p></blockquote>
<p>Geht&#8217;s noch? Auf jeden Fall ist es unglaubwürdig und unprofessionell der Masse der Wähler in Österreich gegenüber. Das heißt jetzt doch: Wir düfen Grün wählen, wenn wir wollen, aber wenn der ÖVP oder der SPÖ vielleicht ein Punkt, der für uns wichtig erscheint im Grünen Programm, nicht gefällt, dann gibt&#8217;s trotzdem eine Koalition mit den Grünen, weil die nichts &#8220;diktieren&#8221; wollen? Fix ist nur die &#8220;Professoren-zusammenführung&#8221; für Professoren, die hier Freunde haben?</p>
<p>Wenigstens war er so schlau und schien sich keine Hoffnungen auf einen Erdrutschsieg der Grünen zu machen. Deshalb würden die Grünen auch gerne ihre Hilfe bei der &#8220;Energiewende&#8221; anbieten&#8230; wie diese aussehen könnte, kann ich mir schon bildlich vorstellen: weil Steueranreize und Subventionen vom Finanzminister nicht abgesegnet werden Benzin auf €10,-/l erhöhen. Na danke!</p>
<p>arg, arg&#8230; in jedem Fall bin ich sehr enttäuscht. Wahlerfolg vor Gewissen und Rückgrat. Ein tiefer Sturz. Tut mir leid, wenn ich jetzt den einen oder anderen engagierten Grünen vor den Kopf gestoßen habe, aber was z.Z. in dieser, eben jetzt &#8220;Partei&#8221; vor sich geht, das finde ich weder basisdemokratisch noch Grün. Meine Wahlentscheidung steht auf jeden Fall auch weiterhin nicht fest&#8230; vielleicht kommt ja eine Sternstunde bei den Sommergesprächen. Ich hoffe es echt; sonst wird&#8217;s entweder eine Prostestpartei oder ein großes X über den Wahlzettel bei mir dieses Jahr.</p>
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		<title>Endlich wieder Demonlords</title>
		<link>http://www.db-ist.org/blog/endlich-wieder-demonlords/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 21:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[2008]]></category>

		<category><![CDATA[Demonlords]]></category>

		<category><![CDATA[Nationalratswahlen]]></category>

		<category><![CDATA[ÖH]]></category>

		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Hach, ich kann euch gar nicht sagen, wie glücklich ich im Moment bin. Endlich wieder einmal eine anständige Runde Demonlords!
Haben in den letzten Tagen ein bißchen Interesse seitens diverser Spaßlisten erregt, da wir in Kärnten wohl ziemlich stark sein sollen, aber alles dankend abgelehnt, bzw. keine Antwort mehr bekommen.
Jetzt kann ich endlich spielen und mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hach, ich kann euch gar nicht sagen, wie glücklich ich im Moment bin. Endlich wieder einmal eine anständige Runde Demonlords!</p>
<p>Haben in den letzten Tagen ein bißchen Interesse seitens diverser Spaßlisten erregt, da wir in Kärnten wohl ziemlich stark sein sollen, aber alles dankend abgelehnt, bzw. keine Antwort mehr bekommen.<span id="more-13"></span></p>
<p>Jetzt kann ich endlich spielen und mich zurücklehnen. Die Nationalratswahlen im September werden eh ein Desaster und in ein paar Jahren&#8230; wer weiß ^^</p>
<p>Eigentlich schade, dass es zu Neuwahlen kommen mußte (also für mich nicht; ich spiele gerne &#8216;mal wieder mit den alten Haudegen von der Destruktiven Brut eine Runde), aber anscheinend haben da ein paar Damen und Herren noch immer nicht ihre aktive ÖH-Zeit überwunden. Das gleiche Kasperltheater auf Bundesebene. Jeder schüttet jeden an und grenzt potentielle Partner aus, nur um dann bei Wahlen zu verlieren und sich erst jeder Alternative an den Hals zu werfen.</p>
<p>Wenn&#8217;s nicht um Österreich und uns alle selbst gehen würde, wäre das ja fast lustig&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein paar Worte zum nahenden Ende der „Ära Pöcher“ in der Brut@Uni-Klagenfurt</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 20:13:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[OEH]]></category>

