Wie entstehen Nach-Richten?

20. Dezember 2009

ZeitungWenn wieder einmal etwas falsch läuft in der Welt, ist es das Einfachste gleich einmal eine “Verschwörungstheorie”, in die Millionen von Journalisten verstrickt sein müssen zu diagnostizieren. Das wird immer und überall gerne gemacht, weil’s so schön einfach ist.

“Den Medien” wird eine bestimmte politische oder gesellschaftliche Meinung und/oder Zielsetzung unterstellt und lustig darüber hergezogen… ABER: Wie entstehen redaktionelle Beiträge, die eine Menge Staub aufwirbeln, eigentlich wirklich?

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Lebakas

09. September 2009

Witzig, aber wahr. Im schönen Lande Österreich wird der „Teuro“ gerne mit einem „Leberkässemmelgleichnis“ erklärt. Leberkässemmeln gab es vor der Währungsumstellung teilweise noch für 10 Schilling. Jetzt gibt es nicht einmal mehr welche für  € 1,-

Dieses wird von offiziellen Stellen gerne mit Verweis auf die Inflation seit der Euroumstellung begründet. Grund für mich, einmal nachzurechnen:

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Gott (Fußball) ist tot!

20. August 2009

Als ich in Ende letzter Woche angekündigt habe, meinen Blog wieder zu reaktivieren, den ich in den vergangenen Monaten so sträflich vernachlässigt habe, wurde viel darüber spekuliert, was ich wohl als erstes schreiben würde.

Währen dem Verkauf meines Hauses in St.Veit/Glan habe ich ja genug Erfahrungen sammeln “dürfen” für mindestens zwei Konsumentenschützerseiten. Den ein oder anderen Artikel zu diesem Thema werde ich zwar sicher gerne später einmal nachreichen, aber für den ersten Beitrag nach der ganzen Zeit schien mir die Herumjammerei zum Thema ”meine eigene Leidensgeschichte” schon wirklich etwas zu fad.

Über Tagespolitik wollte ich dann aber auch nicht wirklich etwas schreiben, schließlich ist sie korrupt wie immer. Ein Einheitssystems bietet verschiedene Farbauswahlmöglichkeiten statt Systemalternativen und nennt  das ganze dann auch noch “demokratischen Selbstreinigungsprozeß”. Wenn die Parteienförderungen erhöht werden gibt es keinen Aufschrei, alle greifen zu und teilen die “Beute”. Damit ist der/die gelernte Österreicher/in* schon lange nicht mehr wirklich aus der Ruhe zu bringen. So Kleinigkeiten in unserer geliebten “Bürokratur”, wie: Urteile ignorierende Landeshauptmänner, kindermordende Exekutivbeamte (auch wenn es ein “Unfall” gewesen sein sollte!) und Dampfplaudernde, darunter viele Ex- Politiker die von ihrer “ehemaligen” Partei in ihre Position gehieft wurden, Vostandsmitglieder von Banken, wen interessieren die schon noch? Der Boulevard weiß eh immer eine Antwort und Lösungen wird euch jeder anbieten, der irgendwo seinen geistigen Durchfall zu Papier/auf den Monitor bringen kann, weil er oder sie davon etwas vorher wo anders gelesen hat; da wär’ die Meine ja auch nur eine weitere, unbedeutende, im Dschungel der Schmierereien einer reizüberfluteten, von Massenmedien gesteuerten, Welt. 

Ihr wißt ja, wie das ist mit Meinungen: “Meinungen sind wie Arschlöcher. Jeder hat eine(s) und alle stinken…”

Nein, der/die Österreicher/in braucht ‘was richtig “Hartes”. *Tadamm!* - Ich möchte die Gelegenheit nutzen ein paar Worte über einen schönen Teil der heiligsten Kuh der Österreicher/innen zu verlieren und hoffe, von unseren “linientreuen” Massenmedien, nicht so dafür gegeiselt zu werden wie Frau Jelinek, nämlich: SPORT

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Nostalgieanfall…

19. November 2008

Bin gerade über eine alte Mail gestolpert, die ich am 21.05.2007 (also mitten im letzten ÖH-Wahlkampf) über den students_politics Verteiler geschickt habe und will diese hier ‘mal wieder posten, da ich immer wieder nach einem Programm gefragt werde und um auf die Aktualität von vielen Punkten da drin zu erinnern… immer wieder schockierend, wie wenig in fast 2 Jahren ÖH an der Uni Klagenfurt passieren kann:

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It’s the end of the world as we know it… and I feel fine

08. Oktober 2008

“Was ist besser als eine Bank zu überfallen? Selber eine Bank aufmachen!”

Selten war dieser Witz aktueller als dieser Tage. Profit um jeden Preis, willkürliche Bewertungen von Unternehmen am anderen Ende der Welt auf Grundlage von Bauchgefühlen. Alle wollen sie gewarnt haben vor der großen Krise, aber sogar die, die heute empfehlen Depots zu behalten, haben ihre schon längst verkauft. Panik greift um sich in der globalisierten Kapitalgesellschaft. Eine Blase platzt nach der Anderen; die großen Automobilkonzerne müssen ihre Produktion zurückfahren. Eine Idee, was das bedeutet? Richtig; Grundlagen der Volkswirtschaftslehre: Weniger Leute haben Geld, deshalb konsumieren sie auch weniger. Waren werden zwar produziert, aber können nicht mehr abgesetzt werden. Deshalb wird in der Produktion, natürlich auch beim “Produktionsfaktor Mensch” eingespart. Die Arbeiter also folgerichtig entlassen, damit sie nicht mehr bezahlt werden müssen. Was machen die dann? Frecher- und unverständlicher Weise konsumieren die dann nicht was geht, um die Wirtschaft zu retten, sondern versuchen irgendwie über die Runden zu kommen. Wie gemein… Es lebe der Teufelskreis! Lies den Rest des Artikels »