		<category><![CDATA[3 Jahre]]></category>

		<category><![CDATA[Die Brut]]></category>

		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>

		<category><![CDATA[Martin Pöcher]]></category>

		<category><![CDATA[Reaktion]]></category>

		<category><![CDATA[Widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Mehr als 3 Jahre ist es jetzt her, dass unsere Bewegung ihren Kampf gegen Opportunisten und bürgerliche Kräfte in der ÖH aufgenommen hat.
3 Jahre in denen sich vieles in der Welt geändert hat und nichts oder zu wenig in den Köpfen der Verantwortlichen in der U(niversitäts)V(ertretung), in der B(undes)V(ertretung) und schauderlicher Weise in denen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Mehr als 3 Jahre ist es jetzt her, dass unsere Bewegung ihren Kampf gegen Opportunisten und bürgerliche Kräfte in der ÖH aufgenommen hat.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">3 Jahre in denen sich vieles in der Welt geändert hat und nichts oder zu wenig in den Köpfen der Verantwortlichen in der U(niversitäts)V(ertretung), in der B(undes)V(ertretung) und schauderlicher Weise in denen der meisten angehenden Akademiker passiert ist.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Die Preise steigen, das Vertrauen in die Staatsführung schmilzt dahin und nicht einmal eine Institution, die in den 60er Jahren den Protest (angeblich) gelebt hat, scheint gewillt zu sein Schritte in eine nachhaltige und alternative Gesellschaft wagen zu wollen.<span id="more-12"></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">SCHANDE über euch alle! Wir Studierenden sind praktisch dazu VERPFLICHTET, auf Missstände aufmerksam zu machen, zu handeln, wenn Grund- und Menschenrechte ausgehöhlt werden und nicht tatenlos in den Hörsälen zu schlafen, während die Menschheit vor die Hunde geht!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Wo sind die Modelle und Ansätze zu alternativen Lösungen? Wo das Aufbäumen gegen die reaktionären Kräfte, die selber nur noch davon Leben, dass Lohnsklaven ihre Erfüllungsgehilfen zur Aufrechterhaltung des immer mehr an den Manchester- Liberalismus erinnernden Systems spielen?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Die Reaktion selbst ist tot! Sobald wir, von den Medien eingelullten, Zombies das auch erkennen, kann eine neue Zeit beginnen. Wir haben die Gelegenheit und die Pflicht zu handeln. Geht hinaus auf die Straßen, geht in die Bars und Stadien und redet mit den Menschen. Sagt ihnen, dass die Zeit der Unterdrückung und Ausbeutung vorbei ist. Sagt ihnen, dass sie lesen sollen, denken sollen und sich frei wählen können. Im deutschsprachigen Raum hat es nie eine wirkliche Aufklärung gegeben; ändert das: eröffnet eure eigene Brut-Gruppe vor Ort.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: Times New Roman;">Trefft euch und diskutiert. Dann handelt! Seid nett zu den Menschen und gnadenlos in allem, was ihr gegen Hetzer und Lügner tut. Stellt sie bloß und schlagt sie mit ihren eigenen Waffen, wenn es sein muss. Unsere Epoche beginnt jetzt!</span></p>
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		<title>Lasset das Volk bestimmen!</title>
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		<pubDate>Mon, 12 May 2008 23:46:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[EU-Vertrag]]></category>

		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>

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		<category><![CDATA[Grün]]></category>

		<category><![CDATA[Van der Bellen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade eben bin ich ein wenig nachdenklich geworden und habe über Aktionen gesponnen, in denen die Grünen wieder einmal ihre Sinnlosigkeit, nein besser gesagt: ihre inhaltlose Existenz zu möglicherweise eher opportunistischen Zwecken diverser Mitglieder, wie z.B. mit ihrem Vorgehen zum Thema &#8220;EU-Vertrag&#8221;, immer wieder untermauern.
Eva Glawischnig hat ja bedauert, dass es zu keiner europaweiten Abstimmung gekommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade eben bin ich ein wenig nachdenklich geworden und habe über Aktionen gesponnen, in denen die Grünen wieder einmal ihre Sinnlosigkeit, nein besser gesagt: ihre inhaltlose Existenz zu möglicherweise eher opportunistischen Zwecken diverser Mitglieder, wie z.B. mit ihrem Vorgehen zum Thema &#8220;EU-Vertrag&#8221;, immer wieder untermauern.<span id="more-11"></span></p>
<p>Eva Glawischnig hat ja bedauert, dass es zu keiner europaweiten Abstimmung gekommen ist, aber hallo!? Dann soll sie &#8216;mal lieber Politik in den anderen EU-Ländern machen; die Österreicherinnen und Österreicher wollten doch sowieso eine&#8230; so wie ich. Zwar bin ich überzeugter &#8220;Fan&#8221; des Reformvertrages, trotzdem, oder genau deshalb, bin ich mir sicher, dass wenn den Menschen erst der volle Umfang und einige durchaus positive Aspekte dieses Reformwerkes (Endlich wäre es völlig legal möglich aus der EU auzutreten ohne US-Bombenangriffe zu provozieren! Aber davor scheint die FPÖ ja Angst zu haben, wie der Teufel vor dem Weihwasser) bewusst werden, sich sicher eine Mehrheit DAFÜR aussprechen würde.</p>
<p>Kurzum: Feige Aktion seitens der Bundesorganisation. Aber halt! &#8220;BUNDESORGANISATION&#8221; Wie weit sind wir denn da schon? Keine Basisdemokratie mehr? Van der Bellen mit gut 80% wiedergewählt&#8230; ist das ein Beschluss ALLER Grünen?</p>
<p>Da haben sie dann wohl recht gehabt mit: Auch nur eine Partei wie alle anderen. Leider. Wenn intern keine alternativen Strukturen mehr gepflegt werden, wie soll dann eine Vorbildwirkung entstehen? Keine provokanten Themen mehr, sondern anpirschen an die Mitte.</p>
<p>&#8220;Haschtraffiken&#8221; aus dem Gedächtnis löschen (statt kritischem Diskurs mit Medizienern und der Exekutive); Euratom mit unseren Geldern finanzieren (statt auszusteigen); Bundesheer ins Ausland schicken (statt abrüsten); chinesisches Nanoessen (statt Selbsversorgung); Unterwürfigkeit gegenüber zentralistischen Institutionen (statt Aufbegehren im &#8216;68er Stil); Entscheidungen für andere treffen (statt Basisdemokratie und Konsens)&#8230; evtl. sollte wieder einmal versucht werden über Eigenverantwortung nachzudenken, anstatt zu kuschen; natürlich nicht nur bei den Grünen.</p>
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		<title>PLUS-AG-Adee (kommt &#8216;was besseres nach?)</title>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 02:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[OEH]]></category>

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		<category><![CDATA[ÖH]]></category>

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		<category><![CDATA[Simoner]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war es endlich soweit&#8230; der VsStÖ hat es anscheinend endlich geschafft sich mit der AG an der Uni Klagenfurt zusammen zu raufen um die &#8220;Orange-Schwarze-Herrschaft&#8221; in der ÖH-Exekutive zu beenden.
Die Frage ist nur: Kommt denn etwas besseres nach?
Auf jeden Fall bietet sich nun für die Rot-Schwarzen Akteure die Gelegenheit einmal &#8220;Große Koalition&#8221; zu üben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war es endlich soweit&#8230; der VsStÖ hat es anscheinend endlich geschafft sich mit der AG an der Uni Klagenfurt zusammen zu raufen um die &#8220;Orange-Schwarze-Herrschaft&#8221; in der ÖH-Exekutive zu beenden.<span id="more-10"></span></p>
<p>Die Frage ist nur: Kommt denn etwas besseres nach?</p>
<p>Auf jeden Fall bietet sich nun für die Rot-Schwarzen Akteure die Gelegenheit einmal &#8220;Große Koalition&#8221; zu üben. Das ist zwar für das neue Vorsitzenden-Team, sobald die PLUS voraussichtlich mitte Mai &#8221;rausgewählt&#8221; wird, sehr erfreulich; es bleibt nur fraglich, ob jetzt wirklich mehr für &#8220;einfache&#8221; Studierende ohne Mitgliedschaft in den jeweiligen Fraktionen getan wird.</p>
<p>Fakt ist nämlich: Die PLUS ist entgegen den Mitteilungen von VsStÖ und AG nicht wirklich alleine schuld an der Einführung der Parkgebühren. Klar hätten sie mehr dagegen tun MÜSSEN, aber beschlossen wurden diese Gebühren seitens der Uni schon währen einer Grün-Roten ÖH-Exekutive im Vorfeld der ÖH-Wahlen &#8216;07 (in der die &#8220;neue AG&#8221; sich gerade erst zusammenfand).</p>
<p>Auf jeden Fall bleibt mir nicht viel übrig, als den neuen Protagonisten viel Erfolg zu wünschen und verbleibe in der Hoffnung, dass nun wenigstens die gemeinsamen &#8220;Foto-Sessions&#8221; mit dem Kärntner Landeshauptmann der Vergangenheit angehören.</p>
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